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09.09.2017, 20:15, 3sat: Hedda (D 2016)

Das Beziehungsdrama nach Ibsen in der Regie von Filmuni-Professor und Alumnus Andreas Kleinert. Auch Szenenbildnerin Myrna Drews und Filmkomponist Daniel Dickmeis studierten in Babelsberg.

in der Regie von Andreas Kleinert (Regie 1989) – Szenenbild Myrna Drews (zenografie 2010), Musik Daniel Dickmeis (Filmmusik 2009)

Oberarzt Jorgen Tesman legt seiner Frau Hedda die Welt zu Füßen, doch nicht nur die Villa über der Stadt liegt jenseits seiner finanziellen Verhältnisse. Zum Dinner erwarten die Frischverheirateten Chefarzt Prof. Dr. Brack erwartet, dem sich Jorgen als Nachfolger präsentieren will. Doch als Jorgens Ex-Geliebte Thea und Heddas große Liebe Eilert zurück aus dem Ausland unerwartet auftauchen, gerät der Plan in Gefahr. Hedda und Jorgens gemeinsame Zukunft, Ehe und Karriere stehen plötzlich auf dem Spiel und im Geflecht aus Liebe, Neid, Schuld und Verrat  tun sich im Verlauf des Abends Abgründe auf. Ein Kammerspiel nach Henrik Ibsens Beziehungsdrama "Hedda Gabler"

Wir behalten die sieben Figuren von Ibsen und seine Grundstruktur. Ansonsten streben wir eine Zeitlosigkeit und Metaphorik an, die trotzdem genau im Detail unserer Zeit verhaftet sein sollte. Modernität ohne Modernismen. "Die Empfindsamen sterben. Die Mittelmäßigen überleben." Unter dieses Motto möchten wir den Film stellen., Regisseur Andreas Kleinert.

Nach dem preisgekrönten Film "Die Frau von früher" ist "Hedda" bereits die zweite Theaterverfilmung des Regisseurs und Grimme-Preisträgers Andreas Kleinert für ZDF/3sat und ZDF/Arte.

Kritik

Mit "Hedda" ist Andreas Kleinert eine ästhetisch makellose, zeitlose und in die Gegenwart verlegte TV-Adaption von Ibsens Bühnenstück „Hedda Gabler“ gelungen, die mit ihrer gekonnten Balance zwischen filmischer Anmutung und theatralischem Inszenierungsstil besticht. (…) Ein Fest der Schauspielkunst mit einer überragenden Susanne Wolff., Rainer Tittelbach, tittelbach.tv, mehr

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