Das war Sehsüchte 2017

10.05.2017

Das 46. Internationale Studierendenfilmfestival Sehsüchte hat seinen krönenden Abschluss gefunden. Sechs Tage voller filmischer Vielfalt, spannender Workshops, ausgelassener Partys und anregender Diskussionen haben Filmschaffende und Filmfans aus aller Welt zusammengeführt. 

Gut 5000 Besucher*innen strömten dieses Jahr in die Kinos der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und sorgten für viele ausverkaufte Vorstellungen. Die Anzahl der verkauften Kinotickets nahm im Vergleich zu den letzten zwei Jahren deutlich zu. Besonders freute sich das Festivalteam über die zahlreichen internationalen Filmemacher*innen, die zu Sehsüchte kamen. Mehr als 80 Filmteams reisten teilweise in kompletter Besetzung von überall her an, z.B. aus den Niederlanden, Kenia und China. 

Seinem diesjährigen Motto surfaces machte Sehsüchte alle Ehre. Während die Gestaltung der Filmuniversität den Besucher*innen die Möglichkeit gab, eine Vielzahl von Oberflächen optisch wie haptisch zu entdecken, sorgten tiefgründige Filme und politische Podiumsdiskussionen für einen kritischen Blick auf die Oberflächlichkeiten in unserer Gesellschaft und im Film sowie in der Filmbranche. 

Veranstaltungen wie das Kickerturnier, das Speed-Dating oder die Sehsüchte-Party verbanden Spaß und Networking miteinander. So waren die angebotenen Workshops und Führungen durch die Filmuniversität und das Filmstudio Babelsberg komplett ausgebucht. Ebenso erfreuten sich die beiden diesjährigen neuen Programmpunkte, die Retrospektive und die Werkschau in Partnerschaft mit der Lodz Film School, sowohl bei den Filmschaffenden als auch bei den Besucher*innen großer Beliebtheit und waren restlos ausverkauft.

Als Höhepunkt des Filmfestivals wurden bei der feierlichen Preisverleihung am 30. April die Gewinnerfilme verkündet. 10 Auszeichnungen im Wert von fast 40.000 Euro sowie einige lobende Erwähnungen wurden vergeben; darunter etwa an den finnischen Spielfilm “Der glücklichste Tag im Leben des Oli Mäki”. Den Preis für den besten Kurzfilm gewann “Ce qui échappe”, ein Drama des belgischen Regisseurs Ely Chevillot. “Hinter dem Schneesturm” wurde zum besten Dokumentarfilm gekürt. Das beste Drehbuch ging an “Dornröschen 2.0 - eine Prinzessin wacht auf” von Autorin Gesa Scheibner. Der deutsch-kenianische Kurzfilm “Watu Wote” gewann nicht nur den Produktionspreis, sondern wurde auch von den Zuschauer*innen mit dem Publikumspreis geehrt. Die Gewinnerfilme waren am 1. Mai noch einmal im Kino des Filmmuseums Potsdam zu sehen. Eine Übersicht aller Gewinner*innen finden Sie auf www.sehsuechte.de

Das Sehsüchte-Team blickt auf eine tolle und viel zu schnell vergangene Festivalzeit zurück - und freut sich schon auf das nächste Jahr!

© Filmuniversität 2017


Logo Filmuniversität