W2-Professur „Theorie und Empirie der digitalen Medien“

Fakultät I, Bachelorstudiengang Digitale Medienkultur
zu besetzen ab: April 2018
Bewerbungsfrist (Posteingang): 01.09.2017
Kennziffer: 11/17
Die Professur ist zunächst auf fünf Jahre befristet. Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus §­ 43 ­Brandenburgisches Hochschulgesetz­ (BbgHG). Eine erneute zeitliche Befristung oder unbefristete Berufung ist bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen und Verankerung in der Entwicklungsplanung der Universität ohne erneute Ausschreibung möglich. 
Englische Version

Aufgabengebiet:

Die Professur für ,,Theorie und Empirie der digitalen Medien" vertritt in Lehre und Forschung die Fachgebiete "Theorie und Analyse digitaler Medien", "Theorie und Praxis der kultur- und kommunikationswissenschaftlichen Medienforschung", damit verbunden quantitative und qualitative Methoden der Medien- und Kommunikationsforschung.

Zu den Aufgaben der Professur gehört die Leitung des Bachelor-
studiengangs "Digitale Medienkultur", damit verbunden die Bereitschaft zur Mitarbeit in den medienwissenschaftlichen Studiengängen sowie in den Selbstverwaltungsorganen der Filmuniversität. Entsprechend dem Lehr- und Forschungsbedarf des medienwissenschaftlichen Ausbildungsprofils an der Filmuniversität sollen den Studierenden in der Lehre Theorien der digitalen Medien, damit verbundene einschlägige Methodenkenntnisse zur Erforschung digitaler Medien vermittelt werden. Dabei spielen - ausgehend von Film und Fernsehen - technologische und inhaltliche Entwicklungen der digitalen Medien eine Rolle, deren systemische Implementierung wie auch deren Reflexion vor dem Hintergrund ethischer und gesellschaftsrelevanter Fragestellungen.

Zu den Aufgaben der Professur gehört auch die Vermittlung theoretischer Grundlagen sowie methodischer Kenntnisse der empirischen Medienforschung. So sollen im Rahmen der Lehrforschung mit den Studierenden empirische Projekte durchgeführt werden. Theorien und Methoden sind im Hinblick auf technische, ökonomische, inhaltliche und ästhetische Bedingungen und Strukturen aktueller Entwicklungen im Medienbereich zu vermitteln.

Zum Lehrangebot gehört die Lehre in den Modulen
"Grundlagen der Medienwissenschaft",
"Digitale Medienkulturen",
"Geschichte der digitalen Medien",
"Theorie und Methoden der Medienforschung",
"Analyse digitaler Medien" sowie
"Praxis der Medienforschung".

Die Lehre kann Vorlesungen, Seminare, Übungen und Projektarbeit umfassen zu den Themenbereichen:
• Einführung in die Medienwissenschaft
• Einführung in digitale Medienkulturen
• quantitative und qualitative Methoden der Medienforschung
• Theorie und Praxis der Games Cultures
• Analyse und Ästhetik audiovisueller, digitaler Medien
• Einführung in das Mediensystem/den Medienmarkt
• Grundlagen der Mediensoziologie/Medienpsychologie
• Medienökonomische und medienpolitische Grundlagen
• Nutzung digitaler Medien

Die Lehraufgaben werden hauptsächlich im Bachelorstudiengang Digitale Medienkultur der Filmuniversität geleistet. Daneben sollen studiengangsübergreifende Lehrveranstaltungen angeboten werden. Die Eigeninitiative zur Entwicklung und Durchführung von interdisziplinären Projekten im Rahmen der universitären Ausbildung gehört zum Aufgabengebiet. Die Lehre kann teilweise in englischer Sprache stattfinden.

Einstellungsvoraussetzungen:

Die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus
§ 41 Absatz 1 Nr. 1 - 4 a. BbgHG
.

Folgende Voraussetzungen sind nachzuweisen:
• abgeschlossenes Hochschulstudium
• pädagogische Eignung
• besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch eine qualifizierte Promotion
• zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, erbracht durch eine Habilitation oder der Habilitation gleichwertige Leistungen

Auf folgende Kompetenzen wird besonderer Wert gelegt:

• einschlägiges Hochschulstudium
• einschlägige Erfahrungen in der angewandten Medienforschung sowie sehr gute Kenntnisse digitaler Medienkulturen
• Kenntnisse der Games-Forschung und der Kultursoziologie
• sehr gute englische Sprachkenntnisse

Lehrverpflichtung:

Die Lehre beträgt 8 Semesterwochenstunden (SWS) gemäß Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Brandenburg und entsprechend der Studien- und Prüfungsordnung im Studiengang Digitale Medienkultur.

Sonstige Hinweise:

Die Filmuniversität ist bestrebt den Anteil an Professorinnen zu erhöhen und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Bewerbungsunterlagen:

Die Filmuniversität fördert langfristig die Strategie des Gender Mainstreaming und bittet daher Bewerberinnen und Bewerber ihre Vorstellungen darüber zu formulieren, wie sie die Gleichstellung von Frauen und Männern in ihre Lehre und Forschung integrieren und im universitären Leben unterstützen wollen.

Bewerbungen mit schriftlichem Lehrkonzept für diese Professur sowie die üblichen Unterlagen (Darstellung des wissenschaftlichen und pädagogischen Werdegangs, Lebenslauf, Zeugnisse, Tätigkeits-
nachweise, Arbeitsbeispiele, Publikationsverzeichnis) 
richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 11/17 bis zum 01.09.2017 (Posteingang)
an die

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Dekan der Fakultät I
Marlene-Dietrich-Allee 11
D-14482 Potsdam-Babelsberg

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