FACHSPEZIFISCHE BERATUNG

Lena Gieseke
Raum 2.047,
Joe-May-Str. 12

l.gieseke@filmuniversitaet.de

STUDIENVERLAUF

Das Studium zum Master of Arts in “Audio-Visual Application Design” setzt sich aus Studien- und Projektmodulen zusammen. Die Studienmodule im ersten Jahr basieren auf den thematischen Grundpfeilern Theorie, Methodik und Praxis und bilden technologische, filmische, künstlerische und akademische Kompetenzen. In den Projektmodulen im zweiten Jahr werden Software-, audiovisuelle Medien- und Forschungsprojekte umgesetzt. Des Weiteren arbeiten die Studierenden an individuellen Projekten, um eine eigne Spezialisierung zu entwickeln.

Der theoriebezogene Teil der Lehre diskutiert aktuelle Veröffentlichungen im Bereich der Informatik in Bezug auf Grafik, Sound und Filmtechnik. Auch wird Literatur zu den Grundlagen der Medienwissenschaften, mit Schwerpunkt im Bereich der Filmwissenschaften behandelt. Ein Nebenaspekt stellt die theoretische Auseinandersetzung mit Grundlagen der Ästhetik und Kunstwissenschaften dar. Ziel ist es nicht nur den Stand der Forschung zu verstehen, sondern auch Zusammenhänge zwischen den traditionell abgegrenzten Disziplinen zu erkennen und Inhalte zu verknüpfen.

Der Block der Lehre, in dem es um methodische Themen geht, beinhaltet die theoretische Untermauerung zu erfolgreicher Projektarbeit, Projektmanagement, dem Prozess der Software-Entwicklung, Kreativitätstechniken und die Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens. Hier geht es auch um die Differenzierung der Anforderungen der akademischen, künstlerischen und industriellen Forschung. Auch Methoden zur interdisziplinären Kommunikation werden beleuchtet. Ein Nebenaspekt ist die Förderung unternehmerischen Denkens.

Im praxisbezogenen Teil der Lehre werden die Techniken vermittelt, die die Werkzeuge für die Projektarbeit darstellen. Zum einen wird formales Wissen zu Algorithmen und Mathematik gelehrt, zum anderen ihre Anwendung in der Programmierung mit Python. Prozesse, Techniken und Gestaltung der Filmproduktion sowie deren Integration spielen eine größere Rolle und spiegeln sich in Wahlfächern aus dem Angebot der Filmuniversität und anderer kooperierender Hochschulen wieder. Auch im praxisbezogenen Teil der Lehre geht es im ersten Teil stark um eine ganzheitliche Sichtweise auf die Prozesse. Die Umsetzung von kleineren praktischen Projekten in Form von Übungen bildet die Grundlage in den Projektmodulen.

Die Projektmodule starten im ersten Semester mit einem selbstgewählten Orientierungsprojekt und mit Übungsprojekten, welche die technische Lehre begleiten. Im zweiten und dritten Semester verschiebt sich der Fokus auf die eigenen Projekte. Diese werden laufend durch den praxisbezogenen Teil der Lehre begleitet, damit bei allen Studierenden praktische Erfahrung in der Softwareentwicklung, der forschungsorientierten Arbeit und der Auseinandersetzung mit einem künstlerischen Prozess gewährleistet sind.

Die Studierenden positionieren sich durch ihre selbst gewählten Projekte eigenständig im Spektrum der Informatik, Kunst und Wissenschaft.

Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche oder wissenschaftlich-künstlerische Arbeit. Für diese wird eine selbst gewählte Fragestellung theoretisch in einem wissenschaftlichen Kontext verankert und reflektiert erörtert und praktisch in einem Prototyp umgesetzt.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Studien- und Prüfungsordnung.

© Filmuniversität 2017


Logo Filmuniversität