Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Alumni-News https://www.filmuniversitaet.de/ Hier finden Sie unsere Alumni-News de Copyright 2019 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Wed, 18 Sep 2019 10:11:42 +0200 Wed, 18 Sep 2019 10:11:42 +0200 TYPO3 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Alumni-News https://www.filmuniversitaet.de/typo3conf/ext/cb_cosmobase/Resources/Public/Images/logo.png https://www.filmuniversitaet.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Alumni-News news-993 Mon, 16 Sep 2019 09:38:53 +0200 Deutscher Schauspielpreis 2019 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/deutscher-schauspielpreis-2019-1/ Unser Alumnus Bjarne Mädel ist Bester Schauspieler in einer komödiantischen Rolle. Am vergangenen Freitag wurde im Berliner Zoopalast der Deutsche Schauspielpreis vergeben.

Bjarne Mädel wurde für seinen Schotty in "Der Tatortreiniger" (D 2011, Regie: Arne Feldhusen) Bester Schauspieler in einer komödiantischen Rolle.

Die mehrfach preisgekrönte NDR-Reihe – zwei Grimme-Preise, drei Deutsche Comedy-Preise und etliche weitere Auszeichnungen in sieben Jahren – endete auf Wunsch der Beteiligten mit Folge "Einunddreißig" vergangenen Dezember.

"Der 'Tatortreiniger' ist auch dank Bjarne Mädels Schauspielkunst ein ganz besonderes komödiantisches Kleinod. Bjarne Mädels 'Schotty' ist berührend, authentisch und unverwechselbar.", so NDR Intendant Lutz Marmor. "Ich gratuliere Bjarne Mädel sehr, sehr herzlich zu dieser ganz besonderen Auszeichnung!"

Unter der Regie von Andreas Dresen überzeugte Eva Weißenborn als Baggerfahrerin Helga in “Gundermann“ (D 2018) und erhielt den Deutschen Schauspielpreis als Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle. Mit Laila Stieler (Drehbuch), Andreas Höfer (Kamera), Susanne Hopf (Szenografie), Jörg Hauschild (Montage) Peter Hartwig (Koproduzent und Production Manager), Bjarne Mädel, Alexander Hörbe, Benjamin Kramme und Alexander Schubert (in Nebenrollen) gehörten weitere Ehemalige zum "Gundermann"-Team. Der Film läuft aktuell auf Netflix. Trailer

Als Bester Schauspieler in einer Hauptrolle setzte sich Rainer Bock gegen die Konkurrenz durch. Er überzeugte als Walter Scholl in "Atlas" (D 2018) in der Regie von David Nawrath. Die Filmmusik komponierte unser Alumnus Enis Rotthoff (Ton/Filmmusik 2004/2008). Mit Editor Stefan Oliveira-Pita (Montage 2012), dem Re-recording mixer Lars Ginzel (Ton 2006) und Sound Designer Paul Rischer (Ton 2012) waren weitere Ehemalige im Team. Trailer

Der Deutsche Schauspielpreis wird seit 2012 vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) vergeben. Der BFFS vertritt die Interessen von Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschlandund ist mit mehr als 2.900 Mitgliedern heute der größte Berufsverband der nationalen Film- und Fernsehbranche.

Der Deutsche Schauspielpreis ist Persönlichkeiten gewidmet, die durch ihr Schaffen die Schauspielkunst in besonderer Weise inspirierten, beförderten und mit ihrer schöpferischen Leistung dem deutschen Film zu einer vielschichtigen Identität verhelfen. Als eine Auszeichnung von Schauspielerinnen und Schauspielern für Schauspielerinnen und Schauspieler spiegelt er den professionellen Blick der Schauspielenden auf ihre Kolleginnen und Kollegen.

Alle Nominierungen mit Babelsberg Background hier

Alle Preisträgerinnen und Preisträger hier

Deutscher Schauspielpreis

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news-987 Tue, 10 Sep 2019 13:52:22 +0200 Michael-Ballhaus-Preis 2019 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/michael-ballhaus-preis-2019/ Unsere Alumna Sabine Panossian ist die diesjährige Preisträgerin Gestern Abend wurden in Berlin zum 20. Mal die First Steps Awards verliehen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Michael-Ballhaus-Preis für junge Kameraleute ging an Sabine Panossian. Damit würdigte die Jury ihre Leistung als Bildgestalterin bei der Filmuni-Produktion "Off Season" (D 2019): "Ein blasses deutsches Paar unter der klaren Sonne des sizilianischen Spätsommers: Statische Einstellungen in der sterilen Welt eines Luxusresorts lassen die Insel wie eine Kulisse erscheinen. Unter der Oberfläche brodeln die Konflikte zwischen diesen beiden zivilisierten Menschen. Dann bricht die Frau aus, die Handkamera begleitet sie freundschaftlich durch ein buntes, quirliges Palermo, in Kirchen und Grotten. Sabine Panossian erschafft mit minimalen Mitteln präzise durchdachte Bilderwelten - Antonioni hätte seine Freude daran!"

Wir sind mächtig stolz und gratulieren.

First Steps

Fredcarpet - Stream und Interviwes aus der Winners Lounge hier

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news-946 Mon, 09 Sep 2019 11:56:00 +0200 3. Alumni Apéro https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/3-alumni-apero/ Am 09. September 2019 ist es wieder soweit. Alle Alumni und Studierenden sind herzlich eingeladen. Wir treffen uns ab 16:00 in der ZooBa im Zoo Palast, Hardenbergstraße 29A in 10623 Berlin.

Das ist unmittelbar vor der Verleihung der First Steps Awards im Berliner Stage Theater des Westens.

Wir freuen uns auf viele Ehemalige, schöne Geschichten, regen Austausch und entspannte drei Stunden bei Snacks und Getränken.

Bitte teilt diese Einladung über Eure privaten Netzwerke.

Für die Planung bitten wir um Rückmeldung bis zum 02. September an m.liebnitz(at)filmuniversitaet.de.

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news-985 Wed, 04 Sep 2019 13:14:50 +0200 Festival de Cine Alemán https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/festival-de-cine-aleman/ Die 19. Ausgabe des Festivals in Buenos Aires zeigt sechs Filme, die in der Regie bzw. mit Beteiligung von Alumni entstanden. Mit fast 6.000 Zuschauern im letzten Jahr hat sich das Festival des deutschen Films in Buenos Aires gut etabliert.  Die aktuelle Ausgabe präsentiert vom 12. bis zum 18. September 2019 dem argentinischen Publikum das breite Spektrum deutschen Filmschaffens  vom Genrekino bis Arthouse, internationale Festivalerfolge, Dokumentarfilmen und Family Entertainment.

Filme

"Adam und Evelyn. Der letzte Sommer (D 2018, besonders wertvoll)" in der Regie von Andreas Goldstein (Regie 1999) – Buch Andreas Goldstein, Jakobine Motz (Kamera 1994), Kamera und Montage Jakobine Motz - Trailer

"Cleo" (D 2019, wertvoll) in der Regie von Erik Schmitt – Kamera Johannes Louis (Kamera 2014), Szenografie Claudia Steinert (Szenografie 2011), Montage David Rauschning (Montage 2012), Filmmusik Johannes Repka (Filmmusik 2010), Sound Design Paul Rischer (Ton 2012), Mischung Valentin Finke (Ton 2015), Executive Producer Urte Fink (Produktion 2009), Junior Producer Pablo Elsner (BA Produktion 2018), Produzent Fabian Gasmia (Produktion 2009) und in der Titelrolle Marleen Lohse (Schauspiel 2010) - Trailer

“Gundermann“ (D 2018) in der Regie von Andreas Dresen (Regie 1993) – Buch Laila Stieler (Dramaturgie 1990), Kamera Andreas Höfer (Kamera 1993), Szenenbild Susanne Hopf (Szenografie 1996), Schnitt Jörg Hauschild (Ton 1995), Koproduzent und Production Manager Peter Hartwig (Produktion 1993), in Nebenrollen Bjarne Mädel (Schauspiel 1996) als Parteisekretär, Alexander Schubert (Schauspiel 1998) als Tagebauleiter, Alexander Hörbe (Schauspiel 2002) als Mitarbeiter der Gauck-Behörde und Benjamin Kramme (Schauspiel 2009) als Wenni - Trailer

"Nur eine Frau" in der Regie von Sherry Hormann – Foley Mixer Andreas Drost (Ton 2006), Re-recording Mixer Dominik Rätz (Ton 2003), Dialog Editor Immo Trümpelmann (Ton 2006) - Trailer

"Das schönste Paar" in der Regie von Sven Taddicken – Sound Design Christoph Walter 2015), Produzent*in Jamila Wenske (Produktion 2005) und Sol Bondy - Trailer

"Werk ohne Autor" in der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck – Herstellungsleiterin Kirsten Frehse (Produktion 1995), Produktionsleiter Tom Sternitzke (AVMW 1999), Additional Editor Antje Lass (Montage 2011) - Trailer

Zum Festival

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news-983 Tue, 03 Sep 2019 14:57:24 +0200 Tom Zickler ist tot https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/tom-zickler-ist-tot/ Unser Alumnus starb gestern im Alter von 55 Jahren. Thomas "Tom" Zickler, Jahrgang 1964, war einer der renommiertesten deutschen Filmproduzenten. Zusammen mit Til Schweiger verantwortete er einige der erfolgreichsten deutschen Kinofilme wie "Knockin‘ on Heavens Door" (1997), "Keinohrhasen" (2007), "Zweiohrküken" (2009), "Kokowääh" (2011) oder "Honig im Kopf" (2014).

Mit "Friendship!" verfilmte er 2010 sein eigenes Leben. Auch seine letzte Produktion "Traumfabrik" (2019) trägt autobiografische Züge. „Es war immer mein Ziel, genau diesen Film zu machen – und diesen Lebenstraum habe ich mir mit TRAUMFABRIK erfüllt.“ (Tom Zickler)

Dabei wollte er ursprünglich Kameramann werden, nur endete dieser Traum, bevor er begann. Nach der bestandenen Aufnahmeprüfung an der Filmhochschule attestierte man Tom Zickler Farbenblindheit, und weil er trotzdem unbedingt zum Film wollte, empfahl man ihn einem DEFA-Produzenten. Bald arbeitete er bei großen Märchenfilmen als Aufnahmeleiter. Privat produzierte er mit Freunden in der Produktionsgruppe Film & Foto „Man Ray“ Super 8-Filme (mehr). 1988 bewarb er sich erneut erfolgreich an der Filmhochschule, dieses Mal im Studiengang Produktion.

Nach dem Mauerfall ging Zickler für neun Monate nach Amerika. "Danach war ich immer der Student, der die meisten Filme gedreht hat, das war für mich die beste Ausbildung. Ich habe wirklich alles gemacht, was gerade anfiel, also nicht nur Produktion, sondern auch mal Ton oder Maske, Kostüm, Szenenbild oder Kamera - an der Hochschule wurde ja die gesamte Logistik einer Filmherstellung abgedeckt. Das ist auch heute noch ein Vorteil, den ich gegenüber manchen anderen Produzenten habe – dass ich 100% weiß, wovon wir sprechen", erzählt Tom Zickler. (Freundschaftsdienst 5/2009)

Obwohl er an mehreren Diplomfilmen mitwirkte, schrieb er nie seine eigene Diplomarbeit und verließ 1996 die Filmhochschule ohne Abschluss, was seinem weiteren Werdegang jedoch nie im Wege stand. Bereits als Student lernte Tom Zickler Til Schweiger kennen. Beide gründeten Anfang der 1990er Jahre Mr. Brown Entertainment und später Barefoot Films, wo Tom Zickler noch bis vor drei Jahren als Geschäftsführer fungierte. Mit der Firma Checkpoint Berlin produzierte er die B-Movie-Reihe „Planet B“.

„Ich habe zuallererst den Anspruch zu unterhalten.", so Tom Zickler. "Die Leute sollen ins Kino gehen, sechs Euro für ´ne Kinokarte bezahlen und nach zwei Stunden rausgehen und sagen: Ich hatte Spaß. Wenn ein Film fünf Millionen Euro kostet, dann ist er eben nicht nur Kunst, sondern auch ein Produkt - und das bringt eine gewisse Verantwortung mit sich. In unseren Filmen stecken 30% bis 35% Förderung, also Steuergelder. Die können wir immer wieder zurückzahlen - aber das ist nur zu schaffen, wenn man auch etwas produziert, was die Leute sehen wollen. Und was in Deutschland am besten funktioniert, ist Komödie - wenn sie richtig gemacht ist.“ (ebenda)

Mit dem erklärten Ziel, wieder vermehrt deutsche Kinofilme in Babelsberg zu entwickeln und herzustellen gründete Zickler 2017 gemeinsam mit Studio Babelsberg die Produktionsfirma Traumfabrik Babelsberg. Neben der eingangs erwähnten Eigenproduktion "Traumfabrik" koproduzierte die Firma u.a. den Kinoerfolg 25 km/h" (2018).

"Ich arbeite nach wie vor viel mit Menschen, die ich noch von meiner Studentenzeit kenne. Ich bin ein großer Fan der Filmhochschule, weil sie mir einfach unglaublich viel gegeben hat." (ebenda) Der HFF und später der Filmuni blieb Tom Zickler - auch als langjähriges Mitglied des Alumnivereins - immer verbunden.

Mit dem gestrigen Tag endete sein Leben überraschend nach einer sehr kurzen, schweren Krankheit.

„Wir sind fassungslos, bestürzt und tief traurig. Die deutsche Filmlandschaft verliert einen der größten Filmproduzenten und leidenschaftlichsten Geschichtenerzähler", so Tom Zicklers Freund und Traumfabrik-Kollege Christoph Fisser. Tom Zickler hätte wie kein anderer gewusst, wie man das Publikum begeistert. "Kino war sein Leben. Viel zu früh müssen wir Abschied nehmen von einem wunderbaren Menschen und langjährigen guten Freund."

Unser Beileid gilt seinem Sohn, seinen Eltern, der gesamten Familie. Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die ihn liebten und schätzten.

Pressemitteilung: Studio Babelsberg trauert um den Filmproduzenten Tom Zickler hier
Freundschaftsdienst 5/2009 – Interview mit Tom Zickler hier

Übermorgen, am 05. September 2019 um 19:00 Uhr, zeigt das Filmmuseum Potsdam in seiner Reihe Studio Babelsberg Filmtalk Studio Babelsberg Filmtalk Tom Zicklers letzten Film „Traumfabrik“. mehr

In der letzten Septemberwoche, am 25.09. um 10:00 Uhr ist "Friendship!" im Rahmen des Potsdamer Filmfestivals moving history  in der Reihe "moving history | EDUCATION" zu sehen. mehr

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news-974 Tue, 27 Aug 2019 10:05:46 +0200 Achtung Panda! https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/achtung-panda/ Unsere Alumna Jamila Wenske ist neue Geschäftsführerin der Achtung Panda! Media GmbH. Damit folgt sie ihrem Kommilitonen Helge Albers, der am 01. April die Geschäftsführung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH (FFHSH) übernahm. mehr

Achtung Panda! wurde 2015 als Joint Venture von Danny Krausz (Dor Film Produktionsgesellschaft mbH) und unserem Alumnus Oliver Damian (27Films Production) gegründet. Beide bleiben Teilhaber.

Mit der neuen Führung – neben Jamila Wenske verstärkt auch Melanie Blocksdorf als Produzentin das Team – plant das Unternehmen, das bisher vor allem mit Kino-Dokumentarfilmen auf sich aufmerksam machte, mehr internationale Spielfilm-Koproduktionen. mehr

Eine Reihe internationaler Projekte bringt Jamila Wenske von One Two Films mit. mehr
One Two Films wurde 2010 von ihr und Sol Bondy gegründet, der die Firma jetzt gemeinsam mit Christoph Lange weiterführen wird. Beide wurden letztes Jahr von Variety auf die 10 Producers to Watch gesetzt.

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news-963 Fri, 23 Aug 2019 15:36:42 +0200 moving history 02 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/moving-history-02/ Clio-Nominierung für unsere Alumni Thomas Heise und Andreas Dresen In der letzten Septemberwoche lädt das Potsdamer Filmfestival moving history wieder ins Filmmuseum und ins Thalia Programmkino. Das einzige deutsche Festival für Filme mit historischen Themen findet zum zweiten Mal statt und steht dieses Jahr unter dem Motto "Als wir träumten. Revolution, Mauerfall, Nachwendezeit". Gezeigt werden Dokumentar- und Spielfilme aus drei Jahrzehnten. Die Filmuniversität ist Mitveranstalter.

Mit Thomas Heise, Gerd Kroske, Helke Misselwitz, Kurt Tetzlaff, Thomas Frick, Peter Badel, Dieter Chill sind viele Alumni mit ihren Filmen zu Gast. Die Drehbuchautorin Laila Stieler lädt zur Master Class. Die Produzentin Katrin Schlösser ist Gast eines Panelgesprächs. Jamin Benazzouz hat den Clio-Preisträgerfilm montiert. Alle drei studierten an der Filmuni.

Clio 2019

Der Preis mit 5.000 Euro dotierte Preis wird vom Filmpark Babelsberg gestiftet und wird an den besten Film zu einem historischen Thema vergeben. Dieses Jahr geht er an "Kulenkampffs Schuhe" (D 2018) in der Regie von Regina Schilling – Montage Jamin Benazzouz (Montage 2017) mehr

Nominiert waren:

“Gundermann“ (D 2018) in der Regie von Andreas Dresen (Regie 1993) – Buch Laila Stieler (Dramaturgie 1990), Kamera Andreas Höfer (Kamera 1993), Szenenbild Susanne Hopf (Szenografie 1996), Schnitt Jörg Hauschild (Ton 1995), Koproduzent und Production Manager Peter Hartwig (Produktion 1993), in Nebenrollen Bjarne Mädel (Schauspiel 1996) als Parteisekretär, Alexander Schubert (Schauspiel 1998) als Tagebauleiter, Alexander Hörbe (Schauspiel 2002) als Mitarbeiter der Gauck-Behörde und Benjamin Kramme (Schauspiel 2009) als Wenni - Trailer

"Heimat ist ein Raum aus Zeit" (D 2019) in der Regie von Thomas Heise (Regie 1982, Honorarprofessor Filmuni) – Kamera Börres Weiffenbach (Kamera 2003), Peter Badel (Kamera 1981, Filmuni-Prof.) und Stefan Neuberger, Montage Chris Wright (Montage 2003), Schnittassistenz Conny Albrecht (Montage 2007) - Trailer

Retrospektive

"Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand" (D 2012) in der Regie von Dirk Laabs – Kamera Thomas Plenert (Kamera 1976) - Trailer

"Wir sind jung. Wir sind stark." (D 2014, besonders wertvoll), Regie und Drehbuch Burhan Qurbani – post production supervisor und visual effects production coordinator Paul Andexel (Produktion 2013), Kai Lüde (Ton 1999) - Trailer

"Kehraus" (D 1990) von Gerd Kroske (Regie o.J.) – Kamera Sebastian Richter (Kamera 1989), Schnitt Angelika Arnold (Schnitt 1973) - Trailer

"Leipzig im Herbst" (D 1990) in der Regie von Gerd Kroske (Regie 1989) und Andreas Voigt (Regie 1983-86) – Kamera Sebastian Richter (Kamera 1989) - Trailer

"Zehn Tage im Oktober" (D 1990) in der Regie von Thomas Frick (Regie 1995) – Kamera Olaf Kreiß (Kamera 1995), Produktion Tom Zickler (Produktion 1995), Montage Gudrun Prietz (Schnitt 1965) und Monika Schäfer (Schnitt 1965)

"Im Durchgang – Protokoll für das Gedächtnis" (D 1990) in der Regie von Kurt Tetzlaff (Regie 1960) – Kamera Jürgen Voigt (Kamera 1974), Hansjoachim Sommer (Kamera 1979) und Andreas Bergmann (Kamera 2007, Montage Monika Schäfer (Schnitt 1965)

"Bornholmer Straße" (D 2014) in der Regie von Christian Schwochow – Redaktion u.a. Cooky Ziesche (Film- und Fernsehwissenschaft 1984) – Trailer

"Als wir träumten" (D, F 2015; besonders wertvoll) in der Regie von Andreas Dresen (Regie 1993) – Kamera Michael Hammon (Filmuni-Professor), Montage Jörg Hauschild (Ton 1995), 2. Kamera Niklas Hoffmann (Kamera 2012), Szenenbild Susanne Hopf (Szenografie 1996), Production Manager Peter Hartwig (Produktion 1993), Production Supervisor Sophie Stäglich (Produktion 2012), Post Production Ton bei Rotor Film Babelsberg, Visual Effects Olaf Skrzipczyk (Kamera 1989) mit Exozet Effects Trailer

moving history | EDUCATION

"Friendship!" (D,USA 2010) von Markus Goller – Produzent Tom Zickler (Produktion 1995) - Trailer

Forum: Die Transformation der ostdeutschen Filmproduktion ab 1990

Bis 1990 existierten zwei deutsche Staaten mit grundsätzlich verschiedenen Filmsystemen – das eine staatlich organisiert, das andere privatwirtschaftlich. Im Zuge der Wiedervereinigung musste das Filmwesen der DDR auf die marktwirtschaftlichen Bedingungen vorbereitet und angepasst werden. An der Diskussionsrunde, die sich mit den damit einhergehenden Veränderungen in der Filmlandschaft beschäftigt, nehmen Peter Badel und Katrin Schlösser teil. mehr

Zum Festival

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news-961 Thu, 22 Aug 2019 17:13:38 +0200 First Steps – Der Deutsche Nachwuchspreis 2019 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/first-steps-der-deutsche-nachwuchspreis-2019/ Unsere Alumna Sabina Panossian und weitere Alumni mit ihren Filmen nominiert Am 09. September werden Berliner Stage Theater des Westens zum 20. Mal die FIRST STEPS Awards vergeben - von vier Jurys in neun Kategorien und mit insgesamt 115.000 Euro Dotierung.

Insgesamt 206 Einreichungen wurden im Jubiläumsjahr für den Wettbewerb akzeptiert. Letzte Woche wurden die Nominierungen bekannt gegeben und unser Alumnus, der Kameramann Marcus Winterbauer, war als Mitglied der Dokumentarfilmjury mit dabei.

Unsere Alumna Sabine Panossian erhielt eine Nennung für den Michael-Ballhaus-Preis für Kameraabsolvent*nnen. Drei der nominierten Abschlussfilme entstanden an der Filmuniversität mit studentischen Teams. An weiteren nominierten Filmen waren Alumni beteiligt.

Abendfüllender Spielfilm

"Alles ist gut"  (D 2018, besonders wertvoll) in der Regie von Eva Trobisch – Montage Kai Minierski (Montage 2008) - Trailer

"Sag du es mir" (D 2918), Buch und Regie Michael Fetter Nathansky (BA Regie 2016) - Kamera Leander Ott (MA-Student Cinematography), Schnitt Camila Mercadal (MA-Studentin Montage), Szenenbild Jonathan Saal (MA-Student Szenografie), Musik Marcus Sander (Filmmusik 2019), Ton Robert Niemeyer (MA-Student Sound for Picture), Ko-Produzent*innen Virginia Martin (MA-Studentin Medienwissenschaft), Anna-Sophie Philippi (MA Medienwissenschaft 2019) und Michael Fetter Nathansky mit ihrer Produktionsfirma Contando Films, mit Christina Große (Schauspiel 1975) als Silke in einer Hauptrolle, verantwortliche RBB-Redakteurin Verena Veihl (AVMW 2001)

Mittellanger Spielfilm

"Off Season" (D 2019) in der Regie von Henning Beckhoff (MA Regie 2018) – Buch Henning Beckhoff, Bastian Köpf (Frehbuch/Dramaturgie 2015) und Paula Cvjetkovic (Drehbuch/Dramaturgie 2016), Kamera  Sabine Panossian (MA Cinematography 2018), Schnitt  Anna Mbiya Katshunga (MA-Studentin Montage), Musik  Inma Galiot (Filmmusik 2016), Produzentin  Valeria Venturelli (MA-Studentin Produktion)

Dokumentarfilm

"Born in Evin" (D 2019), Buch und Regie Maryam Zaree (Schauspiel 2009) - Trailer

"Die Grube" (D 2019) in der Regie von Hristiana Raykova (MA-Studentin Regie) – Kamera  Johannes Greisle (MA-Student Cinematography), Montage Kai Eiermann (MA-Student Montage), Tondesign  Laura Matissek (MA-Studentin Sound for Picture), Tonmischung  Karl Gerhardt (MA-Student Sound for Picture), Musik  Marcus Sander (MA-Student Filmmusik), Produzentin  Genia Krassnig (MA-Produktion 2018)

Michael-Ballhaus-Preis für Kameraabsolvent*nnen

Sabine Panossian (MA Cinematography 2018) für "Off Season" (D 2019) in der Regie von Henning Beckhoff (MA Regie 2018) – Buch Henning Beckhoff, Bastian Köpf (Frehbuch/Dramaturgie 2015) und Paula Cvjetkovic (Drehbuch/Dramaturgie 2016), Kamera  Sabine Panossian (MA Cinematography 2018), Schnitt  Anna Mbiya Katshunga (MA-Studentin Montage), Musik  Inma Galiot (Filmmusik 2016), Produzentin  Valeria Venturelli (MA-Studentin Produktion)

NO FEAR Award für Nachwuchsproduzent*nnen

"Alles ist gut"  (D 2018, besonders wertvoll) in der Regie von Eva Trobisch – Montage Kai Minierski (Montage 2008) - Trailer

Aus Anlass des 20. FIRST-STEPS-Geburtstages gibt es dieses Jahr viele Rahmenveranstaltungen und Filmvorführungen. Unter dem Motto "20 Jahre – 20 Filme" zeigt die unabhängigen Streaming-Plattform  "Behind The Tree“ seit dem 29. April und noch bis zum  15. September 2019 jeweils einen kurzen Film, der in einem der 20 FIRST STEPS Jahre nominiert oder ausgezeichnet wurde, für jeweils eine Woche kostenfrei.

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news-959 Thu, 22 Aug 2019 10:44:08 +0200 Sog und Kraft https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/sog-und-kraft/ "Systemsprenger" (D 2019) als deutscher Beitrag im Rennen um den 92. Oscar® am Start Gestern beriet die neunköpfige Auswahljury darüber, welcher der sieben eingereichten Spielfilme für den Oscar in der Kategorie "Best International Feature Film" antritt und entschied sich für das von unserem Alumnus Peter Hartwig produzierte Regiedebüt von Nora Fingscheidt.

"SYSTEMSPRENGER entwickelt Sog und Kraft, mit einer seltenen emotionalen Intensität. ", so Jurysprecher Frédéric Jaeger. "Nora Fingscheidt versammelt und inszeniert außerordentliche Talente, schafft Beklemmung, Nähe und Authentizität für eine Geschichte, die im Wechsel wütend, traurig und hoffnungsvoll stimmt. Der Film ist ein Erlebnis, das wir den Academy-Mitgliedern sehr gerne empfehlen."

"Systemsprenger" (besonders wertvoll, Trailer) wurde im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale uraufgeführt (Silbernen Bär – Alfred Bauer Preis, Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost) und wurd von Kritik und Publikum gefeiert (mehr). Auf dem 29. Filmkunstfest MV in Schwerin holte der von der kineo Filmproduktion und Weydemann Bros. GmbH mit Oma Inge Film und dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel koproduzierte Film gleich vier Preise, darunter den Hauptpreis „Der Fliegende Ochse“ (mehr). Seither lief und läuft "Systemsprenger" auf Festivals im In- und Ausland und gewann in viele internationale Preise (die Alumni-News berichteten über die Festivals in Emden, Taipei und Kiew)
Die Produzenten Peter Hartwig, Jonas und Jakob Weydemann und Frauke Kolbmüller sehen in der „Universalität des Themas gepaart mit der großen Empathie des Films für die Figuren“ den Schlüssel ihres Erfolgs über länder- und Kulturgrenzen hinweg. Das würde viele Zuschauerinnen und Zuschauer berühren. Die Jury gestern hätte mutig entschieden.

Systemsprenger, so nennt das Jugendamt Kinder wie Benni (9). Wo sie hinkommt, fliegt sie wieder raus - und darauf legt sie es auch an. Denn Benni will wieder bei Mama wohnen, doch die hat Angst vor der Tochter. Als es für Benni scheinbar keinen Platz und keine Lösung mehr gibt, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Mit Gregor Bonse (Mischton) und Maryam Zaree, die in deiner Nebenrolle als Elli Heller zu sehen ist, wirkten weitere Filmuni-Alumni am Film mit.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences veröffentlicht  in der ersten Oktoberwoche 2019 die Liste aller in der Kategorie Best International Feature Film eingereichten Titel. Letztes Jahr reichten 87 Länder ein. Die Shortlist der zehn ausgewählten Filme wird kurz vor Weihnachten bekannt gegeben. Auf die fünf nominierten Filme müssen wir noch bis zum 13. Januar 2020  warten. Die Verleihung der 92. Oscars® findet am 09. Februar 2020 im Dolby Theater in Hollywood statt.

German Films Pressemeldung

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news-957 Tue, 20 Aug 2019 14:01:41 +0200 Schnitt Preise 2019 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/schnitt-preise-2019/ Unsere Alumni Jörg Hauschild, Halina Daugird und Gesa Jäger sind nominiert Am 28. Oktober 2019 werden die Schnittpreise 2019 vergeben. Die Preisverleihung findet traditionell im Rahmen des Kölner Festivals und Forums für Filmschnitt und Montagekunst Filmplus statt.

Aus den Einreichungen nominierte die Vorjury je fünf Kinodokumentar-, Spiel- und Kurzfilme aus.

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Jörg Hauschild (Ton 1995) für “Gundermann“ (D 2018) in der Regie von Andreas Dresen (Regie 1993) – Buch Laila Stieler (Dramaturgie 1990), Kamera Andreas Höfer (Kamera 1993), Szenenbild Susanne Hopf (Szenografie 1996), Koproduzent und Production Manager Peter Hartwig (Produktion 1993), in Nebenrollen Bjarne Mädel (Schauspiel 1996) als Parteisekretär, Alexander Schubert (Schauspiel 1998) als Tagebauleiter, Alexander Hörbe (Schauspiel 2002) als Mitarbeiter der Gauck-Behörde und Benjamin Kramme (Schauspiel 2009) als Wenni - Trailer

Halina Daugird (Montage 2007) und Thomas Krause  für "Lomo - The Language of Many Others" in der Regie von Julia Langhof - Trailer

Der traditionell von der Film- und Medienstiftung NRW mit 7.500 Euro dotierte Schnitt Preis Spielfilm ist der besten künstlerische Eigenleistung einer Editorin, eines Editoren an einem deutschen Kinospielfilm gewidmet und wird 2019 zum 19. Mal vergeben.

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Gesa Jäger (Montage 2013) und Louly Seif für "Dreamaway" in der Regie von Johanna Domke und Marouan Omara - Trailer

Dank der Unterstützung der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst ist es Filmplus seit 2004 möglich, auch die dramaturgisch hoch anspruchsvolle Montageleistung im Bereich des Dokumentarfilms angemessen zu würdigen. Mit dem mit 7.500 Euro dotierten Preis wird die beste Montageleistung an einem deutschen Dokumentarfilm des letzten Jahres ausgezeichnet.

Nominierungen

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