Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Alumni-News https://www.filmuniversitaet.de/ Hier finden Sie unsere Alumni-News de Copyright 2021 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Thu, 21 Jan 2021 09:52:52 +0100 Thu, 21 Jan 2021 09:52:52 +0100 TYPO3 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Alumni-News https://www.filmuniversitaet.de/typo3conf/ext/cb_cosmobase/Resources/Public/Images/logo.png https://www.filmuniversitaet.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Alumni-News news-1654 Tue, 19 Jan 2021 13:07:47 +0100 Mit Gespür für Stoffe und Dramatik Akzente setzen https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/mit-gespuer-fuer-stoffe-und-dramatik-akzente-setzen Unsere Alumna Johanna Kraus ist die neue Fiction-Chefin des MDR. 19.01.2021 - Wir gratulieren unserer Alumna Johanna Kraus. Seit vergangenem Freitag leitet die studierte Medienwissenschaftlerin die Fernsehfilm Redaktion des Mitteldeutschen Rundfunks.

Bereits seit 2012 arbeitet Johanna Kraus als Redakteurin für den MDR und seit 2013 auch für die ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabend. Teil der ARD Koordination Fiktion ist sie seit 2019.

Johanna Kraus wurde 1984 in Dieburg geboren. Bereits während ihres Studiums an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF interessierte sie sich für die serielle Aufbereitung fiktiver Stoffe. In ihrer Masterarbeit verglich sie mit "The Sopranos" und "Im Angesicht des Verbrechens" eine amerikanische und eine deutsche TV-Mafiaserie hinsichtlich ihrer seriellen Innovationen.

Heute ist ihr Name mit erfolgreichen MDR- und ARD-Produktionen im Bereich Fernsehfilm und Serie verbunden. So trug sie für alle drei "Charité"-Staffeln, die unter Federführung des MDR für Das Erste  und die ARD-Mediathek produziert wurden – die redaktionelle Verantwortung. Bei weiteren renommierten Projekten, wie dem Magdeburger "Polizeiruf 110" oder dem Fernsehfilm "Katharina Luther" stellte sie ihr Gespür für Stoffe und Dramatik unter Beweis.  (Filmografie)

In ihrer neuen Funktion wird sie für den MDR weitere fiktionale Akzente im Ersten setzen und diese - auch im Sinne der Digitalstrategie des Hauses  - weiterentwickeln.

In den vergangenen Jahren hat sich der MDR mit anspruchsvollen Stoffe und einem kreativen Blick auf Geschichte und Geschichten – auch in der Fiktion - einen Namen gemacht. Davon zeugen Auszeichnungen wie die Romy und der Jupiter Award sowie Nominierungen für den International Emmy Award, den Bambi und den Deutschen Fernsehpreis. Mit ihrer Fachkompetenz und Kreativität wird Johanna Kraus diesen Weg weiter verfolgen und befördern.

Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg.

Zur MDR-Pressemitteilung

 

]]>
news-1652 Mon, 18 Jan 2021 16:06:35 +0100 "Druck" - Die 6. Staffel des funk-Erfolgsformats ist online https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/druck-die-6-staffel-des-funk-erfolgsformats-ist-online Unsere Alumni Nikolaas Meinshausen, Julia Zechiel und Julia Terrey haben sie produziert. 18.01.2021 - Es geht um die erste Liebe, um Freundschaft und Eifersucht, um Alltagsrassismus, Feminismus, Homophobie und viele andere aktuelle Themen. Die erfolgreiche Jugend-Webserie um eine Clique vom Gymnasium, die unser ehemaliger Kollege Jan Kromschröder und unser Alumnus Lasse Scharpen 2018 mit der Berliner Bantry Bay für den ARD/ZDF-Webkanal funk aus der Taufe hoben, geht jetzt mit der 6. Staffel und zehn weiteren Episoden weiter.

Im Zentrum neuen Staffel steht Fatou, für die es  in der Oberstufe langsam ernst wird, denn die Halbjahreszeugnisse stehen an. Mit dem wachsenden Schulstress und ihrem Talent, sich in komische Situationen zu bringen, wird es für Fatou immer schwieriger, die Erwartungen ihrer Eltern und der Freundinnen in Einklang zu bringen. Viel lieber gibt sie sich ihren Tagträume an die Stufenschönheit Kieu My hin. Zwar wollte Fatou keinen Gedanken mehr an sie verschwenden, seit sie mit einem Jungen rumgeknutscht hat, doch Kieu My ist plötzlich immer in ihrer Nähe. Was, wenn das Undenkbare passiert und Lichtjahre entfernte Träume auf einmal greifbar werden?

Unsere Alumni Nikolaas Meinshausen (Produktion 2019), Julia Zechiel (Produktion 2017) und Julia Terrey (Produktion 2012) haben sie produziert.

Mit Kamerafrau Lotta Kilian (Cinematography 2012), der Editorin Friederike Hohmut (Montage 2013), den Editoren Jamin Benazzouz (Montage 2013) und Max Kerkhoff (Montage 2018) wirkten weitere Ehemalige mit. Auch Set-Tonmeister Tim Altrichter (Sound 2014), Sound Designer Paul Rischer (Ton 2012) und Postproduction Supervisorin Saskia Veigel (Produktion 2016) studierten in Babelsberg.

"DRUCK" ist die deutsche Adaption der norwegischen Jugendserie "Skam". Nach der erfolgreichen Adaption der ersten vier Staffeln startete "Druck" 2020 mit einer komplett neuen Geschichte und neuen Jugendlichen..

Hier könnt ihr die neuen Folgen gucken.

Zur funk-Pressemitteilung

 

]]>
news-1551 Tue, 12 Jan 2021 17:55:00 +0100 "So jung und schon so gestresst!" https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/so-jung-und-schon-so-gestresst Am 01.12.2020 lud unser Alumniverein zur ersten Online-Ausgabe von "Störfaktor Nachwuchs". 12.01.2021 -  Mit seiner Veranstaltungsreihe "Störfaktor Nachwuchs" bringt unser Alumniverein den Filmnachwuchs, Alumni,  etablierte Film- und Medienschaffende, Mitglieder und Interessierte ins Gespräch. Die letzte Ausgabe titelte "So jung und schon so gestresst!" und fand am 01. Dezember 2020 erstmals online statt.

Im Februar veröffentlichte die Lancaster University den Looking Glass Report "Mental health in the UK film, TV and cinema industry" - mit erschreckenden Ergebnissen.  Danach haben oder hatten 87 Prozent der Menschen, die im britischen Film- und Fernsehgeschäft arbeiten, ein psychisches Gesundheitsproblem. mehr

Wir wollten wissen: Lassen sich diese Ergebnisse auf Deutschland übertragen? Wie geht es uns? Gehört Stress zum Filmemachen einfach dazu oder geht es auch ohne? Welche Erfahrungen machen Studierenden der Filmuni, wie geht es unseren Alumni und was raten Profis im Umgang mit Stress und Überlastung? Gibt es Tipps und Tricks im Umgang damit?

Auf dem Podium begrüßten wir die Regisseurin und ehemalige Kollegin  Julia von Heinz, unseren Alumnus und Regisseur Chris MieraChristina Barandunals eine im kreativen Kulturbereich erfahrene Expertin und Filmuni-Student Benedikt Saggel.  Das Panelgespräch und die Diskussion mit dem Publikum moderierte Boussa Thiam .

Erörtert wurde, wie sich der Arbeitsalltag auf die seelische Gesundheit auswirkt, welche Stress-Erfahrungen Studierende bereits an der Filmuni machen, ob es Tricks für den  Umgang mit Stress und Überlastung gibt und ob sich Resilienz trainieren lässt.

Wir haben die Veranstaltung aufgezeichnet und Ihr könnt sie Euch hieranschauen.

Zur Pressemitteilung

 

 

]]>
news-1622 Tue, 12 Jan 2021 16:25:17 +0100 KINO! Germany NOW! 2021 Discover New Talent! https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/kino-germany-now-2021-discover-new-talent An sechs der neun Filme des Programms, mit dem der deutsche Film in den USA in das brandneue Jahr startet, wirkten Alumni mit. 12.01.2021 – US-Filmexpertin Alissa Simon schnürte das Paket mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen, das seinen Fokus auf neue Talente legt. Dabei halfen ihr auch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich Festival und Kinoprogrammierung.

Alle Filme können jetzt von amerikanischen Arthouse-Kinos, unabhängigen Festivals, Filmmuseen und Filmhochschulen gebucht werden - als Gesamtpaket oder à la carte für einzelne Vorführungen, online oder – sollte es die aktuelle Covid-19-Situation erlauben - auch vor Publikum.

Spielfilme

"Berlin Alexanderplatz" (D 2020, besonders wertvoll) in der Regie von Burhan Qurbani – Filmmusik, Orchestration, Klavier und Gesang Dascha Dauenhauer (Filmmusik 2019), VFX Supervisor Frank Kaminski (Produktion 2001), Tonmeister Orchesteraufnahmen und Musikmischung Christoph de la Chevallerie (Sound 2018), Techniker Orchesteraufnahmen Tim Altrichter (Sound 2014), Herstellungsleiterin Sophie Cocco (Produktion 2012), Musiker: Gitarre Marcus Sander (Filmmusik 2019), Horn Héctor Marroquin (Filmmusik 2012), Postproduktion Rotor Film alias Holger Lehmann und Martin Frühmorgen (beide Ton 2006) - Trailer

"Exil" (DE, BE, XK 2020) in der Regie von Visar Morina – Szenenbild Christian Goldbeck (Szenenbild 2003), mit Mišel Matičević (Schauspiel 1999) als Xhafer in der Hauptrolle und Stephan Grossmann (Schauspiel 1994) als Herr Winkler in einer Nebenrolle - Trailer

"Gipsy Queen" (D 2020) in der Regie von Hüseyin Tabak – Produktionsleiter Peter Hermann (AVMW 2000), Sound Design Dominik Schleier (Ton 2001) - Trailer

Dokumentarfilme

"Born in Evin" (D 2019, besonders wertvoll), Buch und Regie Maryam Zaree (Schauspiel 2009) - Trailer

"Garagenvolk" (D 2020, besonders wertvoll) in der Regie von Natalija Yefimkina - Dramaturg, Script Consultant Sebastian Winkels (Kamera 2003), Kamera/DoP Axel Schneppat (Kamera 2000), Zusatzkamera Konrad Waldmann (BA-Student Cinematography), Montage Montage Nicole Fischer, Lucia Gerhardt, Markus Schmidt (Montage 2002) und Barbara Toennieshen Herstellungsleiter Jan Philipp Lange (Produktion 2004) - Trailer

"Walchensee forever" (D 2020) in der Regie von Janna Ji Wonders – Co-Autor Nico Woche (Drehbuch 2020), Creative Producer Katharina Bergfeld (AV-Medienwissenschaft 2009) und Nadja Smith, Produzent*in Martin Heisler und Katharina Bergfeld - Trailer

"KINO! Germany NOW! 2021 Discover New Talent"

YouTube

]]>
news-1620 Fri, 08 Jan 2021 16:29:15 +0100 19. Deutscher Hörfilmpreis 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/19-deutscher-hoerfilmpreis-2021 An sieben nominierten Filmen wirkten Alumni mit. 08.01.2021 - Bereits Mitte Dezember gab der Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) die Nominierungen für den Deutschen Hörfilmpreis 2021 bekannt. Wann und in welcher Form die Preise verliehen werden, ist noch nicht klar, doch auch 2021 werden wieder herausragende Hörfilm-Produktionen ausgezeichnet und gefeiert. Mit dem Preis in der Kategorie Filmerbe kommt dieses Jahr eine weitere Auszeichnung hinzu.

Kategorie TV / Mediatheken / Streamingdienste

"Das letzte Wort" (D 2020) in der Regie von Aron Lehmann (Regie 2011, Folgen 1-3) und Pola Beck (Regie, Folgen 4-6) – Headautor Carlos V. Irmscher (Produktion 2012), Drehbuch auch Burkhardt Wunderlich (Drehbuch 2015) und Aron Lehmann, Szenografie Theresia Ficus (Szenografie 2013), Filmmusik Boris Bojadzhiev (Filmmusik 2010), Show Runner/Producer Aron Lehmann und Carlos V. Irmscher, mit Filmuni-Professorin Claudia Geisler-Bading in einer Nebenrolle

"Frieden" (CH 2020) in der Regie von Mike Schaerer – Idee und Drehbuch Petra Biondina Volpe (Dramaturgie 2003), Kamera Christian Marohl (Kamera 2005), Oberbeleuchter Marc Lubosch (Kamera 2002)

"Oktoberfest – 1900 (D 2020)" in der Regie von Hannu Salonen – verantwortliche MDR-Redakteurin Meike Götz (Produktion 2006), mit Mišel Matičević (Schauspiel 1999) in der Hauptrolle als Curt Prank

"Unterleuten – Das zerrissene Dorf" (D 2020) in der Regie von Matti Geschonneck – mit Bjarne Mädel (Schauspiel 1996) in einer Hauptrolle als Wolf Hübschke un mit Alexander Hörbe (Schauspiel 2002) in einer Nebenrolle als Björn

Kategorie Dokumentation

"Das geheime Leben der Bäume" (D 2020, Prädikat wertvoll) in der Regie von Jörg Adolph – Filmmusik Franziska Henke (Filmmusik 2016) - Trailer

Kategorie Kinder- und Jugendfilm

"Drachenreiter" (D 2020, besonders wertvoll) in der Regie von Tomer Eshed (Animation 2011) – Filmmusik Stefan Maria Schneider (Filmmusik 2008), Production Design Alexander Pohl (Animation 2007, Filmuni-Prof.) - Trailer

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH.

Alle Nominierungen

facebook

 

]]>
news-1588 Fri, 04 Dec 2020 15:39:47 +0100 32. FernsehfilmFestival Baden-Baden https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/32-fernsehfilmfestival-baden-baden An prämierten Filmen wirkten Filmuni-Alumni maßgeblich mit. 04.12.2020 - Das FernsehfilmFestival Baden-Baden fand 2020 ausschließlich digital statt. Am 27. November wurde die Preisverleihung auf der Festivalwebsite, der 3sat Webseite und den Social-Media-Kanälen des Festivals veröffentlicht.

Den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, der seit 1964 an "eine herausragende Produktion, die dem Genre Fernsehfilm inhaltlich und formal wegweisende Impulse gibt" verliehen wird. ging an "Sterne über uns" (D 2019) in der Regie von Christina Ebelt. Kameramann war unser Alumnus Bernhard Keller (Kamera 2003).

"Christina Ebelt, Regisseurin und Co-Autorin (mit Franziska Krentzien), erzählt dieses Stationendrama äußerst ökonomisch und genau. Ihr bevorzugtes Stilmittel ist die Ellipse, die alles weglässt, was nicht unbedingt erklärt werden muss“ begründet die Jury. „Gespräche werden kaum je in Schuss und Gegenschuss aufgelöst; die Kamera interessiert sich stattdessen für die mimische Reaktion, die Gesprochenes beim Anderen auslöst. Dennoch ist kein Krisenkunstkino entstanden, sondern ein flüssiger Fernsehfilm über eine im Deutschland des Jahres 2020 offenbar mögliche Situation. Und das, lassen die strahlenden Sterne dieses Films erkennen, ist das eigentliche Drama." (Jurybegründung)

Auch der Preis der Studierenden ging an "Sterne über uns" (D 2019).

"Regisseurin Christina Ebelt beweist ihr handwerkliches Können und trifft kluge Entscheidungen, die der Geschichte inhärent sind. Die Inszenierung der Schauspieler*innen und das präzise Kostümbild seien hier nur beispielhaft erwähnt. Besonders aber das Pacing korrespondiert hervorragend mit dem Stresslevel der Hauptfigur. Die Spannung der jungen Mutter ist so in jeder Szene spürbar, was auch der Drehbucharbeit von Christina Ebelt und Franziska Krentzien zu verdanken ist. Besonders preiswürdig erscheint uns das Schauspiel der Hauptdarstellerin Franziska Hartmann. In jeder Sekunde glaubwürdig, zeigt sie uns das Drama ihrer facettenreichen Figur und macht den Film somit zu einem ebenso mitreißenden wie einfühlsamen Seherlebnis."(Jurybegründung)

Franziska Schlotterer und Gwendolyn Bellmann erhalten den Sonderpreis für das herausragende Drehbuch. Damit würdigte die Jury ihre künstlerische Leistung  bei "Totgeschwiegen" (D 2019) in der Regie von Franziska Schlotterer – Kamera Bernd Fischer (Kamera 1997), Ton Kai Lüde (Ton 1999), Oberbeleuchter Marc Lubosch (Kamera 2002), Foley Supervisor Andreas Drost (Ton 2006), Ton Kai Lüde-Martens (Ton 1999), Sound Design Robin Pohle (Ton 1999)

"Mit ihrem rhythmisch starken Narrativ, das nie zu viel erklärt, gelingt ihnen dabei nicht nur die so authentische wie detaillierte Zeichnung verschiedener Milieus, die ihre Entscheidungen nach unterschiedlichen Wertmaßstäben treffen. Sondern sie stellen auch die relevanteste aller Fragen, die eine Gesellschaft sich stellen kann: Was bedeutet uns Moral?" (Jurybegründung)

Das 3sat-Publikum vergab seinen 3sat Zuschauerpreis an "Weil du mir gehörst" (D 2019) in der Regie von Alexander Dierbach – mit Monika Lennartz (Schauspiel 1959) in einer Nebenrolle als Hedi Ludwig.

"Drehbuchautorin Katrin Bühlig und der Regisseur Alexander Dierbach schildern darin die durch die Mutter inszenierte systematische Entfremdung eines Mädchens von ihrem Vater nach der Scheidung – eine gelungene, hoch emotionale Gratwanderung." (Jurybegründung)

Zwei lobende Erwähnungen im Wettbewerb um den Preis der Studierenden gingen an "Herren" in der Regie von Dirk Kummer - Szenenbild Agi Dawaachu (Szenografie 1996), Filmmusik Johannes Repka (Filmmusik 2010), Produzent Peter Hartwig (Produktion 1993)  - und  "Totgeschwiegen" (D 2019).

Alle Preisträgerinnen und Preisträger und die Videos von der Online-Preisverleihung hier

]]>
news-1579 Fri, 27 Nov 2020 15:56:23 +0100 Filmtage Globale Perspektiven 2020 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/filmtage-globale-perspektiven-2020 Shaheen Dill-Riaz und Manuel Inacker werden ausgezeichnet. 27.11.2020 - Bereits am 13. November 2020 wurde der Filmpreis Globale Perspektiven vergeben.

Dieses Jahr fand die Preisverleihung im Rahmen der Filmtage Globale Perspektiven als livestream aus der Evangelischen Akademie Frankfurt statt.  Video

Der 3. Preis im Wettbewerb um den Filmpreis Globale Perspektiven ging an "Bamboo Stories" (BD, DE 2019) in der Regie von Shaheen Dill-Riaz (Kamera 2002) - Trailer

"Bamboo Stories ist ein beeindruckender Abenteuerfilm. Mit atemberaubenden Aufnahmen von Bangladeschs Bambuswäldern führt uns der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Shaheen Dill-Riaz in seinem Herkunftsland in die raue Welt der Männer ein, die den Bambus fällen, ihn aus dem Wald holen und über eine 300 Kilometer lange Flussstrecke Richtung Dhaka flößen. Die Fahrt mit den 25.000 Baumstämmen dauert über einen Monat. In der Hauptstadt von Bangladesch wird der Bambus als Baumaterial schließlich verkauft. Mit Witz und Schmerz erzählen die Männer auf ihrer Floßreise, warum sie so an einer Arbeit hängen, die hart, schlecht bezahlt und gefährlich ist, denn neben Stromschnellen des Flusses lauern auch Diebe und Piraten auf leichte Beute.
Überzeugend ist vor allem die eindrucksvolle Kameraarbeit und der Mut des Filmemachers, einen solchen Film umzusetzen, gefährlichen Tieren und möglichen Überfällen zum Trotz.
Es ist ein unbekanntes Bild von Bangladesch, das der in Berlin lebende Filmemacher zeigt: Spannende Landschaften und sympathische, fleißige Menschen, die ihre gewachsenen eigenen Techniken anwenden, den Bambus aus dem Wald –und über den Fluss zu transportieren. Die Arbeit auf dem Fluss wird eindrücklich gezeigt als faszinierendes, kunstvolles Handwerk.
Bamboo Stories ist ein toller Film und eine großartige Leistung des Regisseurs, der viel Zeit und Engagement investiert hat und uns die Menschen respektvoll nahebringt. Ein wirkliches Seherlebnis." (Jurybegründung)

Eine Lobende Erwähnung erhält "La Bestia" (DE, MEX 2018) in der Regie von Manuel Inacker (BA Regie 2018).

"Dicht rauscht „La Bestia“ an einem jungen Mann vorbei. Starr blickt er in die entgegengesetzte Richtung des vorbeifahrenden Zugs, der sich laut ratternd hinter ihm entfernt.
Mit diesem ausdrucksstarken Sinnbild beginnt die Dokumentation „La Bestia“ und führt damit zwei Protagonisten ein. Der Zug, genannt „La Bestia“- die Bestie, und Migranten aus Zentralamerika, die mit diesem Zug an die Grenze Mexikos Richtung USA zu flüchten versuchen.
Ruhige lange Einstellungen der einsamen und staubig trostlosen Umgebung entlang der Gleise führen das neben der Zugstrecke gelegene „Haus der Migranten – Casa del Migrante“ ein, eine Hilfseinrichtung vor den Toren von Mexiko-Stadt. Hier können sich Migranten auf ihre waghalsige und lebensgefährliche Flucht vorbereiten. Sie erhalten Kleidung, Essen, ein Bett für eine Nacht und die letzte Segnung eines Geistlichen, bevor sie am nächsten Tag auf einen fahrenden Güterzug „La Bestia“ aufzuspringen versuchen, um in ein besseres Leben zu entfliehen.
Der Filmemacher führt uns für 24 Stunden in diesen Ort des Geschehens und lenkt den Blick auf die Migrationsproblematik in Zentralamerika. Durch situative Momentaufnahmen wie Gespräche zwischen Mitarbeiter*innen der "Casa del Migrante" und den jungen Migrant*innen aus Honduras und Guatemala erhaschen wir Einblicke in ihre familiären Situationen, ihre Ängste, Hoffnungen und in die Beweggründe, ihre Heimat zu verlassen.
Dem Autor Manuel Inacker gelingt es, einen Ort der Verzweiflung und Hoffnung erlebbar zu machen. Er gewährt authentische Einblicke in die Arbeit der "Casa del Migrante" und kommt den Menschen bei ihrem schicksalhaften Vorhaben nah.", Jurybegründung

Der von Adveniat, Brot für die Welt, Medico International, Misereor und der deutsch-indischen Filmemacherin und Fernsehjournalistin Navina Sundaram gestiftet Filmpreis Globale Perspektiven wird von einer unabhängigen Jury verliehen. Er ist mit 3.000 Euro und je  x 1.000 Euro dotiert ist.

Mit der Auszeichnung werden die Arbeiten von Regisseurinnen und Regisseuren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des Globalen Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

Alle Preisträger*innen

]]>
news-1578 Thu, 26 Nov 2020 12:29:57 +0100 "Liebe. Jetzt! Christmas Edition" https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/liebe-jetzt-christmas-edition Unser Alumnus Lasse Scharpen hat die sechs Kurzgeschichten mit produziert und dafür erneut Ehemalige ins Boot geholt. 26.11.2020 – Die neoriginal "Liebe. Jetzt!" wird fortgesetzt. In der Christmas Edition geht es mit sechs kurzen Geschichten über die Liebe in Coronazeiten weiter.

Wieder mit dabei ist Maryam Zaree (Schauspiel 2009) und das gleich in dreifacher Hinsicht – als Regisseurin, Drehbuchautorin und Darstellerin. Luisa Hardenberg (Produktion 2011) gehört mit zum Drehbuch-Team, Simon Vu (MA Cinematography 2017) zu den Kameraleuten und Friederike Hohmuth (Montage 2013) hat die Staffel mit geschnitten. Lasse Scharpen (Produktion 2015) war Produzent.

Drei Geschichten der 1. Staffel werden weitererzählt und drei sind ganz neu.

Sie sind pünktlich im Advent ab kommenden Sonntag, dem 29. November 2020, 10.00 Uhr, ein Jahr lang in der ZDFmediathek zu sehen. Am darauf folgenden Dienstag, dem 01. Dezember 2020, um 23.15 Uhr, gibt es alle Epidoden am Stück und in deutscher Erstausstrahlung auf ZDFneo.

ZDF-Programmseite

Zur Pressemitteilung

]]>
news-1574 Tue, 24 Nov 2020 12:13:26 +0100 CICFF37: Zwei auf einen Streich https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/cicff37 Unser Alumnus André Hörmann überzeugte mit "Ringside" sowohl die Jugendjury als auch die der Erwachsenen. 24.11.2020 - Vorgestern ging die 37. Ausgabe des Internationalen Kinderfilmfestivals Chicago  (CICFF37) zu Ende. Festival und Preisverleihung fanden online statt.

Unser Alumnus André Hörmann(Regie 2006) wurde von der Jugendjury für "Ringside" (D, USA 2019)  mit dem Preis für den Besten abendfüllenden Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Auch die Professional Jury vergab ihre höchste Auszeichnung an André Hörmann und erkläre "Ringside"  zum Besten langen Dokumentarfilm.

Fast 10 Jahre begleitet der Dokumentarfilm geduldig wie einfühlsam zwei Boxtalente aus der berüchtigten Chicagoer South Side bestärkt von ihren Vätern auf dem Weg in den Profisport. Doch während der eine dort zunehmend Fuß fasst, muss der andere ins Gefängnis.
"Im Film geht es ums Boxen, doch noch mehr um das alltägliche Leben und die Härte in der South Side", so André Hörmann über seinen Film, der im Sommer bereits im US-amerikanischen Bezahlfernsehen ausgestrahlt wurde.

Kameramann war Tom Bergmann (Kamera 2006) und Vincent Assmann (Montage 2006) hat den Film montiert.

Das CICFF ist eines der beiden für den Oscar qualifizierenden Kinderfilmfestivals.

Awards

Facebook

]]>
news-1573 Mon, 23 Nov 2020 15:04:02 +0100 exground filmfest 33 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/exground-filmfest-33 Unsere Alumna Katharina Bergfeld produzierte den Langfilm-Publikumsliebling und im Kurzfilmwettbewerb gewann Jannis Alexander Kiefer zwei Preise. 23.11.2020 - Gestern Abend ging in Wiesbaden mit der Übertragung der Preisverleihung aus der Caligari FilmBühne die 33. Ausgabe des Festivals zu Ende. Preisstifter*innen, Jury-Mitglieder, Laudatoren, Gewinnerinnen und Gewinner waren anwesend bzw. zugeschaltet. Insgesamt wurden Geld- und Sachpreise im Wert vom 17.500 Euro vergeben.

In der Reihe "Made in Germany" entschieden in diesem Jahr coronabedingt erstmals die Zuschauerinnen und Zuschauer über den besten deutschen Langfilm. Sechs Beiträge waren nominiert.

Der mit 1.500 Euro dotierte und vom Wiesbadener Kinofestival e. V. gestiftete Publikumspreis ging schließlich an "Walchensee forever" (D 2020) in der Regie von Janna Ji Wonders – Co-Autor Nico Woche (Drehbuch 2020), Creative Producer Katharina Bergfeld (AV-Medienwissenschaft 2009) und Nadja Smith, Produzent*in Martin Heisler und Katharina Bergfeld - Trailer

Im Deutschen Kurzfilmwettbewerb erhielt Regisseur Jannis Alexander Kiefer (BA Regie 2019, derzeit MA-Student Regie)  für "Meeting" (D 2020) den 3. Preis. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung stiftete die Landeshauptstadt Wiesbaden. Filmuni-Studentin Anna Kühlein (MA-Studentin Filmmusik) komponierte die Filmmusik.
Das "Meeting"-Team kann sich darüber hinaus auch über einen der beiden Sachpreise freuen: einen Tag Color Grading  für ein Kurzfilmprojekt im Wert von 1.500 Euro stiftet die Magenta TV Fernsehproduktionsgesellschaft.

Alle Preise

]]>