Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Alumni-News https://www.filmuniversitaet.de/ Hier finden Sie unsere Alumni-News de Copyright 2022 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Tue, 09 Aug 2022 17:52:37 +0200 Tue, 09 Aug 2022 17:52:37 +0200 TYPO3 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Alumni-News https://www.filmuniversitaet.de/typo3conf/ext/cb_cosmobase/Resources/Public/Images/logo.png https://www.filmuniversitaet.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Alumni-News news-2340 Fri, 25 Mar 2022 15:48:00 +0100 Deutscher Musikautor*innenpreis https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/deutscher-musikautorinnenpreis Filmuni-Alumna Dascha Dauenhauer gewinnt in der Kategorie "Komposition Audiovisuelle Medien" Bei der 13. Verleihung des Deutschen Musikautor*innenpreises in Berlin wurden gestern Abend Komponist*innen und Textdichter*innen von der GEMA für ihr herausragendes musikalisches Schaffen geehrt. Zu den Preisträger*innen gehört auch FIlmuni-Alumna Dascha Dauenhauer (MA Filmmusik 2019), die die Kategorie "Komposition Audiovisuelle Medien" für sich entscheiden konnte. Ebenfalls in dieser Kategorie hatte sich Tina Pepper (MA Filmmusik 2013) über eine Nominierung freuen können.

Dr. Ralf Weigand, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA, betonte in seinem Grußwort: „Unser Preis zeigt eine große Verbundenheit, nämlich das gemeinsame Miteinander von uns Künstler*innen beim zu Grunde liegenden Gedanken des Preises, dem berühmten ‚Autor*innen ehren Autor*innen‘. Beim kritischen – und damit so wertvollen – Blick der Kolleg*innen in der Jury geht es fast ausschließlich um die rein künstlerische Qualität der Texte und Kompositionen; Markterfolg und hohe Klickzahlen sind hier eher erfreuliche Nebenerscheinungen!“

Die Schirmfrau des Deutschen Musikautor*innenpreises Claudia Roth MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, erklärte in ihrer Ansprache: „Komponist*innen und Textdichter*innen arbeiten fernab vom Rampenlicht derjenigen, die ihre Werke interpretieren. Der Musikautor*innenpreis ändert das. Mit dieser Auszeichnung bekommen sie genau die große Bühne, die sie für ihre herausragenden Kompositionen, Songs und Textdichtungen verdienen.“

Der Deutsche Musikautor*innenpreis (DMAP) wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die in der GEMA versammelten Komponist*innen und Textdichter*innen der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Unter dem Motto „Autor*innen ehren Autor*innen“ rückt die GEMA Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne stehen. Alle Preisträger*innen sowie Nominierte werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautor*innen (ADMA) aufgenommen. Die Fachjury wird jährlich neu von der ADMA gewählt.

 

]]>
news-2121 Mon, 29 Nov 2021 15:20:14 +0100 Call for Entries: Bewerbung für das Startbüro 2022 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/call-for-entries-bewerbung-fuer-das-startbuero-2022 Das Startbüro Babelsberg sucht neue Bewohner*innen. Teams unter Beteiligung von Filmuni-Absolvent*innen können sich noch bis zum 15.12.2021 für das Stipendium in 2022 bewerben. Das STARTBÜRO Babelsberg fördert ein Jahr lang Projekte von Alumni-Teams in der Medienstadt mit Räumen, Mentoring und Finanzierung. Die gemeinsame Initiative von Studio Babelsberg, Medienboard, ILB und Filmuniversität fördert den filmischen Nachwuchs in der Medienstadt Babelsberg.

Zwei teambasierte Projekte erhalten für ein Jahr einen Coworkingspace direkt auf dem Gelände des Studio Babelsberg samt Basisausstattung sowie je bis zu 10.000 Euro zur Umsetzung ihrer Vorhaben. Ergänzend begleiten und beraten Mentor*innen der beteiligten Partner die Projektbeteiligten im Laufe des Stipendiums. Gefördert wird nicht nur die Entwicklung, ggf. Realisation sowie Distribution von filmischen und interaktiven Inhalten, die durch ihren spezifischen Ansatz ein Alleinstellungsmerkmal erwarten lassen.

Es können sich auch Teams bewerben, die ein innovatives Projektvorhaben realisieren möchten, das mit der Entwicklung und Anwendung neuer Verfahren und Technologien Impulse für die Medienproduktion setzt. Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung und dem Bewerbungsbogen, Bewerbungen sind bis zum 15.12.2021 möglich.

]]>
news-2106 Fri, 26 Nov 2021 06:38:14 +0100 Deutscher Kurzfilmpreis 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/deutscher-kurzfilmpreis-2021-1 Wir gratulieren Regie-Absolvent Florian Schewe zur goldenen Lola für "Proll“, der in der Kategorie "Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit" nominiert war. Der Kurzfilm experimentiere mit subtilen Andeutungen, mit Metaphern, mit einer eigenen Bildersprache - und erweitere so den Horizont des Kinos immer wieder aufs Neue, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei der Gala zur Verleihung des Deutschen Kurfilmpreises gestern Abend in München. Deshalb gehörten Kurzfilme sowohl auf die große Leinwand als auch in die beste Sendezeit, so das Fazit der Kulturstaatsministerin. In jedem Jahr ehrt sie daher Produktionen mit der wichtigsten und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Die Siegerfilme gingen aus ingesamt zwölf nominierten Kurzfilmen hervor, die von den Auswahlkommissionen aus 236 wettbewerbsfähigen Filmeinreichungen ausgewählt wurden.

Unsere herzlichen Glückwünsche gehen an Regie-Absolvent Florian Schewe. Der von ihm federführend produzierte Film Proll!wurde als "Bester Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit" mit der goldenen Lola prämiert. Im Zentrum des 30-Minüters stehen Cornelia, Juri und Murat. Sie gehören zu den „working poor“ und treiben gemeinsam durch ein verworrenes Treppenhaus auf dem Weg hinaus. Doch wohin?

Herstellung: Adrian Figueroa mit HAU Hebbel am Ufer und Filmfive
Federführung Produktion: Florian Schewe
Regie: Adrian Figueroa
Drehbuch: Maike Wetzel

Bereits die Nominierungen sind mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro verbunden, das anschließend auf die Auszeichnungsprämie angerechnet wird. Die ausgezeichneten Kurzfilme erhalten je eine Prämie von 30.000 Euro, der Gewinner des Sonderpreises 20.000 Euro. Insgesamt stehen für die Preisgelder 275.000 Euro bereit.
Mit den Preisgeldern entstehen die Kurzfilme von morgen – denn die Gelder müssen für die Herstellung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität oder für dessen Projektvorbereitung verwendet werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner in den Kategorien „Spielfilm" und „Animationsfilm" qualifizieren sich außerdem automatisch für das Auswahlverfahren der US-Oscars in der Kategorie Kurzfilm.

Auf der „KURZ.FILM.TOUR - Der Deutsche Kurzfilmpreis. Im Kino.“ werden alle nominierten und ausgezeichneten Filme im kommenden Jahr deutschlandweit in kommunalen Kinos präsentiert. Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren wird es 2022 eine um die Filme der Jahrgänge 2019 und 2020 erweiterte Kino-Tournee geben.

Zu den Nominierungen aus den Reihen der Filmuni HIER.

]]>
news-2083 Mon, 25 Oct 2021 13:06:17 +0200 32. Hessischer Film- und Kinopreis 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/32-hessischer-film-und-kinopreis-2021 Antonia Kilian gewinnt in der Kategorie Dokumentarfilm. 25.10.2021 - Vergangenen Freitag wurde im Capitol Theater Offenbach zum 32. Mal der Hessische Film- und Kinopreis verliehen. Nachdem letztes Jahr die Gala - die sonst glanzvoll in der Alten Oper in Frankfurt über die Bühne ging - ausfallen musste, fand sie dieses Jahr in kleinerem Rahmen statt.

Der mit 20.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie Dokumentarfilm ging an die Regisseurin Antonia Kilian für "The Other Side of the River" (D 2021). Antonia Kilian schloss 2017 an der Filmuni im Bachelor Studiengang Cinematography ab und studiert derzeit im Master bei uns.  Ihr Ko-Autor und Editor Arash Asadi studiert im Bachelor-Studiengang Montage.

In ihrem extern produzierten Film geht es um das Ringen kurdischer Frauen um ein selbstbestimmtes Leben in Syrien, um ihren Kampf gegen die Befreiung vom IS und dem Assad Regime, aber auch für die Befreiung von patriarchalischen und traditionellen Strukturen innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft.  Trailer

Unsere Alumna, die Regisseurin Maria Speth (Regie 2002), erhielt für ihre Nominierung mit "Herr Bachmann und seine Klasse" (D 2021) - zusätzliche Kamera Johannes Waltermann (Kamera 2014) eine Geldprämie in Höhe von 4.000 Euro. Trailer

Die Hessischen Film- und Kinopreise werden seit 1990 jährlich verliehen.

]]>
news-2072 Fri, 15 Oct 2021 14:19:57 +0200 33. Bayerischer Fernsehpreis 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/33-bayerischer-fernsehpreis-2021 Unser Alumnus und Filmuni-Honorarprofessor Thomas Heise wird in der Kategorie Information ausgezeichnet. 15.10.2021 - Der Bayerische Fernsehpreis gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen in der deutschen TV-Landschaft. Die Verleihung fand am 12. Oktober 2021 coronabedingt im Rahmen einer TV-Sendung statt.

Den Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie Information erhalten Thomas Heise (Regie 1982) und Claas Meyer-Heuer für die Spiegel TV Dokumentation "Die Macht der Clans" (DE 2020) - streamen

Mit dem Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie Regie wurde Franziska Schlotterer für "Totgeschwiegen" (D 2019) ausgezeichnet – Kamera Bernd Fischer (Kamera 1997), Ton Kai Lüde (Ton 1999), Oberbeleuchter Marc Lubosch (Kamera 2002), Foley Supervisor Andreas Drost (Ton 2006), Ton Kai Lüde-Martens (Ton 1999), Sound Design Robin Pohle (Ton 1999)

Gleich zwei Bayerische Fernsehpreise gab es für "Oktoberfest – 1900 (D 2020)" in der Regie von Hannu Salonen – verantwortliche MDR-Redakteurin Meike Götz (Produktion 2006), mit Mišel Matičević (Schauspiel 1999) in der Hauptrolle als Curt Prank. In der Kategorie Kamera wurde Felix Cramer und in der Kategorie Nachwuchsförderung Klaus Steinbacher geehrt. Trailer

Alle Preisträgerinnen und Preisträger hier

]]>
news-2071 Thu, 14 Oct 2021 16:01:08 +0200 Wir trauern um unsere Alumna Christa Müller https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/wir-trauern-um-unsere-alumna-christa-mueller Die Dramaturgin und Lyrikerin ist im Alter von 85 Jahren gestorben. 14.10.2021 – Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass Christa Müller nicht mehr unter uns ist. Bereits Anfang Oktober verlor sie ihr Leben an eine seltene Nervenkrankheit. Wir sprechen ihren Kindern, Angehörigen und allen, die sie mochten und vermissen werden, unser Mitgefühl aus.

Christa Müller wurde am 08. März 1936 in Leipzig geboren und wuchs dort als Kriegskind auf. Nach der Schule machte sie eine Ausbildung zur Buchbinderin und nach dem Krieg an der Arbeiter- und Bauernfakultät ihr Abitur. In Dresden studierte sie zunächst vier Semester Arbeitspsychologie bevor sie nach Babelsberg an die Deutsche Hochschule für Filmkunst – heute die Filmuniversität – wechselte, um Filmdramaturgie zu studieren. 1962 schloss sie mit dem Diplom ab und ging danach zum DEFA Studio für Spielfilme. Hier arbeitete sie als Regieassistentin, Archivarin, Dramaturgin und Autorin.  Mit der Umwandlung des ehemaligen VEB DEFA in eine Kapitalgesellschaft wurde sie zum 31.12.1990 entlassen und blieb bis zur Rente im April 1996 arbeitslos.

Ihre Lyrik veröffentlichte sie seit 1970 in Zeitungen und Anthologien. Prosa von ihr war erstmals 1973 in "Voranmeldung" zu lesen, einer Reihe für Texte von Autorinnen und Autoren, die noch kein eigenes Buch veröffentlicht hatten. Das erste Buch unter ihrem Namen war 1975 ein Band mit Erzählungen. Der erste Roman erschien 1998.

Es war früher Samstag-Nachmittag, als Christa Müller im Potsdamer St. Josef Krankenhaus ihre Augen für immer schloss. Dabei hatte sie noch so viel vor. "Christa wollte viel älter werden" überschrieb die Märkische Allgemeine ihren gestrigen Nachruf. hier

Die Totenfeier findet übermorgen am 16. Oktober 2021 um 13:00 Uhr an ihrem Grab auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf statt.

Bibliografie (Auswahl)

"Kieselsteine" (Gedichte 1975, Aufbauverlag), zusammen mit Reiner Putzger und Maria Seidemann

"Vertreibung aus dem Paradies" (Erzählungen 1979, Aufbau)

"Die Verwandlung der Liebe" (Erzählung 1990, Aufbau)

"Tango ohne Männer" (Roman 1998, DVS Frankfurt/M.)

"Jahrtausendwechsel"(Erzählung 2000, in: Die Scheune als neuer literarischer Raum III, Edition Anton Berg, Katlenburg, Herausgeber Pastor Weskott) und in Schriftzüge, Brandenburgische Blätter für Kunst und Literatur 7

Gedichte in "Und hab kein Gewehr" (Anthologie, dreiEck-Verlag Bochum; Heilbronn 2000, herausgegeben vom Leipziger Literaturkreis)

Gedichte in "Silberdistel", einer vom Literatur-Kollegium Brandenburg e.V. herausgegebenen Anthologie, in den Ausgaben 4 (2000) und 6 (2002)

]]>
news-2069 Mon, 11 Oct 2021 08:25:35 +0200 29. Filmfest Hamburg https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/29-filmfest-hamburg Douglas Sirk Preis an Leos Carax für "Annette". Koproduzent war unser Alumnus Fabian Gasmia. 11.10.2021 - Am Wochenende ging in Hamburg das 29. Filmfest Hamburg  zu Ende.

Douglas Sirk Preis

Der nach dem Filmschaffenden und gebürtigen Hamburger Douglas Sirk benannte undotierte Preis wird jedes Jahr an eine Persönlichkeit verliehen, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat.

In diesem Jahr wurde Regisseur Leos Carax für "Annette" (FR, DE, BE, MX, JP, CH 2021) ausgezeichnet, den Fabian Gasmia (Produktion 2009) mit DETAiLFILM koproduzierte. Trailer

Die Trophäe ist ein vom Hamburger Designer Georg Plum entworfener Kristall.

Die feierliche Preisverleihung fand mit der Deutschlandpremiere des Films auf dem 29. Filmfest Hamburg am 02.10.2021 im CinemaxX 1 Dammtor statt. mehr

Hamburger Produzentenpreis 2021

Den Hamburger Produzentenpreis in der Kategorie "Deutsche Kino-Produktion" erhielt Jonas Weydemann für "Niemand ist bei den Kälbern" (D 2021) in der Regie von Sabrina Sarabi – Mischton Gregor Bonse (Ton 2013), mit Rick Okon (Schauspiel 2015) als Jan in einer Hauptrolle.
Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro stiftete die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt.

Der seriellen Formaten gewidmete und mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis wurde erstmalig vergeben und ging an die Produzenten Ulf Israel und Reik Möller für die Produktion "Warten auf’n Bus", 2. Staffel (D 2021), in der Regie von Fabian Möhrke (Regie 2010) - mit Alexander Schubert (Schauspiel 1998) als Hauptwachtmeister Britzke.
"Die Serie kommt so pur daherkommt, als würde man durch ein Brennglas Menschen beim Menscheln beobachten. Wir schauen nicht nur zu, wir denken, fühlen, streiten mit und wollen immer mehr über die Figuren und deren Sorgen und Träume erfahren. Man will weiterschauen – und unbedingtes Muss für ein serielles Format." (Filmfest Hamburg). Das Preisgeld stiftete die VFF – Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten.

Der seit 2014 bestehende Produzentenpreis würdigt die besonderen Leistungen von deutschen Produzentinnen und Produzenten sowie von Film- und Fernsehproduktionsfirmen.

Die Preisverleihung fand am 08. Oktober 2021im Rahmen des 29. Filmfests Hamburg im Besenbinder Hof statt.

Filmfest Hamburg

]]>
news-2068 Thu, 07 Oct 2021 13:15:28 +0200 Internationales Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/internationales-nuernberger-filmfestival-der-menschenrechte-2021 Zwei der insgesamt drei Preise gehen an Alumni. 07.10.2021 - Beim erstmals hybrid abgehaltenen Internationalen Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte wurden gestern Abend die Preise vergeben.

"Herr Bachmann und seine Klasse" (D 2021) in der Regie unsrerer Alumna  Maria Speth (Regie 2002) – Buch Maria Speth und Reinhold Vorschneider, zusätzliche Kamera Johannes Waltermann (Kamera 2014) - setzte sich in der Gunst des Publikums gegen die Konkurrenz durch und gewann den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis für den beliebtesten Film aus den Sektionen Wettbewerb und Forum. Trailer

Den Preis der Open Eyes-Jugendjury gewann unser Alumnus Christoph Eder (MA Medienwissenschaft 2016) für "Wem gehört mein Dorf?" (D 2021, besonders wertvoll). Die von einer Jury aus Schülerinnen und Schülern vergebene Auszeichnung ehrt einen Film, der sich am besten für die Menschenrechtsbildung an Schulen eignet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von der Stabilo International GmbH gestiftet. - Trailer

zum Festival

]]>
news-2067 Wed, 06 Oct 2021 11:42:48 +0200 Für Verdienste um das Gemeinwohl https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/fuer-verdienste-um-das-gemeinwohl Unser Alumnus Andreas Dresen wurde mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet. 06.10.2021 - Am vergangenen Freitag überreichte Ministerpräsident Dietmar Woidke die vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zuerkannten Auszeichnungen an acht Brandenburger Frauen und Männer - darunter unser Alumnus, der Regisseur Andreas Dresen.

Die Geehrten hätten sich in unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft wie in der Erinnerungskultur, der Aufarbeitung von DDR-Unrecht, der Kirche, der Flüchtlingshilfe oder im Sport Verdienste um das Gemeinwohl verdient gemacht.

Andreas Dresen erhielt die Auszeichnung für sein Engagement im Kulturbereich.

"Andreas Dresen ist einer der wichtigsten Chronisten der politischen Wende in der DDR, ohne seine Herkunft vor sich herzutragen.", so Woidke. "Er ist im besten Sinne ein gesamtdeutscher Regisseur". In jedem seiner Filme hätte er eine großartige Nähe gespürt.

Dresens vielfach ausgezeichnete Filme seien überwiegend in der Hauptstadtregion entstanden und würden mit einem genauen Blick für Details innerdeutsche Befindlichkeiten reflektieren, heißt es in der Begründung der Staatskanzlei Brandenburg. Er sei ein großer Erzähler des deutschen Films, der sich auch abseits des Films gesellschaftlichengagiert. Seit 2012 ist er Verfassungsrichter für das Land Brandenburg.

"Das Verdienstkreuz ist schon etwas anderes als ein Filmpreis, weil es hier ja auch um die Person geht", so Andreas Dresen gegenüber der Potsdamer Neuestane Nachrichten. Ihn Die Nominierung hätte ihn überrascht. "Ich nehme die Auszeichnung stellvertretend für viele Helden des Alltags entgegen, die meist nicht im Rampenlicht stehen." mehr

Zur Pressemitteilung

]]>
news-2066 Wed, 06 Oct 2021 11:14:18 +0200 Gilde-Filmpreis 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/gilde-filmpreis-2021 Unter den prämierten Arthouse Filmen sind drei mit Babelsberg-Background. 06.10.2021 - Letzte Woche wurden in Leipzig die Gilde-Filmpreise vergeben.  Die Preisverleihung fand im Rahmen der 21. Filmkunstmesse statt.

Als Bester nationaler Film wurde "Schachnovelle" (DE 2021) in der Regie von Philipp Stölzl ausgezeichnet - digital intermediate supervisor Paul Andexel (Produktion 2013), re-recording mixer Martin Steyer (ehem. Filmuni-Prof.), Storyboard Artist Arne Jysch (Animation 2003) - Trailer

Bester Kinderfilm wurde "Mission Ulja Funk" (DE, LUX, PL 2021) in der Regie von Barbara Kronenberg – Bildgestaltung Konstantin Kröning (Kamera 2000), Montage Rune Schweitzer und Paul Maas, mit Christina Große als Nelly Brotz in einer Hauptrolle - Trailer

Einen Preis der Jugendjury gab es in diesem Jahr nicht, stattdessen wählte die dreiköpfige Jury nach Vorabsichtungen drei Favoriten aus dem Messeprogramm aus, die sie im Rahmen der Filmvorführungen moderierten und begleiteten. Die Wahl fiel u.a. auf "Lieber Thomas" (D 2021, besonders wertvoll) in der Regie von Andreas Kleinert (Regie 1989) – Drehbuch Thomas Wendrich (Schauspiel 1994), mit Thomas Lawinky (Schauspiel 1993) als Remmscheid und Johanna Polley (Schauspiel 2018) als Jutta in Nebenrollen, Archivrecherche Michael Konstabel (Medienwissenschaft 1998), Standfotograf Peter Hartwig (Produktion 1993).

Der Gilde-Filmpreis wurde 1977 von der "Gilde deutscher Filmkunsttheater" ins Leben gerufen und wird seit 2004 vom fusionierten Verband Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater an die besten Arthouse-Filme des Kinojahres vergeben. Bei der Auswahl der prämierten Produktionen spielt nicht nur deren künstlerische Qualität eine Rolle, sondern auch die Rezeption des Publikums und das Engagement des Verleihers.

Pressemitteilung der AG Kino hier

]]>