7. dokKa

Unsere Alumna Sabine Herpich erhält den Preis der Stadt Karlsruhe.

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15.10.2020 – Bereits vor einer Woche ging in Karlsruhe das dokKa-Festival zu Ende. Wie viele Festivals fand die 7. Ausgabe vom 30. September bis zum 07. Oktober online statt. Das gesamte Programm stand auf der dokKA-Internetseite auf Abruf zur Verfügung.

Unsere Alumna Sabine Herpich (Montage 2012) überzeugte die Jury mit "Kunst kommt aus dem Schnabel wie er gewachsen ist" (D 2020, Facebook) und erhielt den mit 1.500 Euro dotierten dokKa-Preis der Stadt Karlsruhe 2020.

"Ein leeres Blatt Papier. Eine Hand setzt mit einem Stift erste Zeichen. Menschen suchen nach einem Ausdruck, hinterlassen Spuren. Die Kamera dokumentiert diesen Prozess. Spannung und Magie liegt in solchen Momenten. Es ist bewegend dabei sein zu dürfen, wenn Kunst entsteht.", so die Begründung der drei Juroren. "Zwischen Film und Kunstproduktion bilden sich Parallelen: Präzise und sorgfältig wie die Künstler*innen ist auch die Filmemacherin in ihrer einfachen und klaren Art der Beobachtung. Der Kontext, in dem diese Kunst geschaffen wird, ist Teil des Filmes. Auch die Kunstwerkstatt Mosaik für Menschen mit Behinderung in Berlin-Spandau ist Teil des Kunstmarktes und handelt mit den hier hergestellten Werken. Die Kunst wird beschrieben, vermittelt, ausgestellt und verkauft. Und trotzdem behalten die hier in Lohnarbeit angestellten Künstler*innen und ihre Werke eine widerständige Autonomie. Was ist Kunst? Und warum wird sie gemacht? Auch nach diesem Film wissen wir das nicht genau, aber wir können spüren, wie wichtig und schön sie sein kann."

Sabine Herpich realisierte ihre filmische Beobachtung behinderter Künstlerinnen und Künstler in der Berliner Kunstwerkstatt Mosaik nahezu allein. Sie führte nicht nur Regie, sondern stand auch hinter der Kamera, nahm den Ton auf und war Produzentin. Weltpremiere war dieses Jahr im Forum der Berlinale.

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