Surrealistisch narrative Bilderwelten

Projektbeginn:
2016

Im Rahmen ihres künstlerisch-szenografischen Forschungsprojektes ‚Surrealistisch narrative Bilderwelten’ untersucht Svantje Woltersdorf die Schnittstellen von Bühnenbild im Theater und Szenenbild im Film, wobei der inszenierte Raum als Eperimentallabor außerhalb von Produtionsprozessen erprobt wird.

Svantje Woltersdorf geht dabei der Frage nach der ästhetischen Visualisierung von Inhalten nach und welche Rolle die Fotografie bei der Erstellung eines Szenenbildkonzeptes spielt. Im Zentrum des Projektes steht die Inszenierung von Raum im Nicht-Raum.

Als Grundlage dienen drei Kurzgeschichten aus Michael Endes ‚Der Spiegel im Spiegel – Ein Labyrinth’ (1983), die mittels einer Studioinszenierung visuell in drei Schaubilder transformiert werden. Dadurch wird ein autonomer szenografischer Forschungsraum geschaffen, um in dieser Experimentalanordnung losgelöst von den Departments Regie und Kamera forschen zu können.

Der Studioinszenierung gehen Rechercheprozesse zur Erstellung einer analogen Fotoreihe voraus, in denen wirkungsästhetische Raumanordnungen dahingehend untersucht werden, inwieweit sich Aussagen eines Bildes durch Hinzufügen oder Wegnehmen von Elementen aus einer gegebenen Szenerie modifizieren lassen. Im Herbst 2016 wurden erste Ergebnisse der analogen Fotorecherche mit der Studioinszenierung im Rahmen einer Foto-Ausstellung im Atrium der Filmuniversität Babelsberg präsentiert und zueinander ins Verhältnis gesetzt.