Mein Vater und Ich

Mein Vater und Ich  (öffnet Vergrößerung des Bildes)
(C) Lea Pech / Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF 2016

"Wenn dich im Kindergarten jemand fragt, woher du deine blauen Flecken hast – sag’, du bist gefallen". Der Vater, Ahmad, floh vor 40 Jahren aus dem Libanon als palästinensischer Flüchtling nach Deutschland. Es ist die Geschichte dieser sechs Kinder aus Berlin Neukölln, deren Erziehung geprägt war von Spannung mit ihrem Vater, seinem Konservativismus und seiner Kompromisslosigkeit, welche er unnachgiebig durchsetze - notfalls auch mit eiserner Hand. In einzelinterview Situationen geht der Regisseur und gleichzeitig älteste Sohn, Ali Tamim, auf Ursachenforschung. Er spricht mit seinen Geschwistern über die Vergangenheit und konfrontiert, stellvertretend für die Geschwister, den Vater. Doch dabei bleibt es nicht: Ali Tamim will seinen Vater verstehen und erfahren, was Armut, Krieg, Flucht und Exil aus einem Menschen machen.

2016, Erstjahresfilm (F1), Dokumentarfilm

Crew

Kamera:
Lea Pech
Montage:
Gerard Cerdan
Produktion:
Fridolin Lehmann
Produktion:
Tabea I. Meyers
Produktion:
Hannah Schroeder
Regie:
Ali Tamim
Ton:
Till Aldinger

Festivals

Wendland Shorts