Wissenschaftlich-künstlerische Promotion

Die Möglichkeit wissenschaftlich-künstlerisch zu promovieren, spiegelt das an der Filmuniversität etablierte erweiterte Forschungsverständnis, das Wissenschaft und Kunst als gleichberechtigte Formen erkenntnisgenerierenden Denkens und Handelns zusammenführt wider. Die Hochschule baut ihre Forschungskompetenz damit weiter aus und kommt ihrem Ziel näher, international eine der ersten Adressen für filmbezogene Forschung zu werden und so die mediale Zukunft führend mitzugestalten. Diese in Deutschland innovative Perspektive eines akademischen künstlerisch betonten Abschlusses beinhaltet eine theoretisch wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) und einen inhaltlich unmittelbar mit dieser verbundenen praktisch-künstlerischen Forschungsteil, der in seiner Form frei wählbar ist. Promotionsthemen könnten sich beispielsweise im Bereich neuer - auch transmedialer und interaktiver - Erzählformen oder in der Verbindung technologischer Anwendungen mit innovativen Inhalten bewegen. Andere Beispiele sind die Zugänglichmachung von Filmarchiven über neue digitale Plattformen und Schnittstellen, die Erforschung immersiver Medienformate (z.B. 360° Bild und Ton, Virtual und Augmented Reality) oder auch neue Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle für innovative Medienprodukte.

Die Promovierenden profitieren von der technischen und räumlichen Ausstattung der Filmuniversität für die Realisierung des künstlerischen Projektes. Fächerübergreifende Kompetenzen z.B. im Drittmittel einwerben, Lehren, Verwalten, Leiten und Managen werden im Haus selbst oder über Kooperationen mit der Potsdam Graduate School der Uni Potsdam, dem Netzwerk Studienqualität Brandenburg und der Dahlem Research School  der FU Berlin erworben. Hier stehen starke und erfahrene Partner zur Seite. Doktoranden*innen können frei wählen, ob Sie als Promotionsstudierende oder ohne Studierendenstatus promovieren. Unabhängig von Stipendien werden Doktoranden*innen über verschiedene Forschungsförderungen finanziell und in der Durchführung in ihren Forschungsvorhaben unterstützt.

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