Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Aktuelle Nachrichten https://www.filmuniversitaet.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright 2022 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Tue, 09 Aug 2022 16:55:55 +0200 Tue, 09 Aug 2022 16:55:55 +0200 TYPO3 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Aktuelle Nachrichten https://www.filmuniversitaet.de/typo3conf/ext/cb_cosmobase/Resources/Public/Images/logo.png https://www.filmuniversitaet.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-2690 Thu, 28 Jul 2022 08:20:26 +0200 FROM THE MAIN SQUARE läuft bei Venice Immersive https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/from-the-main-square-laeuft-bei-venice-immersive Der Master-Abschlussfilm wurde als einziger deutscher Beitrag für den Virtual-Reality-Wettbewerb der 79. Internationalen Filmfestspiele von Venedig ausgewählt. Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig (31.08 bis 10.09.2022) - nicht nur das älteste Filmfestival der Welt, sondern neben der Berlinale und Cannes auch eines der drei bedeutendsten - finden in diesem Jahr zum 79. Mal statt mit dem Ziel, das internationale Kino in all seinen Formen als Kunst, Unterhaltung und Industrie im Geiste der Freiheit und des Dialogs bekannt zu machen und zu fördern. Und so lenkte man in Venedig schon früh die Aufmerksamkeit auf Virtual Reality. Bereits zum siebten Mal in Folge bieten die Filmfestspiele auch ein VR-Programm und in diesem Jahr mit Beteiligung der Filmuniversität: Pedro Harres, Student im Master Animationsregie, stellt sich der Konkurrenz in der Virtual-Reality-Competition „Venice Immersive“ mit seiner Abschlussarbeit FROM THE MAIN SQUARE (gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative DIGI.TALe mit Unterstützung des MIZ Babelsberg). Es ist der einzige deutsche Beitrag unter den 30 internationalen Wettbewerbern.

Das interaktive VR-Erlebnis FROM THE MAIN SQUARE lädt das Publikum ein, den Aufstieg und Fall einer geteilten Gesellschaft mitzuerleben: Im Fokus steht der zentrale Platz einer entstehenden Stadt. Er wird zum Kreuzpunkt von Geschichten, Freuden, Hoffnungen und Konflikten. Soziale Bindungen entstehen, Kulturen schlagen ihre Wurzeln. Die Anwohner*innen entfalten Sympathie und Fürsorge für ihresgleichen, aber auch Feindseligkeit gegenüber denen, die anders sind. Es dauert nicht lange, bis eine Atmosphäre des "wir gegen sie" entsteht. Eine Zivilisation mit all ihren Widersprüchen blüht auf, nur um dann zur Gefahr für sich selbst zu werden.

„FROM THE MAIN SQUARE ist das Ergebnis dessen, was ich in Brasilien bereits im Kopf und in den letzten vier Jahren in Berlin vor Augen hatte. Es ist als kompakte Illustration eines gesellschaftlichen Umbruchs konzipiert, basierend auf einer gescripteten Collage aus gelegentlich witzigen und schließlich brutalen urbanen Absurditäten, die Gesellschaften durchmachen, wenn sie von politischer Polarisierung und ökologischem Kollaps betroffen sind“, so Pedro Harres über die Produktion. Ob Installation, Film oder XR mit unterschiedlichen Ästhetiken - die allegorische Verwendung des Raums zieht sich als Konstante durch das gesamte Werk des 1984 in Porto Alegre geborenen und in Berlin lebenden Drehbuchautors und Multimedia-Künstlers, der u. a. auch bereits in die Reihen der Berlinale Talents (2018) aufgenommen wurde. Der Raum wird nicht als bloßer Träger der Inszenierung verstanden, sondern als eine Ebene, die das Erzählen vertieft, zum Nachdenken anregt und letztlich die Gesamtheit des präsentierten Kunstwerks aufheben kann.

Wir wünschen dem gesamten Team eine erfolgreiche Biennale!

 

FROM THE MAIN SQUARE (interactive VR, 19 min)
Drehbuch: Angelina Urbanczyk, Pedro Harres, Rafael Loss
Production Manager: Lorena Junghans
Programmierung: Douglas Rachevsky, Marius Morhard, Pedro Harres
Art Direction: Daniel Eizirik, Paulo Lange
2D Animation: Samuel Patthey, Sophia Schönborn
Musik: Justin Robinson, Marcus Sander
Sound Design & Mix: Oscar Galimberti
Sound Ingenieur: David Schornsheim
Stimmen: Amishai Mueller, Bruno De Marco, Fabian Rau, Guy Shahaf, Sofia Sarmento
Special Effects: André Correia, Pedro Harres, Sebastian Wilhelm

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news-2689 Tue, 26 Jul 2022 12:16:06 +0200 Filmuni-Filme auf Festivals im August 2022 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/filmuni-filme-auf-festivals-im-august-2022 Der Festivalsommer geht weiter mit vielen Filmuni-Filmen auf nationalen und internationalen Festivals. Melbourne International Film Festival (MIFF)Australien, Melbourne, 04.-28.08.2022

  • Wir Könnten Genauso Gut Tot Sein – Natalia Sinelnikova
  • In seiner Gnade – Christoph Büttner
  • RIM – Hagar Faibish

 

La Guarimba International Film FestivalItalien, Amantea, 07.-12.08.2022

  • La Grotta dei Piccoli - Children’s Animation:
  • Affendomino – Ulf Grenzer
  • None of Us – Deniz Zagli

 

Alpinale KurzfilmfestivalÖsterreich, Bludenz, 09.-13.08.2022

Kinderkurzfilm:

  • Affendomino – Ulf Grenzer

 

Countryside Animafest CyprusZypern, Salamiou, 10.-13.08.2022

International Competition:

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner

 

46. Open-Air Filmfest Weiterstadt, Deutschland, Weiterstadt, 11.-15.08. 2022

  • SCHEISSWETTER - Jens Kevin Georg

 

Seoul Webfest, Südkorea, Seoul, 18.-21.08.2022

Best International Circuit / Direct Selection:

  • UP UP - Linus Joos, Maximilian Allgeier

 

Cheongju International Short Film Festival (CISFF)Südkorea, Cheongju, 18.-22.08.2022

Network Cinema:

  • Prisoner Outside – Igor Medvedev

 

SEFF - Smaragdni Eco Film FestivalKroatien, Hrvatska Kostajnica, 23.-28.08.2022

Official Selection:

  • Affendomino – Ulf Grenzer

 

Netzwerk für demokratische Kultur WurzenDeutschland, Wurzen, 25.08.2022

Reihe: Deutsch- Vietnamesische Perspektiven:

  • Obst & Gemüse - Duc Ngo Ngoc

 

Odense International Film FestivalDänemark, Odense, 29.08.-04.09.2022

Offizieller Wettbewerb: Animation:

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner
  • Prisoner Outside – Igor Medvedev
  • None of Us – Deniz Zagli

 

Filmkunstfest MVDeutschland, Schwerin, 30.08.-04.09.2022

Kurzfilm-Wettbewerb:

  • Laika & Nemo - Jan Gadermann, Sebastian Grutza
  • In seiner Gnade – Christoph Büttner
  • Alles hat ein Ende – Paul Scheufler
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news-2686 Wed, 20 Jul 2022 15:04:00 +0200 Frauke Katharina Eckl https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/frauke-katharina-eckl Seit November 2020 ist sie als Referentin zuständig für das Gender- und Familienbüro. Ein vielfältiger Job, bei dem u.a. das Thema RESPEKT eine wichtige Rolle spielt. Warum, das erfahrt ihr hier ... Liebe Frauke, was machst du in deiner Arbeit beim Genderbüro und Familienbüro genau?

Ich bin da in ganz verschiedenen Bereichen unterwegs. Die Überarbeitung unseres Sprachleitfadens gehört da genauso dazu wie die Vergabe von Graduierten- und Abschlussstipendien an Nachwuchswissenschaftlerinnen. Im April habe ich den Zukunftstag Brandenburg mit ausgerichtet und arbeite gerade mit den Familienbüros der anderen Potsdamer Hochschulen an einer Handreichung im Bereich Pflege. Es ist also eine bunte Mischung. Ich freue mich auch immer über eine Zusammenarbeit mit Studierenden. Im Moment bereitet ein Student aus dem Drehbuch ein Buchprojekt zum Thema "Mental Load" vor, das sich künstlerisch mit dem Thema beschäftigen und Eltern vernetzen will. Da unterstütze ich gerne. Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.   

Wie kommst du zum Thema RESPEKT und warum ist das Thema RESPEKT so wichtig?

Als ich im November 2020 an der Filmuniversität angefangen habe, gab es die Initiative und die Arbeitsgruppe Respekt schon. Bei der Entstehung haben unterschiedliche Faktoren zusammengespielt. Die Frage nach respektvoller Kommunikation und Begegnungen auf Augenhöhe, die sich viele wünschen, sind gepaart mit Fragen von Inklusion, Antidiskriminierung und Vielfalt. Das ist natürlich eine riesige Aufgabe. Da können wir auf allen Ebenen noch besser werden und auch noch viel lernen.

Gleichzeitig gibt es an der Filmuni schon viele Initiativen und Angebote, die noch mehr Sichtbarkeit verdienen. Darüber hinaus gilt es, neue Themen einzubringen und diese durch verschiedene Angebote der ganzen Hochschule zugänglich zu machen. Die Informationen zu den aktuellen Angeboten im Rahmen von Respekt finden sich für alle Hochschulangehörigen im Intranet.

Was wurde bisher alles zum Thema RESPEKT an der Filmuni gemacht und wie sehen die weiteren Pläne aus?

Es gab schon einige Veranstaltungen. Zum Beispiel Ende Juni 2022 unseren ersten Respektvormittag, an dem wir uns mit respektvoller Kommunikation beschäftigt haben. Die Hochschulangehörigen wurden dazu eingeladen, sich in kurzen Workshops ein paar Denkanstöße abzuholen. Zum Beispiel, wie mit Kommunikation Grenzen gesetzt werden können oder wie Intimacy Coordination funktioniert.

Es gab aber auch andere Initiativen. Zum Beispiel wurde das Thema Respekt in der Einführungswoche im Wintersemester 2021/2022 behandelt – unter dem Namen„WeLearn“. In dem Zeitraum hatten wir auch die Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu Gast oder eine In-House-Weiterbildung zu „Die Lehre an der Filmuniversität diversitätssensibel gestalten“. Es gibt da ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Ideen und Wünsche aus der Hochschule selbst sind immer willkommen.

Am 25. Oktober steht unser nächster Respekttag an. Hier beschäftigen wir uns noch einmal intensiver mit Fragen von Grenzen und Grenzüberschreitungen im künstlerischen Arbeiten. Außerdem wollen wir auch noch einmal näher betrachten, wie wir eigentlich diversitätsbewusster Erzählen lernen. Auch das Thema Mental Health soll in der Zukunft stärker in unseren Angeboten auftauchen. Es gibt also noch viel zu tun!

 

Zum Genderbüro
Familienfreundliche Hochschule
Initiative RESPEKT

 

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news-2684 Mon, 18 Jul 2022 13:20:54 +0200 Student Academy Awards 2022 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/student-academy-awards-2022 Die Filmuni-Filme "Laika & Nemo", "Auf Platte" und "In seiner Gnade" haben es unter die Semifinalisten geschafft. Die Spannung steigt: Im diesjährigen Rennen um den Studierenden-Oscar hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences nun die Liste der Semi-Finalisten bekannt gegeben. Bei einer Rekordzahl von 1.796 Einreichungen für den 49. Durchlauf haben es drei Filmuni-Filme unter die 54 Produktionen geschafft, die sich Hoffnung auf einen Platz in der Endrunde machen dürfen:

Die Stop-Motion-Animation LAIKA & NEMO über den Taucher Nemo, dessen Leben als Außenseiter in seinem Küstendorf eine jähe Änderung erfährt, als er die Astronautin Laika kennenlernt. Der Master-Abschlussfilm wurde gefördert im Rahmen der Leuchtstoff-Initiative des rbb in Kooperation mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

Der Bachelor-Abschlussfilm AUF PLATTE, eine moderne Adaption von Victor Hugos Roman "Der Glöckner von Notre Dame" - entstanden in einer Zusammenarbeit von 3sat und der Filmuniversität zum Thema "Wahrheit und Lüge in der dramatischen Weltliteratur“ im Rahmen der Reihe KlassiXS.

Die Animation IN SEINER GNADE - ebenfalls ein BA-Abschlussfilm - über einen Häftling, der kurz vor seiner Hinrichtung der Zelle entkommen kann. Die Irrfahrt in die Freiheit wirft ihn hin und her zwischen der Furcht entdeckt zu werden, der Hoffnung auf Erlösung und dem Wahnsinn seines gemarterten Geistes.

Sie gehören damit zu den besten 3% aller eingereichten Filme. Unsere Herzlichen Glückwünsche gehen an die Teams und wir drücken natürlich weiter fest die Daumen.

Die Gewinner der Student Academy Awards werden vom amerikanischen Branchenverband der Filmschaffenden bestimmt, der auch die Oscars vergibt. Jedes Jahr konkurrieren Filmstudierende von Hochschulen und Universitäten aus der ganzen Welt mit ihren Filmen um Preise und Stipendien. Es werden Preise in vier Kategorien vergeben: Experimentalfilm, Animation, Dokumentarfilm und Spielfilm - jeweils in Gold, Silber und Bronze -  und seit 1981 ein eigener Preis für die beste ausländische Produktion. Die Bekanntgabe der Finalisten erfolgt in der Regel Mitte August.

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news-2685 Mon, 18 Jul 2022 13:00:00 +0200 Forschungsdatenstrategie für Brandenburg https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/forschungsdatenstrategie-fuer-brandenburg Wissenschaftsministerium und Hochschulen legen gemeinsames Papier zum Datenmanagement vor Eine gemeinsame Forschungsdatenstrategie haben das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie die Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsident*innen (BLHP) jetzt vorgelegt. Ziel ist es, ein institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement an den Hochschulen des Landes aufzubauen, um Forschungsdaten für die weitere Nutzung durch Menschen und Maschinen optimal auffindbar, zugänglich und wiederverwendbar zu machen. Die Forschungsdatenstrategie ist Teil der Gemeinsamen Digitalisierungsagenda von Ministerium und BLHP.

Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle: „Open Science, Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, High Performance Computing: In diesen Bereichen sind Daten der Schlüssel zu neuen Erkenntnissen und Entwicklungen. Daher ist die Etablierung von Infrastrukturen und Diensten des Forschungsdatenmanagements an unseren Hochschulen unerlässlich, um auch künftig die Wettbewerbsfähigkeit der Forschung in Brandenburg zu sichern. In diesem Sinne legen wir mit dieser Strategie heute die Grundlage für die Forschungserfolge von morgen. Denn: Zukunft wird in Brandenburg gemacht.“

Prof. Dr. Susanne Stürmer, BLHP-Vorsitzende und Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF: „Das Besondere an der Brandenburger Initiative ist die hochschulübergreifende Bündelung von Kompetenzen und Angeboten für Beratung oder Schulungen, die durch den Aufbau gemeinsamer landesweiter wissenschaftlicher IT-Dienste ergänzt werden. Synergien nutzen, bei gleichzeitiger Berücksichtigung hochschulspezifischer Themen und Ansätze – so lassen sich nachhaltige Lösungen etablieren.“

Digitale Forschungsdaten und deren Verarbeitung erfahren immer mehr wissenschaftliche und politische Aufmerksamkeit. Ein funktionierendes Management dient insbesondere der Transparenz und Reproduzierbarkeit von Forschungsdaten, erleichtert deren Auffindbarkeit und vermeidet unnötige Doppelarbeit. So ist die digitale Verarbeitung von Daten mittlerweile zu einer elementaren Voraussetzung für die moderne Wissenschaft geworden. Aber auch öffentliche Drittmittelgeber stellen bei Forschungsprojekten zunehmend höhere Anforderungen an das Management von Daten, vor allem an deren Wiederverwendbarkeit.

Die Strategie ist hier abrufbar: https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/publikationen

Zur Pressemitteilung des MWFK

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news-2664 Sat, 16 Jul 2022 16:16:05 +0200 Forschungsarchiv zur sozialen Auswirkungen audiovisueller Medien ist online https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/forschungsarchiv-zur-sozialen-auswirkungen-audiovisueller-medien-ist-online Die Filmuniversität präsentiert Ihnen heute ein neues Forschungsarchiv zu sozialen Auswirkungen audiovisueller Medien. Diese Website ist eines der Ergebnisse des Symposiums „Social Impact of Audiovisual Media“ (2021), das von Jens Eder, Catalin Brylla und Tobias Gralke ausgerichtet wurde. Hier sollen Forschenden gebündelt aktuellen Ressourcen, die für ihre Arbeit relevant sind, zugänglich gemacht werden: www.av-impact.com/

Die Website bietet die Möglichkeit diverse Inhalte aus allen Branchen, die sich mit dem Thema befassen, zu sammeln und zugänglich zu machen. Zudem ermöglicht sie die Vernetzung von Personen, die in diesem Bereich arbeiten. Auf dieser Grundlage kann die Wirkung audiovisueller Medien im Sinne des gesellschaftlichen „Impacts“ in ihren verschiedenen Dimensionen, Herausforderungen und Formen, seien sie fiktional oder nicht-fiktional, untersucht werden.

Wir laden Sie herzlich ein, einen Blick auf die Website zu werfen und sich von dem Stöbern durch die Inhalte und dem Austausch mit anderen Forschenden inspirieren zu lassen. Das Organisationsteam freut sich über Anregungen, Wünschen und konstruktive Kritik.

Kontakt:

Jens Eder

Tobias Gralke

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news-2661 Tue, 12 Jul 2022 10:00:14 +0200 Filmuni-Filme auf Festivals im Juli 2022 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/filmuni-filme-auf-festivals-im-juli Auf in den Festivalsommer mit vielen Filmuni-Filmen auf nationalen und internationalen Filmfestivals. International Short Film Festival DetmoldDeutschland, Detmold, 01.-03.07.2022

Official Selection:

  • La più bella del pratin - Giulia Falciani
  • Traumweh – Khristina Demenshina
  • Zweiheit – Lara Torp
  • Affendomino – Ulf Grenzer

 

Rural FilmFestSpanien, La Foia/La Vallverda/Torrellano/La Marina, 01.-09.07.2022

Official Selection:

  • Affendomino – Ulf Grenzer

 

MoabinaleDeutschland, Berlin, 02.07.2022

Offizielles Programm:

  • Wellen aus Licht – Samuel Schwarz

 

Tabor Film FestivalKroatien, Tabor, 07.-10.07.2022

Special Program Night „Living Audience“:

  • Mmm...Cat! - Yongxin Wang

 

Busan International Kids and Youth Film FestivalSouth Korea, Busan, 08.-17.07.2022

Fru-Fru! – Anastasija Kretzschmar

 

Animator PoznanPolen, Poznan, 08.-21.07.2022

International Short Film Competition: The Red Circle:

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner

 

Cartoon Club Rimini - International Festival of Animation Cinema, Comics and GamesItalien, Rimini, 11.-17.07.2022

  • Affendomino – Ulf Grenzer

 

Horror ShowFestItalien, Florenz, 13.07.2022

  • Brüche - Andrea Cazzaniga

 

Anibar Animation FestivalKosovo, Peja, 13.-19.07.2022

  • RIM – Hagar Faibish

 

Klitschnass-FestivalDeutschland, Potsdam, 14.-15.07.2022

  • Laika & Nemo - Jan Gadermann, Sebastian Grutza
  • Fluffy Tales – Alison Kuhn
  • Vibrations – Innere Musik - Cadenza Zhao

 

Insomnia International Open-Air Animation Film FestivalRussland, Moskau/Kaluga, 14.-18.07.2022

International Competition:

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner

 

Festival Fantasia, Kanada, Montreal, 14.07.-03.08.2022

  • Stained Skin - Mandy Peterat, Adam Graf

 

Indy ShortsUSA, Indanapolis, 19.-24.07.2022

Official Selection:

  • Laika & Nemo – Jan Gadermann, Sebastian Grutza

 

Chilemonos International Animation FestivalChile, Santiago, 18.-22.07.2022

International School Short Films (nationale Premiere):

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner

 

SupertoonKroatien, Šibenik, 18.-22.07.2022

Official Competition Studentoon:

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner
  • RIM – Hagar Faibish

 

UNESCO Creative Cities NetzwerkBrasilien, Santos, 18.-22.07.2022

Vertreter der Filmstadt Potsdam:

  • Laika & Nemo – Jan Gadermann, Sebastian Grutza
  • Auf Platte – Pascal Schuh
  • Vibrations – Innere Musik – Cadenza Zhao

 

LA Shorts International Film FestivalUSA, Los Angeles, 21.-28.07.2022

Program 19:

  • Laika & Nemo – Jan Gadermann, Sebastian Grutza

 

Palais Sommer FestivalDeutschland, Dresden, 21.07.-21.08.2022

Future Cuts Contest:

  • Alles hat ein Ende – Paul Scheufler
  • SIS – Beste Schwester – Lina Drevs

 

Guanajuato International Film FestivalMexiko, San Miguel de Allende/Guanajuato City, 22.-31.07.2022

Virtual Reality Competition:

  • A Passage – Maximilian Villwock

Special Showcase "Midnight Madness":

  • Make Her Dance – Carolina Cruz

Special Showcase "Niños en Acción" (Kids in Action):

  • Laika & Nemo – Jan Gadermann, Sebastian Grutz

 

Cordillera International Film FestivalUSA, Reno, 28.07.-01.08.2022

Official Selection:

  • Affendomino – Ulf Grenzer

 

New Zealand International Film FestivalNew Zealand, Auckland, 28.07.-07.08.2022

Animation NOW!:

  • In seiner Gnade – Christoph Büttner

 

Midsummer Scream Halloween and Horror ConventionUSA, Long Beach, 29.-31.07.2022

  • None of Us – Deniz Zagli
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news-2659 Mon, 11 Jul 2022 09:51:36 +0200 Prädikat besonders wertvoll https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/praedikat-besonders-wertvoll-3 Der Filmuni-Kurzfilm "Stained Skin" wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung ausgezeichnet "Der Mensch als ausgebeutetes Werkzeug in der Maschinerie des Konsums ist kaum noch ein Mensch. Wo jeder Handgriff mechanisch abläuft und ein ausdrucksloses Gesicht dem anderen gleicht, kann von einer Fabrik gesprochen werden. In diese entführen Adam Graf und Mandy Peterat mit ihrem dystopischen Drama, das gesellschaftlich kaum aktueller sein könnte. Zwei junge Arbeiterinnen einer Textilfabrik, gefangen zwischen Bleichetanks und kiloschweren Stoffsäcken proben die Flucht. Zumindest in ihrer Fantasie einer märchenhaften Erzählung, die sich beide ausdenken, können sie den Fängen ihres verhafteten Lebens kurzzeitig entkommen. Kreative und kluge Kameraeinstellungen erzählen hier vielschichtig von Ungerechtigkeit, wie sie schon lange in der Welt zu finden ist. Die animierten Sequenzen wirken zart, fast wie ein entrückter Traum, eine Vision, die einen kurzen Moment der Poesie inmitten all dieses Elends erlaubt. Eine starke Erzählung, die zum Nachdenken über die eigene Verantwortung in der Ausbeutung von Menschen außerhalb des eigenen Sichtfelds anregt." So aus dem Pressetext der Deutschen Film- und Medienbewertung, die dem 9-Minüter STAINED SKIN gerade mit dem Qualitäts-Prädikat geehrt haben.

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news-2658 Mon, 11 Jul 2022 08:28:49 +0200 Zum Gedenken an Kurt Tetzlaff https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/zum-gedenken-an-kurt-tetzlaff Am vergangenen Montag verstarb Regisseur und Filmuni-Alumnus Kurt Tetzlaff im Alter von 89 Jahren. Wir trauern mit seinen Angehörigen um einen außergewöhnlichen Menschen und herausragenden Beobachter von Wirklichkeit. Kurt Tetzlaff hat mehr als 70 Filme gedreht, davon etwa 50 beim DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme. Sein Werk reicht von den 1950er bis zu den 1990er Jahren und umfasst ambitionierte Dokumentarfilme, kleinere Arbeiten für das Kinobeiprogramm und Auftragsfilme.
Von 1955 bis 1960 studierte er Regie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg (heute Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF), wo er u.a. die dokumentarische Übung AUF EINEM BAHNSTEIG (1957) - seinen ersten Achtungserfolg - drehte. Als einer der ersten Absolventen der Filmhochschule gehörte Tetzlaff ab den 1960er Jahren zu den Dokumentarfilmregisseur*innen, die mit ihren Filmen – z.B. über die konkreten Arbeitsbedingungen in der Industrie – kontroverse Themen in die DDR-Öffentlichkeit einbrachten und mit formalen Mitteln – wie der Alltagsbeobachtung, dem O-Ton und dem Interview – die filmischen Standards erweiterten.
Einer seiner ersten, auch ausgezeichneten, Filme war IM JANUAR 1963 (1963), der eine Brigade im Braunkohletagebau porträtiert. Von da an greift er das Thema Kohle und Energiewirtschaft immer wieder auf. 1964 dreht er ES GENÜGT NICHT 18 ZU SEIN über junge Ölarbeiter auf einem Bohrturm in Mecklenburg. Dem Film wird, wegen des ungeschönten Bilds von der Arbeit, die Zulassung verweigert. BEGEGNUNGEN AN DER TRASSE und ALLTAG EINES ABENTEUERS (beide 1976) über die Druschba-Trasse schließen daran an. Mit ERINNERUNG AN EINE LANDSCHAFT – FÜR MANUELA (1984), eine dokumentarische Langzeitstudie über den Abriss von Dörfern für den Braunkohletagebau in der Region um Leipzig und die Umsiedlung der Bewohner in Neubausiedlungen, blickt er auf die Kosten der Kohlepolitik für Mensch und Natur. Die Empathie, mit denen Tetzlaff seinen Protagonisten begegnet und das Vertrauen, das er beim Drehen geschenkt bekommt, machen die dokumentarischen Porträts zu seinen vielleicht stärksten Filmen.
Mit LOOPING (1975) wagt sich der Dokumentarist einmalig in den Bereich des Spielfilms. Außerdem entstehen verschiedene Künstlerporträts: etwa über Käthe Kollwitz und Bertholt Brecht – z.B. DIE PFLAUMENBÄUME SIND WOHL ABGEHAUEN (1978) – oder, für das Fernsehen, über den Schauspieler Erwin Geschonneck und den amerikanischen Sänger Paul Robeson. Sowie Auftragsfilme wie IM AUFTRAG DER KLASSE (1971), DIE KINDER PALÄSTINAS (1981) oder IM JAHR 1932 – DER ROTE KANDIDAT (1986).
1990 gelingt Tetzlaff mit IM DURCHGANG – PROTOKOLL FÜR DAS GEDÄCHTNIS (1990) nochmal ein sensibles Porträt und Zeitzeugnis: Er begleitet den Pfarrersohn Alexander Schulz, der in Potsdam einen Jahreszyklus vom Frühjahr 1989 bis zum Frühjahr 1990 durchlebt. Die Umbrüche im Alltagsleben nach der Wende dokumentiert er in LEBEN IM BESETZTEN HAUS (1993).
Nach dem Ende der DDR und der Abwicklung der DEFA realisiert er noch einige, wenige Filme, u.a. DIE GARNISONKIRCHE - PROTOKOLL EINER ZERSTÖRUNG (1992).

Im Filmmuseum Potsdam, einem Institut der Filmuniversität, war er nicht nur zu seinen Jubiläen ein willkommener Gast. Er wirkte im Freundeskreis des Museums mit. In seinen Filmen und Bühnengesprächen ließ er das Publikum ganz nah teilhaben an Geschichte und seinen Geschichten.

(Quellen: DEFA Stiftung, Groß Glienicke e.V., Filmmuseum Potsdam)

 

Christine Handke, Dr. Ilka Brombach
Direktorinnen Filmmuseum Potsdam

Prof. Dr. Susanne Stürmer
Präsidentin Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Stefanie Eckert
Vorstand DEFA Stiftung
 

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news-2644 Thu, 07 Jul 2022 23:59:00 +0200 FONTE-Projektprofessur und FONTE-Lehrauftrag ausgeschrieben! https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/fonte-projektprofessur-und-fonte-lehrauftrag-ausgeschrieben Zum dritten Mal sind eine FONTE-Projektprofessur und ein FONTE-Lehrauftrag an der Filmuniversität ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2022 möglich. Die FONTE-Stiftung fördert eine halbe Projektprofessur an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im WS 22/23 (01. Oktober 2022 bis 28. Februar 2023) für Film-, Gender-, Literatur- und Kulturwissenschaftler*innen mit Habilitation oder habilitationsgleichem Status für die Dauer eines Semesters (5 Monate) mit einem Lehrdeputat von 4 SWS. Unabhängig von der Gastprofessur wird ein zusätzlicher FONTE-Lehrauftrag in Höhe von 2 SWS für eine*n Künstler-Forscher*in gefördert. Für eine Bewerbung um den FONTE-Lehrauftrag ist keine Promotion erforderlich.

Für die Projektprofessur wie auch für den Lehrauftrag werden insbesondere Lehrkonzepte aus der Genderforschung an der Schnittstelle von Filmtheorie und Filmpraxis gesucht. Mit der Projektprofessur und dem Lehrauftrag verfolgen die FONTE-Stiftung und die Filmuniversität das Ziel, den (künstlerisch) forschenden Nachwuchs in den Film-, Gender-, Literatur- und Kulturwissenschaften gezielt zu fördern, exzellente Forschung und Lehre in diesen Disziplinen zu unterstützen und insbesondere Genderthemen an der Hochschule zu stärken. Für die Filmuniversität bedeutet diese Zusammenarbeit eine großartige Chance, in intensiven Kontakt mit neuen Forscher*innenpersönlichkeiten und Ideen zu treten und in der Lehre gezielt Impulse zur Genderthematik zu setzen.

Interessent*innen für einen FONTE-Lehrauftrag schicken bitte ein Konzept für ein zweistündiges Seminar, das sich unter Berücksichtigung von Ansätzen der künstlerischen Forschung mit dem Thema Gender beschäftigt, sowie einen akademischen Lebenslauf an Dr. Juliane Schiffers (j.schiffers(at)filmuniversitaet.de) und Dr. Stella Donata Haag (s.haag(at)filmuniversitaet.de). 

Zur kompletten Ausschreibung der Professur geht es hier.

Mehr Informationen zur FONTE-Stiftung finden Sie hier.

Parallel erfolgt die Ausschreibung einer FONTE-Projektprofessur an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

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