Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Aktuelle Nachrichten https://www.filmuniversitaet.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright 2021 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Sat, 12 Jun 2021 14:34:35 +0200 Sat, 12 Jun 2021 14:34:35 +0200 TYPO3 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Aktuelle Nachrichten https://www.filmuniversitaet.de/typo3conf/ext/cb_cosmobase/Resources/Public/Images/logo.png https://www.filmuniversitaet.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-1911 Thu, 10 Jun 2021 08:30:57 +0200 Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/potsdamer-preis-fuer-wissenschaftskommunikation-2021 Dr. Anna Luise Kiss erhält den WISPoP – Sonderpreis Corona für ihr Bürger*innen-Forschungsprojekt „Das filmische Gesicht der Stadt Potsdam“ Mit dem Sonderpreis WISPoP – Sonderpreis Corona prämieren der Verein proWissen Potsdam und die Stiftung Potsdam Research Network ein Kommunikationsprojekt, das vor dem Hintergrund der besonderen Herausforderungen der Corona-Bedingungen entstanden ist. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Dr. Anna Luise Kiss für ihr Bürger*innen-Forschungsprojekt „Das filmische Gesicht der Stadt Potsdam“ (gefördert vom BMBF in der Förderlinie „Kleine Fächer – große Potenziale“). Gemeinsam mit Bürger*innen der Brandenburger Landeshauptstadt hatte sich die Medienwissenschaftlerin in einer Feldforschung auf die Suche nach filmischen Artefakten im urbanen Raum von Potsdam gemacht. Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie konnten die Pläne für eine gemeinsame Auswertung vor Ort nicht umgesetzt werden. Um dennoch mit den Bürger*innen weiter zusammenarbeiten zu können, wurde eine Online-Filmstadt entwickelt und digitale Stadtführungen als experimentelles Auswertungsinstrument angeboten. Des Weiteren konnte, durch eine Kooperation mit der Stadt Potsdam, eine Open-Air-Installation zu einem Aspekt der filmischen Artefakt-Struktur realisiert werden, die zum Tag der Deutschen Einheit vor dem Filmmuseum Potsdam zu erleben war und mit Radtouren zu filmischen Orten kombiniert wurde.

Dr. Anna Luise Kiss: „Neben den wissenschaftlichen Ergebnissen werte ich als einen wichtigen Erfolg, dass in Potsdam ein weiteres Bürger*innen-Forschungsprojekt entstanden ist. Der Groß Glienicker Arbeitskreis ‚Filme und ihre Zeit‘ recherchiert aktuell die Biografien von Filmmenschen, die in dem Potsdamer Ortsteil gelebt haben. An diesem Projekt bin ich nicht mehr als Initiatorin, sondern ‚nur noch‘ als Teilnehmerin beteiligt. Die Rollen haben sich umgedreht. Für mich ist dieses Folgeprojekt ein Beleg dafür, dass durch die Bürger*innen-Forschung das Interesse an der lokalen Filmgeschichte in Potsdam und an der Durchführung bürgerschaftlicher Forschung gestärkt werden konnte.“

WISPoP Preis: https://wispop-prowissen.de/wispop-2021/

Bürger*innen-Forschungsprojekt: https://filmische-stadt.projekte-filmuni.de/burgerinnen-forschung.html

Digitale Filmstadt: https://cinematic-city.projekte-filmuni.de/fuehrungdigital/

Die Installation online: https://cinematic-city.projekte-filmuni.de

Forschungsprojekt des Arbeitskreises „Filme und ihre Zeit“: https://www.filmschaffende-in-gross-glienicke.de

Facebook-Seite des Arbeitskreises „Filme und ihre Zeit“: https://m.facebook.com/Filmschaffende-in-Groß-Glienicke-114706463659351/

Facebook-Seite des Gesamtprojektes „Das filmische Gesicht der Städte“: https://www.facebook.com/citycinematic/

Twitter-Account des Gesamtprojektes „Das filmische Gesicht der Städte“: https://twitter.com/citycinematic

Instagram-Account des Gesamtprojektes „Das filmische Gesicht der Städte“: https://www.instagram.com/citycinematic/

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news-1910 Wed, 09 Jun 2021 15:16:19 +0200 "Let’s talk science!" https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/lets-talk-science Unsere Alumna Anna Luise Kiss wurde mit dem WISPoP – Sonderpreis Corona ausgezeichnet. 09.06.2021 – "Let’s talk science!" lautete das diesjährige Motto des WISPoP – Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation 2021, für den sich knapp 20 Potsdamer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beworben hatten.

Für ihr Bürger:innen-Forschungsprojekt "Das filmische Gesicht der Stadt Potsdam" wurde Anna Luise Kiss mit dem WISPoP – Sonderpreis Corona ausgezeichnet.

"Die Pandemie der Jahre 2020/21 stellte die Wissenschaftskommunikation vor besondere Aufgaben, denn viele der klassischen Formate waren nicht bespielbar.", so Laudator Franz Ossing. "Anna Luise Kiss setzt in ihrem Citizen Science-Projekt folgerichtig auf einen neuen, webbasierten Schwerpunkt. Dieses ergänzte die schon vorher vorgesehene Einbindung der Beteiligten. Bereits der Ansatz als erstes filmwissenschaftliches Bürger:innen-Forschungsprojekt in Deutschland enthält viel Potential. Durch Corona wurde ein Teil des Projekts, die direkte Untersuchung vor Ort, unmöglich. Als innovative Lösung baute Frau Kiss Potsdam als digitale Filmstadt, die es erlaubt, die Projektbeteiligten und -interessierten virtuell an verschiedene filmhistorische Orte der Stadt zu führen und in Zoom-Konferenzen das Entdeckte zu diskutieren."

"Frau Dr. Kiss hat ein ambitioniertes Citizen ScienceProjekt unter erschwerten Bedingungen 'durchgezogen' und dabei auf ideenreiche Weise Möglichkeiten aufgetan, die Partizipation auf pandemiegerechten Wegen fortzusetzen bzw. auszubauen und die Ergebnisse des Projekts kurz- sowie mittelfristig einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.", ergänzt Jurymitglied Matthias Zimmermann. "Corona hat ihren Kopf nicht in den Sand, sondern das Projekt ins Netz und, wo möglich, an die frische Luft getrieben".

Die vom Verein proWissen Potsdam und der Stiftung Potsdam Research Network gestiftete und mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung ist Forschenden gewidmet, die ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in innovativen Formaten über die Fachwelt hinaus kommunizieren und einen Beitrag dazu leisten, wissenschaftliche Resultate anderen Zielgruppen zugänglich zu machen.

Der mit ebenfalls 1.500 Euro dotierte WISPoP - Sonderpreis Corona wurde dieses Jahr erst- und einmalig vergeben. Er sollte ein Kommunikationsprojekt prämieren, das aufgrund bzw. durch besondere Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie zwischen März 2020 und Mai 2021 realisiert wurde.

Pressemeldung

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news-1909 Wed, 09 Jun 2021 12:32:50 +0200 Letzte Klappe für "Der Palast" https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/letzte-klappe-fuer-der-palast Die Drehbücher für das TV-Event schrieb unsere Alumna Rodica Doehnert 09.06.2021 - Chris ist Solotänzerin im Ostberliner Friedrichstadt-Palast. Marlene lebt mit ihrem Vater im Westen. Ende der 1980er Jahre stehen sich die Zwillinge das erste Mal gegenüber. Eine schicksalhafte Begegnung

Mitte November 2020 fiel in Polen die erste Klappe für das aufwendig inszenierte TV-Event "Der Palast". Jetzt endeten die Dreharbeiten in Berlin und Bayern. Die ZDF-Produktion stellt das "Las Vegas des Ostens" ins Zentrum seiner deutsch-deutschen Familiengeschichte und setzt damit der bis heute größten Showbühne der Welt ein filmisches Denkmal.

Regie führt Uli Edel ("Der Club der singenden Metzger"). Die  Drehbücher schrieb Rodica Doehnert ("Das Sacher"), die die historische Dramaserie auch als Creative Producerin verantwortet. Beide arbeiteten bereits bei "Das Adlon – Eine Familiensaga" zusammen.

Mit Alina Levshin und Hannes Wegener in Hauptrollen und Antje Zynga im Montage-Team sind weitere Alumni beteiligt.

Berlin, November 1988. Die DDR liegt noch im politischen Dornröschenschlaf. Die Hauptstadt bereitet sich auf die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der Republik vor. Im Friedrichstadt-Palast laufen die Proben zur großen Geburtstagsshow. Chris, eine Ensembletänzerin, wird ihr erstes Solo tanzen. In diesen aufregenden Stunden steht sie plötzlich ihrer Doppelgängerin gegenüber - ihrer bis dahin vollkommen unbekannten Zwillingsschwester Marlene aus dem Westen. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander: das glitzernde Showbiz, der sozialistische Osten und die gemeinsame Mutter hier, das bodenständig-konservative Familienunternehmen, der kapitalistische Westen und der Vater drüben. Wie wäre das Leben für die Schwestern verlaufen, wäre Chris im Westen und Marlene im Osten aufgewachsen? Beide beschließen, ihre Leben zu tauschen. Sie verwirren und täuschen ihre Familien, ihr berufliches und privates Umfeld und kommen bald an ihre Grenzen – emotional und existentiell, denn unter den gesellschaftlichen Gegebenheiten gehen sie ein enormes Risiko ein.

Rodica Doehnert machte 1987 ihr Regiediplom an der Hochschule für Film und Fernsehen – heute Filmuniversität. Danach arbeitete sie mehrere Jahre als Regisseurin und Autorin. Seit 1996 schreibt sie vor allem Drehbücher. Für die Drehbücher zu "Florian – Liebe aus ganzem Herzen" (D 1999) und "Die Drachen besiegen" (D 2009) wurde sie jeweils mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Für den TV-Mehrteilern "Das Sacher" (D 2016) sie 2017 bei den Seoul International Drama Awards mit dem Preis für das Beste Drehbuch geehrt. mehr

Die Serie ist für sechs Folgen à 45 Minuten geplant. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

ZDF-Pressemitteilung

 

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news-1907 Tue, 08 Jun 2021 14:43:24 +0200 Berlinale Summer Special 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/berlinale-summer-special-2021 16 Open-Air-Spielstätten zeigen 126 Filme, darunter sieben mit Babelsberg-Background. 08.06.2021 – Heute Abend beginnt das Berlinale Summer Special um 21:30 Uhr auf der Berliner Museumsinsel. mehr

Es findet während der Pandemie als reine Open-Air-Veranstaltung für das Berliner Publikum statt. Dafür gab es vom Berliner Senat grünes Licht für ein Pilotprojekt mit Testpflicht.

Ab morgen und bis zum 20. Juni zeigen 16 Open-Air-Spielstätten 126 Filme, darunter mit Babelsberg-Background:

"Anmaßung" (D 2021), Buch und Regie Stefan Kolbe (Kamera 2003) und Chris Wright (Montage 2003) – Kamera Karolina Steinbrecher (MA Cinematography 2020), Filmmusik Dascha Dauenhauer (Filmmusik 2019), Mischtonmeister Valentin Finke (Ton 2015) - Trailer

"Herr Bachmann und seine Klasse" (D 2021) in der Regie von in der Regie von Maria Speth (Regie 2002) – Buch Maria Speth und Reinhold Vorschneider, zusätzliche Kamera Johannes Waltermann (Kamera 2014) - Trailer

"Das Glitzern im Barbieblut" (DE 2021) in der Regie von Ulu Braun (Animation 2006)

"Glück" (D 2021), Buch und Regie Henrika Kull (BA Regie 2018) – Kamera Karolina Steinbrecher (MA Cinematography 2020), Filmmusik Dascha Dauenhauer (Filmmusik 2019)

"Je suis Karl" (DE/CZ 2021) in der Regie von Christian Schwochow - Buch Thomas Wendrich (Schauspiel 1994) - Trailer

"Mission Ulja Funk" (DE, LUX, PL 2021) in der Regie von Barbara Kronenberg – Bildgestaltung Konstantin Kröning (Kamera 2000), Montage Rune Schweitzer und Paul Maas, mit Christina Große als Nelly Brotz in einer Hauptrolle

"Taming the Garden" (DE, GE, CH 2021) in der Regie von Salomé Jashi – Montage Chris Wright (Montage 2003)

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news-1905 Tue, 08 Jun 2021 10:15:48 +0200 Deutsch-israelische DFG-Projekt zu Filmbildern aus der NS-Zeit gestartet https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/deutsch-israelische-dfg-projekt-zu-filmbildern-aus-der-ns-gestartet Die Pandemie hat den Austausch in der Forschung aufwendiger gemacht, aber dieses neue Projekt, das von Anfang an auf die Zusammenarbeit über Distanz angelegt war, könnte von der Geläufigkeit der einschlägigen Prozesse und Tools sogar profitieren. Trotzdem ist es für jeden Projektbeginn eine Herausforderung, wenn das Teambuilding digital ausfällt – wann sich die Beteiligten aus Babelsberg oder Jerusalem zusammentreffen können, ist noch nicht absehbar. Deshalb schildern hier zum Einstieg und um sich persönlich vorzustellen alle Mitarbeiter*innen ihre Erwartungen an das Projekt. Dr. Yael Ben-Moshe

Als Politik- und Medienwissenschaftlerin habe ich in meiner Doktorarbeit und Postdoktorandenforschung interdisziplinäre Themen entwickelt, die Filmtheorie mit Geschichtswissenschaften, kulturwissenschaftliche Theorien (mit Schwerpunkt Israel und German Studies) und Traumatheorien mit kritischen Medientheorien verbinden.

Im Kontext neuer Medientechnologien sehe ich die Notwendigkeit, die Vielschichtigkeit des „kulturellen Gedächtnisses“ zu berücksichtigen, um die Verwendung und den Missbrauch von historischem Archivmaterial zu erkennen. In diesem Sinne möchte ich die Bedeutung und Relevanz der Holocaust-Bildungsarbeit fördern und gleichzeitig die Vergangenheit fester mit der sich verändernden Welt der Medien und der Kommunikation verbinden.

Devorah Huber

Ich studiere Jüdische Geschichte und Archäologie an der Hebrew University of Jerusalem und unterstütze das Filmikonen-Team als studentische Hilfskraft auf allen Ebenen. Ich werde mich besonders mit Hintergrundforschungen zu Archivfilmen und medien-archäologischen Investigationen beschäftigen.

Aya Jubeh

Ich befinde mich derzeit in meinem MA-Studium in Germanistik an der Hebrew University of Jerusalem und trage als studentische Hilfskraft zu dem Projekt bei. Vorher habe ich einen BA in Anglistik sowie ein Zertifikat in Pädagogik abgeschlossen. Ich interessiere mich für die Geschichte des Holocaust und ihre Auswirkungen auf deutsche Identitätsbildung und möchte die Arbeit in unserem Projekt dafür nutzen, mich inhaltlich und methodisch auf meine zukünftige Promotion vorzubereiten.

Dr. Evelyn Kreutzer

Nach einem langjährigen Aufenthalt in den USA freue ich mich besonders darüber, dass mich meine Rückkehr in die deutsche bzw. europäische Wissenschaft in ein Team geführt hat, das international und multilingual ganz eng zusammenarbeiten arbeiten und innovative digitale Methoden der historischen Filmforschung nutzen wird. Neben meinem Hintergrund in Fernsehgeschichte, Medienhistoriographie und „Sound Studies“ beschäftige ich mich seit Jahren insbesondere mit Video-Essays, sowohl als Forschungs- als auch als Publikationsmethode, und freue mich darauf, video-essayistische Methoden in unserem Projekt mit meinen neuen Kolleg:innen weiterzuentwickeln.

Efrat Komisar

Ich promoviere in Geschichtswissenschaften an der Hebrew University of Jerusalem und habe mich viele Jahre lang mit Archivfilmen beschäftigt. Mein Fokus liegt vor allem auf visuellen (fotografischen und filmischen) Dokumenten aus dem Warschauer Ghetto (vom Zeitpunkt seiner Errichtung bis zum Juli 1942). Daher ist es für mich ausgesprochen wichtig und interessant, Teil dieses Projekts zu sein.

Daniel Körling

Schaltet man den Fernseher an oder geht man in ein Kino: Die Bilderwelten des Nationalsozialismus sind disponibel, sie haben unsere audiovisuelle Öffentlichkeit schlechtweg durchdrungen. Es ist daher an der Zeit, eine kritische Einordnung dieser Entwicklung zu erbringen. Denn Bilder haben Folgen. Das medienarchäologische Forschungsprojekt zum ikonischen Filmmaterial aus der Zeit des Nationalsozialismus spricht mich somit auf mehreren Ebenen an: Zum einen weckt es mein Interesse als Historiker, sich intensiv mit den audiovisuellen Hinterlassenschaften dieses Kapitels der Geschichte auseinanderzusetzen; zum anderen bezieht sich das Vorhaben auf die gesellschaftliche Wirkmacht des Films und seiner Funktion, das Vergangene einordnend zu vermitteln. Als wissenschaftliche Hilfskraft verspreche ich mir einen möglichst umfangreichen Anteil zum Erkenntnisgewinn beisteuern sowie Synergieeffekte für meine Promotion hinsichtlich der Entwicklung des historischen deutschen Films nutzen zu können.

Fabian Schmidt

Eines der Ziele der ersten, dreijährigen Projektphase ist die Fertigstellung meiner Dissertation über das Westerborkmaterial, in der ich mich mit der Frage auseinandersetze, wie diese Filmaufnahmen die kollektiven Geschichtsbilder des Holocausts geprägt haben. Daher verbinden sich für mich mit den „Filmikonen“ auch ganz persönliche Ziele und Hoffnungen. Im Moment steht der möglichst effektive Einsatz der von der DFG bereit gestellten Mittel für den Projektstart im Vordergrund. Dazu gehört auch, unser Team trotz der Einschränkungen durch die Pandemie so gut wie möglich zu vernetzen und vorzubereiten, damit unsere Arbeit auch bald Früchte trägt. Ein besonderer Aspekt dieser Unternehmung ist der transnationale Ansatz, d.h. unsere Zusammenarbeit mit den HistorikerInnen und MedienwissenschaftlerInnen aus Israel, die ich teilweise schon von anderen Projekten kenne und schätze. Gerade in Bezug auf die Holocausterinnerung, die für unsere Untersuchung eine zentrale Rolle spielt, gibt es einiges über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu lernen und herauszufinden. Das Projekt Filmikonen bietet für mich ein breites Betätigungsfeld, das von der Entwicklung einer speziell für unser Projekt konzipierten Archivierung-Software über Archivrecherchen im Ausland bis hin zur Gestaltung von Audiovisuellen Essays reicht. Ich bin daher optimistisch, dass die kommenden drei Jahre abwechslungsreich und produktiv sein werden.

Dr. Noga Stiassny

Wissenschaft ist eine meiner größten Leidenschaften und so schätze ich mich glücklich, Teil des DFG-Projekts “Bilder, die Folgen haben – Eine Archäologie ikonischen Filmmaterials aus der NS-Zeit” zu sein. Ich bin promovierte Kunsthistorikerin mit Fokus auf zeitgenössischer israelischer Kunst und Holocaust-Erinnerung. In meiner Arbeit untersuche ich das Verhältnis von Bildern und Gesellschaft: Wie werden unsere individuellen und kollektiven visuellen Erinnerungen und Vorstellungen geprägt und wie prägen sie uns? Wie wird die Vergangenheit dargestellt und wie verändern sich diese Darstellungen im Laufe der Zeit? Welche Rolle spielen Ästhetik und Kunst in Gesellschaften mit konkurrierenden Erinnerungen? Mich reizt es besonders, gemeinsam mit Wissenschaftler*innen aus Israel und Deutschland an einem grundlegenden Verständnis der visuellen Geschichte des Nationalsozialismus zu arbeiten und dabei digitale Technologien zu nutzen. Ich bin mir sicher, dass dieses transdisziplinäre und transkulturelle Forschungsprojekt sowohl Wissenschaft und Kunst als auch das Holocaustgedenken kommender Generationen beeinflussen wird.

Alexander Zöller

Als Quereinsteiger bin ich über das Studium der Archiv- und Informationswissenschaft zu den Medienwissenschaften gelangt. Meine bisherigen Forschungsschwerpunkte lagen auf dem Gebiet der Filmarchivierung in Deutschland. Mit dem im Mai gestarteten DFG-Projekt „Filmikonen“ möchte ich an meine Recherchen zur „Archivseite“ weiter anknüpfen. Auch über die Fertigstellung meiner Dissertation über das ehemalige Reichsfilmarchiv (1934-1945) hinaus wird mein Augenmerk den Gedächtnisinstitutionen gelten: Wo und in welcher Form sind die zu untersuchenden Filmbilder überliefert? Inwieweit haben Filmarchive Einfluss darauf genommen, ob und wie diese historischen Aufnahmen zugänglich gemacht werden? Wie haben Archive dazu beigetragen, die Verwendungsgeschichte der zu untersuchenden Filme mitzuprägen? Das Projekt bietet die Chance, die nicht zu unterschätzende Rolle der Filmarchive bei der Ausformung einer audiovisuellen Erinnerungskultur eingehender zu beleuchten. Mit dem Filmarchiv des Bundesarchivs in Berlin konnten wir uns bereits einen wichtigen Partner für diese Herausforderung sichern. Ich freue mich darauf, die entsprechenden Recherchen für das Projekt im In- und Ausland mit durchzuführen und diese zwischen den Teams in Potsdam und Jerusalem zu koordinieren.

 

Mehr Informationen zum Projekt finden sich hier.

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news-1901 Tue, 01 Jun 2021 10:03:18 +0200 40 Jahre Filmmuseum Potsdam https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/40-jahre-filmmuseum-potsdam Am 3. Juni eröffnet zum Jubiläum eine Foyerausstellung. Eine virtuelle Ausstellung und eine Wunschfilmreihe ergänzen das Programm. Die Filmuniversität gratuliert ihrem In-Institut zum 40. Geburtstag!

Das älteste Filmmuseum Deutschlands ist seit vier Jahrzehnten im Marstall beheimatet, dem ältesten Gebäude in Potsdams historischer Innenstadt. Mit seinem Kino, den Ausstellungen und Sammlungen bewahrt und vermittelt es das filmische Erbe der über 100jährigen Geschichte des Film- und Medienstandorts. Fünf politische Systeme umfasst diese Epoche - Kaiserzeit, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, DDR, Gesamtdeutschland - und ebenso den Wandel der Studios und Firmen von der Bioscop über Ufa und DEFA bis zum Studio Babelsberg. Die Geschichte filmtechnischer Innovationen und Gewerke gehört dazu, zahllose Künstlerbiografien und natürlich die Filme selbst, die - vor den Toren der modernen Großstadt Berlin produziert - unser Leben mit Bildern, Tönen und Geschichten - begleitet haben.

In diesem Jahr nun blickt das Filmmuseum Potsdam auf die eigene, vierzigjährige Geschichte zurück. Als Filmmuseum der DDR wurde es 1981 im eigens dafür restaurierten Marstall teileröffnet; der Kino- und Ausstellungsbetrieb wurde anschließend mehrfach durch bauliche Veränderungen und technische Nachrüstungen erweitert und modernisiert. Mittlerweile ist das Filmmuseum Teil des historischen Bauensembles im Zentrum der Stadt, vis-à-vis vom wiederaufgebauten Stadtschloss und in Nachbarschaft mehrerer Museen und Wissenschafts-einrichtungen.

Mit seinen Ausstellungen - vier Dauerausstellungen zur Filmgeschichte in Babelsberg, 127 Sonderschauen zu nationalen und internationalen Themen, 80 Foyerausstellungen und seinem hochrangigen Kinoprogramm mit internationalen Gästen sowie Teilnehmer*innen aus Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen, die die Medienbildungsangebote nutzten, zog das Haus regional, national und überregional über drei Mill. Besucher*innen an. Dazu kommen 3 Millionen Besucher*innen, die die Familienschauen zum Sandmann, zur Sendung mit der Maus und Die Digedags auf ihren Reisen durch die Republik erzielten.

Mit gleich zwei Jubiläumsausstellungen - im Foyer des Marstalls und digital auf der Website - lässt das Haus die zentralen Ereignisse Revue passieren.

Foyerausstellung

Die Schau erzählt von der ersten Filmtechnikausstellung, mit der 1981 eröffnet wurde, von der Schnelligkeit, mit der das Museum ab den 90erJahren wuchs, als man aus den Studios der aufgelösten DEFA Objekte und Dokumente für die Sammlung barg. Erinnert wird an die Euphorie mit der man damals viel Publikum und internationale Gäste anzog, mit streitbaren Ausstellungen ebenso wie mit den ersten Familienausstellungen. Auch institutionelle Veränderungen werden erläutert, die wichtigste: der Anschluss an die Filmuniversität Babelsberg 2011. Außerdem geht es um die unmittelbare Zukunft, etwa den im Entstehen begriffene Archivneubau mit öffentlich zugänglichem Schaudepot, den die ständig wachsenden Sammlungen bald am Medienstandort Babelsberg beziehen. Präsentiert werden Plakate, Erinnerungsstücke und eine Auswahl von Dokumenten.

irtuelle Ausstellung

In kurzen Videoporträts sprechen aktuelle und ehemalige Mitarbeiter*innen über ihre persönlichen Werdegänge, Projekte und Arbeitsbereiche. Sie teilen ganz besondere Erinnerungen an ihre Zeit am Filmmuseum Potsdam und sprechen über ihre Vision für die Zukunft der verschiedenen Bereiche Ausstellungen, Kino, Sammlung und Vermittlung. Die Erzählstränge werden von digitalen Exponaten wie Ausstellungsplakaten, Objektfotografien, Videos, Aufnahmen von Veranstaltungen sowie Ansichten des Gebäudes ergänzt.

Das Filmmuseum Potsdam sucht für die virtuelle Ausstellung nach Zeitzeug*innen, die das Museum über die Jahrzehnte besucht und begleitet haben. Alte Flyer, Eintrittskarten, Bilder oder andere Erinnerungsstücke an die Geschichte des Filmmuseums Potsdam oder eine persönliche Erinnerung an das Haus - die schönsten Einsendungen werden im Blog der virtuellen Ausstellung veröffentlicht!

Wunschfilmreihe

Zum Gelingen des Filmmuseums Potsdam tragen Mitarbeitende in den Abteilungen Ausstellung, Sammlungen und Kino, Medienbildung, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, in der Verwaltung, Haustechniker, Besucherbetreuer*innen, an der Museumskasse und in der Direktion bei. Viele von ihnen präsentieren in den nächsten Monaten ihre ganz persönlichen Wunschfilme - hier im kino2online und bald auch wieder im hauseigenen Kinosaal in der Potsdamer Innenstadt.

Die Ausstellungen konnten dank der Förderung der Landeshauptstadt Potsdam realisiert werden. Der rbb unterstützt das Jubiläumsprojekt als Medienpartner. Dorett Molitor kuratiert die Foyer-, Elena Baumeister die virtuelle Ausstellung. Christine Handke und Dr. Ilka Brombach leiten als Doppelspitze seit Frühjahr 2021 das Filmmuseums Potsdam.

Laufzeit bis 6. Juni 2022. Weitere Informationen unter www.40jahre.filmmuseum-potsdam.de

 

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news-1900 Mon, 31 May 2021 13:39:17 +0200 Auf in den Festivalsommer! https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/auf-in-den-festivalsommer Der Festival-Sommer beginnt mit einer Reise unserer Filme durch die weite Welt nach Japan, Südafrika, Israel, USA, Brasilien und Russland. Crossing Europe Filmfestival Linz 01.06.2021

  • Wem gehört mein Dorf? – Christoph Eder

 

Festival de Finos Filmes São PauloBrasilien, 01.-06.06.2021

German Short Film Panorama:

  • Kollegen – Jannis Alexander Kiefer

 

Kurzfilm Festival Hamburg01.-07.06.2021

Wettbewerb:

  • Von Innen und Außen - Dyaa Naim

 

Kurzfilmreihe Alternatives Kino Würzburg, 04.-06.06.2021

Deine schöne Gestalt – Bernadette Kolonko

 

Out Film CT USA,  04. - 13.06.2021

  • Julka und Julie - Gloria Stern

 

New York City Independent Film Festival USA, 06.-13.06.2021

  • Julka und Julie – Gloria Stern

 

Festival de Cine Alemán in MadridSpanien, 09.-13.06.2021

  • The Case You – Alison Kuhn

 

Bundesfestival junger FilmSt. Ingbert, 10.-13.06.2021

Wettbewerb:

  • Liebe, Pflicht & Hoffnung – Maximilian Conway
  • Ein gepflegtes Leben – Adam Graf & Tobias Kerber
  • Kollegen – Jannis Alexander Kiefer
  • So leise so laut – Hannah Wolny
  • Das Leben ist sonnig und schön – Christian Zipfel
  • Ein Ozean – Paul Scheufler
  • The Void Inside – Julian Dieterich
  • Matadoras – Sophia Mocorrea

 

Entounters Südafrika, 10.-20.06.2021

  • The Case You - Alison Kuhn

 

Biografilm - International Celebration of LivesBologna, Itlaien, 04.-14.06.2021

Italian Section:

  • The Blunder of Love - Rocco Di Mento

Nominiert für den New Talents Award

 

Bundes.Festival.Film 11.06.-13.06.2021

  • Ein Ozean - Paul Scheufler

 

Short Shorts Film Festival & Asia, Tokio, Japan, 11.-21.06.

International Competition:

  • Ein gepflegtes Leben – Adam Graf & Tobias Kerber

 

Annecy International Film FestivalFrankreich, 14.-19.06.2021

International Competition:

  • Have A Nice Dog! - Jalal Maghout

 

SWR-Doku-Festival16.-18.06.2021

Nominierung zum Deutschen Dokumentarfilmpreis 2021:

  • The Case You - Alison Kuhn

 

Gulf of Naples Independent Film Festival Italien,  17.-20.06.2021

  • Brüche - Andrea Cazzaniga

 

Brussels Short Film Festival Belgien, 18.-27.06.2021

Next Generation Competition:

  • Kollegen – Jannis Alexander Kiefer

 

Festival Formula MundiFulda, 18.06.-02.07.2021

  • Autobahn – Daniel Abma

 

Tel Aviv International Student Film FestivalIsrael, 20.-26.06.2021

International Competition:

  • Kollegen – Jannis Alexander Kiefer

 

First Steps AwardBerlin, 21.06.2021

Nominierung Bester Film Sektion Kurz- und Animationsfilme:

  • Have a Nice Dog! – Jalal Maghout
  • Dear To Me – Monica Tedja

Nominierung Michael-Ballhaus-Preis:

  • Dear To Me – Kamera: Jonas Römmig

Nominierung NO FEAR Award:

  • Stollen – Produktion: Laura Reichwald

Nominierung für Bestes Drehbuch:

  • Bad Reputation - Oliver Rieche

Nominierung Götz-George-Nachwuchspreis:

  • Liebe, Pflicht & Hoffnung – Schauspiel: Barbara Colceriu

 

Festival International du Film Oriental de GenèveSchweiz, 21.-27.06.2021

  • The Last Bleat – Yara Khalil

 

ScorsiCortiItalien, 22.-27.06.2021

  • Brüche - Andrea Cazzaniga

 

Palm Springs International ShortFest USA, 22.-28.06.2021

  • The Void Inside – Julian Dietrich
  • Kollegen – Jannis Alexander Kiefer

 

Cinema Jove Spanien, 23.-25.06.2021

  • Kollegen - Jannis Alexander Kiefer

 

Chesnok Film Festival Transnistrien, 23.-30.06.2021 (Online)

  • The Blunder of love – Rocco di Mento

 

Festival del Cinema Tedesco RomaRom, Italien, 26.-29.06.2021

  • The Case You – Alison Kuhn

 

Festival du Film court en plein air de GrenobleFrankreich, 30.06.-04.07.2021

  • Kollegen – Jannis Alexander Kiefer

 

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news-1897 Mon, 31 May 2021 08:53:15 +0200 50. Sehsüchte https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/50-sehsuechte Jurys der Jubiläumsausgabe stehen fest. Das 50. Sehsüchte-Festival wird vom 21. bis 25. Juli hybrid stattfinden. In der Sektion Dokumentarfilm gibt es einen Preis für den besten Kurz- und den besten Langfilm. Hier entscheiden Kenneth Gyang, Leona Goldstein, Alice Agneskirchner und Yulia Lokshina über die zwei Gewinnerfilme. 

In der Schreibsüchte Sektion wählen Lasse Scharpen, Verena Veihl und Karin Kaci das Beste Drehbuch und die Jury bestehend aus Lucas Schmidt, Stefan Titze und Janna Nandzik den Besten Pitch.

In der Sektion Fokus Produktion entscheiden Caroline von Senden, Murat Isgüder, Nadja Jumah, Mina Avramova und Björn Koll über die Beste Produktion.

Die Jury der Sektion 360 Grad Film besteht aus Loulia Isserlis, Julia Leeb und Tobias Wüstefeld.  

Wie in jedem Jahr setzen sich die beiden Jurys der Future-Sektion zum einen aus Kindern und Jugendlichen aus Berlin und Brandenburg und zum anderen aus jungen Schauspieler:innen zusammen. 

In der Sektion Kids entscheiden die Schauspielerinnen Amely Trinks (How to Sell Drugs Online (Fast)) und Leonore von Berg (Vier zauberhafte Schwestern) zusammen mit den Schüler:innen Gemma Mues, Lydia Jahr und Anton Halten über den Besten Kinderfilm.

Über den Besten Jugendfilm entscheiden die Babylon Berlin-Schauspielerin Irene Böhm, die aus der ZDF-Reihe Frühling bekannte Katharina Widl, Justus Halten, sowie Marwin Haas und Nils Wolf, bekannt aus der Disney Tv Kochserie An die Töpfe, fertig, lecker!.

Das Festival wird vom 21. bis 25. Juli hybrid, online sowie offline vor Ort in Babelsberg, stattfinden. 

Weitere Informationen zu den einzelnen Jurymitgliedern erhalten Sie auf der Website.

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news-1867 Sat, 15 May 2021 10:34:55 +0200 36. DOK.fest München https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/36-dokfest-muenchen THE CASE YOU gewinnt den megaherz Student Award 2021 Im Rahmen einer feierlichen Online-Verleihungwurden gestern Abend beim DOK.fest München die Nachwuchspreise vergeben.

Der Student Award für herausragende Dokumentarfilme von Studierenden deutschsprachiger Filmhochschulen und Akademien – gestiftet von der Produktionsfirma megaherz und dotiert mit 3.000 Euro – geht in diesem Jahr an die Filmuniproduktion THE CASE YOU.

In dem Dokumentarfilm, der auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 deutsche Premiere feierte, treffen wir in einem leeren Theatersaal auf fünf Frauen - unter ihnen Alison Kuhn. Seit 2018 Regie-Studentin an der Filmuni versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren, die alle miteinander verbindet: „Sie sind in ihren Zwanzigern, Schauspielerinnen und haben vor vier Jahren wie hunderte Andere an demselben Casting teilgenommen, bei dem systematische Übergriffe sexueller und gewaltsamer Natur passierten. Auch ich war damals eine der Bewerberinnen. Wie viele meiner Kolleginnen wollte ich diesen Tag so schnell wie nur möglich verdrängen. Da jener Regisseur den Missbrauch jedoch fortführte, indem er aus dem gedrehten Castingmaterial einen eigenen Film montierte, brennt aktuell ein Rechtsstreit zwischen Produktionsfirma und Schauspielerinnen. An die Öffentlichkeit ist kaum etwas gelangt. Heute studiere ich selbst Regie und erarbeite mit den Frauen in „The Case You“, was damals geschah, wie es möglich war, dass es dazu kam und was dies nun für unser Leben und unsere Arbeit bedeutet“, beschreibt Alison Kuhn ihr Projekt und freut sich darüber, wieviel Aufwind das Team für den Film bekommen habe, so auch von der Jury des Megaherzt Student Award: „THE CASE YOU richtet wortwörtlich ein Spotlight auf eines der derzeit relevantesten Themen innerhalb unserer Branche. Der Film beeindruckt mit der Präzision, mit der er den Machtmissbrauch schildert und anklagt. Er ist laut und ergreifend zugleich und hat uns durch seine Relevanz, die Courage der Protagonistinnen aber auch durch seine filmische Umsetzung überzeugt. Die Kritik, die der Film anbringt, richtet sich nicht nur gegen die Machstrukturen innerhalb der Filmbranche, sondern zielt auf ein systeminhärentes Problem ab. The Case You ist eine Ode an gemeinschaftlichen Zusammenhalt, an Sisterhood. Wir hoffen, auch in Zukunft mutige Projekte wie dieses von unseren Kommiliton:innen und allgemein Filmemacher:innen zu sehen."

Ebenso freuen wir uns für den Film VÄTER UNSER von Filmuni-Studentin Sophie Linnenbaum für den „FFF-Förderpreis Dokumentarfilm“ sowie für den Film THE OTHER SIDE OF THE RIVER von Filmuni-Studentin Antonia Kilian für den „VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis“! 

Wir gratulieren den Teams und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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news-1860 Wed, 12 May 2021 15:30:23 +0200 Deutscher Filmpreis 2021 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/deutscher-filmpreis-2021 In der Vorauswahl sind wieder viele Filme, an denen unsere Ehemaligen mitwirkten. 12.05.2021 - Heute veröffentlichte die Deutsche Filmakademie die Filme der Vorauswahl in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilm. Hier alle mit 'Babelsberg-Backgroud':

Spielfilm

"Enfant Terrible" (D 2020) in der Regie von Oskar Roehler – Mischung Hubertus Rath (Filmuni-Professor), mit André Hennicke (Schauspiel 1989) als Transvestit Carlotta - Trailer

"Curveball – Wir machen die Wahrheit" in der Regie von Johannes Naber – Montage Anne Jünemann (Montage 2014), Sound Design Benjamin Hörbe (Ton 2008) und Tina Laschke (Ton 2015), Digital Intermediate Supervisor Paul Andexel (Produktion 2013) - Trailer

"Exil" (DE, BE, XK 2020) in der Regie von Visar Morina – Szenenbild Christian Goldbeck (Szenenbild 2003), mit Mišel Matičević (Schauspiel 1999) als Xhafer in der Hauptrolle und Stephan Grossmann (Schauspiel 1994) als Herr Winkler in einer Nebenrolle - Trailer

"Je suis Karl" (DE/CZ 2021) in der Regie von Christian Schwochow - Buch Thomas Wendrich (Schauspiel 1994) - Trailer

"Kids Run" (DE 2020) in der Regie von Barbara Ott – Herstellungsleiter Sebastian Storm (Produktion 2000), ADR Mixer Andreas Drost (Ton 2006), Mischung Valentin Finke (Ton 2015), Sound Design Manuel Meichsner (Ton 2015) - Trailer

"Man from Beirut" (D 2019) in der Regie von Christoph Gampl (Drehbuch 1999) – Drehbuch Christoph Gampl und Boris Naujoks (Regie 1998), Kamerafrau/DoP Eeva Fleig (Kamera 2000), Oberbeleuchter Dirk Hilbert (Regie 2007), Produzent*in Christoph Gampl, Kida Khodr Ramadan, Harry Flöter, Jörg Siepmann und Regina Jorissen, mit Mišel Matičević (Schauspiel 1999) in einer Nebenrolle - Trailer

"Sag du es mir" (D 2918), Buch und Regie Michael Fetter Nathansky (BA Regie 2016) - Kamera Leander Ott (MA-Student Cinematography), Schnitt Camila Mercadal (MA-Studentin Montage), Szenenbild Jonathan Saal (MA-Student Szenografie), Musik Marcus Sander (Filmmusik 2019), Ton Robert Niemeyer (MA-Student Sound for Picture), Ko-Produzent*innen Virginia Martin (MA-Studentin Medienwissenschaft), Anna-Sophie Philippi (MA Medienwissenschaft 2019) und Michael Fetter Nathansky mit ihrer Produktionsfirma Contando Films, mit Christina Große (Schauspiel 1975) als Silke in einer Hauptrolle, verantwortliche RBB-Redakteurin Verena Veihl (AVMW 2001) - Trailer

"Tides" (DE, CH 2021) in der Regie von Tim Fehlbaum – Sound Design Frank Kruse (Ton 2001) und Markus Stemler (Ton 2007), Sound Supervisor und Mischtonmeister Lars Ginzel (Ton 2006), adr Editor Benjamin Hörbe (Ton 2008) - Trailer

"Und morgen die ganze Welt" (D 2020, besonders wertvoll) in der Regie von Julia von Heinz – Sound Design Bettina Bertok (Ton 2013), Sound Design und Dialogschnitt Michael Thumm (Ton 2012), Mischung Valentin Finke (Ton 2015), Produzent*in Fabian Gasmia (Produktion 2009) und Julia von Heinz - Trailer

Dokumentarfilm

"A Black Jesus" (DE 2020) in der Regie von Luca Lucchesi – Mischung Valentin Finke (Ton 2015) - Trailer

"A Symphonie of Noise" in der Regie von Michaela Pnacekova – Kamera Anne Misselwitz (Kamera 2007) und Thilo Schmidt

"Garagenvolk" (D 2020, besonders wertvoll) in der Regie von Natalija Yefimkina - Kamera/DoP Axel Schneppat (Kamera 2000), Zusatzkamera Konrad Waldmann (BA-Student Cinematography), Montage Montage Nicole Fischer, Lucia Gerhardt, Markus Schmidt (Montage 2002) und Barbara Toennieshen Herstellungsleiter Jan Philipp Lange (Produktion 2004) - Trailer

"Herr Bachmann und seine Klasse" (D 2021) in der Regie von in der Regie von Maria Speth (Regie 2002) – Buch Maria Speth und Reinhold Vorschneider, zusätzliche Kamera Johannes Waltermann (Kamera 2014) - Trailer

"Hinter den Schlagzeilen" in der Regie von Daniel Andreas Sager – Drehbuch Marc Bauder (Produktion 2004), Kamera Börres Weiffenbach Kamera 2003) und Daniel Sager, Produzent Marc Bauder

"Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint" (DE, SE, CH, GB 2019) in der Regie von Halina Dyrschka – Montage Antje Lass (Montage 2011), Filmmusik Damian Scholl (Filmmusik 2017) - Trailer

"Die letzten Reporter" (DE 2020) in der Regie von Jean Boué – Kamera Anne Misselwitz (Kamera 2007), Mischung Torben Seemann (Ton 2014)

"Das Neue Evangelium" (DE, CH, IT 2020) in der Regie von Milo Rau – Kamera Thomas Eirich-Schneider (Kamera 2014) - Trailer

"Space Dogs" (DE/AT 2019, besonders wertvoll in der Regie von Elsa Kremser und Levin Peter – Montage Jan Soldat (Regie 2014) und Stefan Bechinger, Digital Intermediate Supervisor Paul Andexel (Produktion 2013), Synchron Mischtonmeister Jörg Theil (Ton 1998) - Trailer

"Walchensee forever" (D 2020) in der Regie von Janna Ji Wonders – Co-Autor Nico Woche (Drehbuch 2020), Creative Producer Katharina Bergfeld (AV-Medienwissenschaft 2009) und Nadja Smith, Produzent*in Martin Heisler und Katharina Bergfeld - Trailer

Kinderfilm

"Glitzer und Staub" (D 2020) in der Regie von Anna Koch und Julia Lemke – Montage Carlotta Kittel (Montage 2016), Sound Design Jan Pasemann (Ton 2011), Mischung Valentin Finke (Ton 2015), Filmmusik Paul Eisenach (Ton 2015), Produktion Katharina Bergfeld (AV-Medienwissenschaft 2009) und Martin Heisler - Trailer

"Sommer-Rebellen" (DE 2020) in der Regie von Martina Sakova – Kamera Jieun Yi (Kamera 2015), Mischung Valentin Finke (Ton 2015), Filmmusik Paul Eisenach (Ton 2015) - Trailer

Am 19. August werden die Nominierungen bekanntgegeben.

Die Preisverleihung findet am 01. Oktober 2021 statt.

Alle Filme der Vorauswahl hier.

Mit Kenntnisstand vom 14.05.2021

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