Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Aktuelle Nachrichten https://www.filmuniversitaet.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright 2021 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Thu, 28 Jan 2021 11:45:46 +0100 Thu, 28 Jan 2021 11:45:46 +0100 TYPO3 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Aktuelle Nachrichten https://www.filmuniversitaet.de/typo3conf/ext/cb_cosmobase/Resources/Public/Images/logo.png https://www.filmuniversitaet.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-1662 Thu, 28 Jan 2021 15:15:00 +0100 Dr. Anna Luise Kiss wird Rektorin an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/dr-anna-luise-kiss-wird-rektorin-an-der-hochschule-fuer-schauspielkunst-ernst-busch Nach der Wahl durch den Senat der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch wird unsere Kollegin Frau Dr. Anna Luise Kiss das Amt der Rektorin zum 01. Oktober 2021 übernehmen. Wir gratulieren unserer langjährigen Mitarbeiterin und wünschen ihr Glück und Erfolg im neuen Amt! "Anna Luise Kiss setzt mit ihrem Weg ein eindrucksvolles Beispiel für einen herausragenden (weiblichen) Karriereweg in Kunst und Wissenschaft. Das sollte uns ein Ansporn sein, auch wenn es eben manchmal auch dazu führt, dass uns geschätzte Mitarbeiter*innen verlassen", so Filmuni-Präsidentin Susanne Stürmer.

Anna Luise Kiss kam über ein Masterstudium der Medienwissenschaft an die Filmuniversität Babelsberg. Zuvor arbeitete sie als Schauspielerin und absolvierte ein Studium der Kulturwissenschaften. An unserer Hochschule folgte die Aufnahme der eigenen Forschungs- und Publikationstätigkeit sowie eine Promotion zur diskursiven Konstruktion von Laiendarsteller*innen. Frau Kiss lehrte als akademische Mitarbeiterin in den Fächern Medienwissenschaft und Digitale Medienkultur und unterrichtete in fachübergreifenden, auch künstlerisch-forschenden Seminaren. Von 2016 bis 2018 war Frau Kiss Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Filmuniversität und leitete in der Folge den Bereich Forschung, Transfer und Gründung der Hochschule. Derzeit führt sie das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „Das filmische Gesicht der Städte“.

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news-1665 Wed, 27 Jan 2021 13:11:21 +0100 AFI Awards 2020 https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/afi-awards-2020 Der Netflix-Erfolg "Unorthodox", an dem Alumni maßgeblich mitwirkten, wurde ausgezeichnet. 27.01.2021 – Vorgestern gab das American Film Institute (AFI) bekannt, wer die AFI-Awards 2020 gewonnen hat. Jedes Jahr werden die zehn besten Filme (Movies of the Year) und die zehn besten Fernsehserien (TV Programs of the Year) vergeben.

In der Kategorie "TV Programs of the Year" wurde "Unorthodox" (D 2020) in der Regie von Maria Schrader ausgezeichnet. An der Netflix-Miniserie über junge chassidische Jüdin aus Brooklyn, die aus einer arrangierten Ehe nach Berlin flieht und ihrer Vergangenheit dennoch nicht entkommt, wirkten Filmuni-Alumni mit: Jana Pape (Cinematography 2019) stand hinter der B-Kamera. Gesa Jäger (Montage) hat die Serie gemeinsam mit ihrem Kollegen Montage Hansjörg Weißbrich montiert. Die Sound Designer Paul Rischer (Ton 2012) und Sebastian Morsch (Ton 2003) sowie Mischtonmeister Linus Nickl (Ton 2014) verantworteten den Ton. Unser Kollege Uli Kunz war der Postproduction Supervisor. Trailer

Die AFI Awards sind Produktionen gewidmet, die in herausragender Weise die Filmkunst befördern, zum kulturelle Erbe der amerikanischen Kunst beitragen, das Publikum sowie Künsterinnen und Künstler inspirieren und prägend auf die amerikanische Gesellschaft einwirken. Die Entscheidung trifft eine unabhängige Jury.

Normalerweise erfolgt die Preisverleihung im Rahmen eines privaten Essens jeweils im Januar.

Über sein globales Movie Club-Programm stellt das American Film Institute die offizielle Auswahl ab dem 26. Februar 2021 auf seinem YouTube-Channel und seiner Homepage vor – mit täglich neuen und exklusiven Inhalten, mit Gästen, Stars und Teammitgliedern der ausgezeichneten Werke sowie "Behind the Scene"-Gesprächen.

Alle ausgezeichneten Kinofilme und Fernsehproduktionen hier.

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news-1664 Wed, 27 Jan 2021 09:01:00 +0100 Filmbilder aus der NS-Zeit im Fokus https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/filmbilder-aus-der-nazizeit-im-fokus Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert gemeinsames Forschungsprojekt von Filmuniversität und der Hebrew University in Jerusalem zur Erschließung und Analyse historischen Filmmaterials und seiner Verwendung. Am 1. Mai 2021 startet das auf eine Laufzeit von acht Jahren angelegte DFG-Langfristvorhaben „Bilder, die Folgen haben – Eine Archäologie ikonischen Filmmaterials aus der NS-Zeit“ unter der Leitung von Prof. Dr. Chris Wahl und Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann als Kooperation zwischen der Filmuniversität Babelsberg und der Hebrew University in Jerusalem.

Die verbreiteten Vorstellungen von Nazizeit und Holocaust beruhen in weiten Teilen auf einem bestimmten Fundus heterogener Materialien wie beispielsweise den letzten bewegten Bildern von Adolf Hitler aus der Deutschen Wochenschau, Aufnahmen aus dem Übergangslager Westerbork oder aus dem Warschauer Ghetto, Reinhard Wieners Amateurfilm von Erschießungen in Liepaja, Eva Brauns Home Movies vom Berghof oder Leni Riefenstahls TRIUMPH DES WILLENS. Über die genaue Überlieferungsgeschichte dieser Materialien und ihrer verschiedenen Versionen ist allerdings bisher noch wenig bekannt. Das soll sich nun ändern.

Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, die Material- und Verwendungsgeschichte einer Vielzahl ikonischer Filmsequenzen, die in der NS-Zeit entstanden sind, mit Hilfe eines archäologischen Ansatzes zu rekonstruieren und zu analysieren, um auf der Grundlage einer empirischen Datenerhebung Aussagen über Funktion und Stellenwert audiovisueller Quellen in der Erinnerungskultur treffen zu können.

„Wir wollen anhand der Materialien selbst, sowie mit Hilfe kontextualisierender Dokumente mehr über ihre Entstehung und Funktion erfahren,“ so Projektleiter Wahl von der Filmuniversität in Potsdam-Babelsberg. Neben der Provenienz steht aber auch die spätere Verwendung der zu untersuchenden Filme im Zentrum. „Der Prozess der Ikonisierung solcher Filmmaterialien, also ihre ständige Appropriierung und Rekontextualisierung in anderen Filmen seit den 1940er Jahren bis heute, wurde bisher überhaupt nicht erforscht,“ erklärt Ebbrecht-Hartmann von der Hebrew University in Jerusalem den Ansatz des Projekts.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden in den kommenden Jahren in verschiedenen Formaten publiziert werden, als Online-Datenbank, in wissenschaftlichen Aufsätzen und Büchern, als Video-Essays, in Begleitmaterialien für DVD-Editionen sowie als Konzepte für die Bildungsarbeit.

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news-1661 Tue, 26 Jan 2021 17:34:31 +0100 Dascha im Glück https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/dascha-im-glueck Unsere Alumna Dascha Dauenhauer erhält den Max Ophüls Preis für die Beste Musik in einem Dokumentarfilm. 26.01.2021 – "Selten, viel zu selten, werden Komponist·innen bei Filmfestivals gewürdigt.", so die Jury des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis, das dieses Jahr erstmals online stattfand. Umso mehr freute sich das Gremium, den Max-Ophüls-Preis Beste Musik in einem Dokumentarfilm auszeichnen zu dürfen.  Unsere Alumna Dascha Dauenhauer hat sie für die Filmuni-Produktion "The Case of You", Regie Alison Kuhn, komponiert.

"Die Filmmusik, die uns in diesem Wettbewerb überzeugt hat, ist unkonventionell und reduziert. Sie löst althergebrachte Grenzen zwischen traditionellem Verständnis von Filmmusik und Sounddesign auf, arbeitet minimalistisch und sparsam, aber präzise eingesetzt im Dienst der Handlung. Dabei vermeidet sie durch Abstraktion, zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Im gelungenen Zusammenspiel mit dem Sounddesign von Larissa Kischk unterstützt die Komposition von Dascha Dauenhauer die Dramaturgie, ohne jemals übertrieben dramatisch zu wirken. Die schwierige Aufgabe, dem sensiblen Thema von Alison Kuhns Film THE CASE YOU musikalisch gerecht zu werden, wurde originell und überzeugend gelöst."

Dascha Dauenhauer begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspielen. Wenig später erhielt sie Klavier- und Kompositionsunterricht am Moskauer Musik-Konservatorium bei Schatkowski. Mit sieben Jahren übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Berlin, wurde hier vier Jahre später an der "Akademie für hochbegabte Kinder und Jugendliche" aufgenommen und nahm Kompositionsunterricht bei Thomas Herrmann. Als 12-Jährige begann sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" mit dem Klavierstudium bei Birgitta Wollenweber. Parallel bekam sie Kompositionsunterricht am Julius Stern Institut bei Jolyon Brettingham Smith. Es entstanden eigene Werke, darunter vor allem kammermusikalische und solistische Besetzungen. Konzertauftritte mit eigenen Stücken folgten. Ihr Orchesterstück "Sinfonietta" wurde 2004 in der Berliner Philharmonie uraufgeführt.
Mit 17 Jahren begann Dauenhauer ein Diplomstudium in Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin bei Hartmut Fladt. Nach ihrem Diplom kam sie 2015 zum Filmmusik-Studium an die Filmuniversität, das sie 2019 erfolgreich mit dem Master abschloss.
Filme mit ihren Kompositionen laufen erfolgreich auf Filmfestivals in aller Welt. Dascha Dauenhauer war bereits drei Mal für den Deutschen Filmmusikpreis nominiert und gewann ihn 2018 in den Kategorien "Beste Musik" und "Nachwuchs" für den Trickfilm für "Love Me, Fear Me" (D 2017) in der Regie ihrer Kommilitonin Veronica Solomon.  mehr

Für ihre Filmmusik zu "Berlin Alexanderplatz" (D 2020, Trailer) in der Regie von Burhan Qurbani erhielt sie letztes Jahr im April den Deutschen Filmpreis in Gold (mehr) und im Dezember den Europäischen Filmpreis.

"This award means so much to me, because recently and in a last few years it’s become more and more difficult to come to terms with the reality we are living in. Often I read the news and I get very sad and feel powerless but in the next moment I remember that we, filmmakers, have the opportunity to make meaningful films and to put the pressure on - to fight against racism, to fight for gender equality, for the survival of our planet and everything else we have to fight for with the tools we have to hand. This is our strength, our voice and our task to provoke thought and questioning in the audience and we have to use this strength. If my music has a slightest possibility to influence this issues, receiving this award is a great honor." Dascha Dauenhauer auf Instagram.

Die 31-jährige Filmkomponistin blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr viele weitere spannende Projekte und Herausforderungen, mit denen sie uns - davon sind wir überzeugt - wieder überraschen wird.

Alle FFMOP 2021 Preisträgerinnen und Preisträger hier.

Dascha Dauenhauer im Gespräch für die Masterclass Filmmusik

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news-1660 Mon, 25 Jan 2021 12:17:28 +0100 Filmuni-Filme erfolgreich beim 42. Filmfestival Max Ophüls Preis https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/filmuni-erfolgreich-beim-42-filmfestival-max-ophuels-preis Wir freuen uns, dass mit STOLLEN & THE CASE YOU gleich zwei Filmuni-Produktionen zu den Preisträger*innen gehören. Die Preisverleihung des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis fand am 23. Januar statt, insgesamt wurden 16 Preise im Wert von 118.500 EUR vergeben. Der Preis für den Besten Dokumentarfilm 2021 geht an den Film STOLLEN (2020) von Laura Reichwald. „Der Film, den wir drei hier zum Gewinnerfilm küren, blickt buchstäblich tief ins Dunkle hinein und findet hier Licht. Die Filmemacherin blickt zart, vorsichtig und poetisch auf ein Stück Heimat, die bewahrt werden will, die mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft hadert und sich dabei klammert an das, was immer da war. Sie lässt Lieder singen, die fern erscheinen und doch identitätsstiftend sind. Sie erzählt von der tiefen Dunkelheit des Stollens und der erlösenden Helligkeit der Weihnachtslichter, sie fordert ihre Protagonist·innen heraus, ohne der Eindeutigkeit zu verfallen. Die Filmemacherin nimmt sich zurück und ist trotzdem die ganze Zeit da: Sie teilt mit uns ihren liebevollen Blick auf Menschen, ihre Geschichten, ihre Perspektive und entwickelt dabei einen Sog, der neugierig macht auf alles, was von ihr und ihrem Team noch kommt.“ begründet die Jury ihre Entscheidung. 

Der Max Ophüls Preis Beste Musik in einem Dokumentarfilm honoriert  innovative Musik- und Tongestaltung im Dokumentarfilm und geht in diesem Jahr an Dascha Dauenhauer und Alison Kuhn für THE CASE YOU (2020, R: Alison Kuhn). In der Jurybegründung heißt es: „Die Filmmusik, die uns in diesem Wettbewerb überzeugt hat, ist unkonventionell und reduziert. Sie löst althergebrachte Grenzen zwischen traditionellem Verständnis von Filmmusik und Sounddesign auf, arbeitet minimalistisch und sparsam, aber präzise eingesetzt im Dienst der Handlung. Dabei vermeidet sie durch Abstraktion, zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Im gelungenen Zusammenspiel mit dem Sounddesign von Larissa Kischk unterstützt die Komposition von Dascha Dauenhauer die Dramaturgie, ohne jemals übertrieben dramatisch zu wirken. Die schwierige Aufgabe, dem sensiblen Thema von Alison Kuhns Film THE CASE YOU musikalisch gerecht zu werden, wurde originell und überzeugend gelöst.“

Wir gratulieren allen Preisträger*innen herzlich!

Weitere Informationen zu den Preisträger*innen hier

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news-1659 Fri, 22 Jan 2021 13:45:55 +0100 "Ich wusste, es wird ein Drahtseilakt" https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/ich-wusste-es-wird-ein-drahtseilakt In seinem Regiedebüt "Sörensen hat Angst" spielt unser Alumnus Bjarne Mädel auch die Titelrolle. 22.01.2021 – Bildschirmpremiere war vorgestern am FilmMittwoch im Ersten ein bisschen später als gewohnt. Schuld war der Brennpunkt zur Amtseinführung Joe Bidens.

In der Hoffnung, dass ihm Katenbüll ein ruhigeres und beschauliches Arbeitsleben bescheren wird, lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg in den kleinen Ort im Friesischen versetzen. Zwei Jahre musste er wegen einer Angststörung pausieren. Doch Katenbüll ist grau, trostlos und es regnet ununterbrochen. Die Einheimischen haben nicht gerade auf Sörensen gewartet und gleich nach seiner Ankunft sitzt Bürgermeister Hinrichs tot im eigenen Pferdestall …

Als Sörensen kennen wir Bjarne Mädel bereits aus dem Hörspiel, und dass die Figur so zu ihm passt, ist kein Zufall, wie er im Interview mit der Nordwest Zeitung verrät: "Das Ganze hat tatsächlich Sven Stricker mal für mich als Hörspiel geschrieben. Er hatte bei dieser Arbeit aber noch so viel Material im Kopf, dass auch noch ein Roman entstand." mehr
Auch das Drehbuch für den Fernsehkrimi stammt aus der Feder von Jens Stricker.

Regiedebüt und Titelrolle waren eine doppelte Herausforderung. "Ich wusste, es wird ein Drahtseilakt, aber ich wusste auch, dass ich ein starkes Netz habe, eine Produktion und ein Team, die mich auffangen, wenn ich mal abstürze.", so Bjarne Mädel gegenüber der WAZ. Darüber, dass sein düsterer zwischen Krimi, Drama und Komödie angesiedelter Erstling genau so geworden ist, wie er ihn sich vorgestellt hat, ist er überglücklich. mehr

Ein ambitioniertes Regie-Debüt, findet der Tagesspiegel, und vor allem etwas für Bjarne-Mädel-Fans. (mehr) Mit seinem trockenen Humor, den lakonischen Sprüchen und verbalen Duellen, bei denen jedes Wort sitzt, dürfte er auch jenseits der Fangemeinde punkten, findet der Stern. (mehr) "Jede Szene unvergesslich, kleine Miniaturen, veredelt von Brandt, Ratte-Polle, Kurth – und Mädel und Wichmann glänzen als ein Traumpaar der (un)ironischen Art. Keine Reihe – aber nach einer Fortsetzung schreit dieser Sörensen!", findet Rainer Tittelbach (mehr), und wir schließen uns an.

3,44 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben den Film, der bereits seit dem vergangenen Wochenende vorab in der Mediathek zur Verfügung steht, am Mittwoch gesehen.

Alle, die "Sörensen hat Angst" verpasst haben und jetzt neugierig geworden sind, können sich noch bis zum 24. April Zeit lassen. Hier geht's zum Streaming.

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news-1655 Wed, 20 Jan 2021 14:47:39 +0100 Podcast Premiere: Dritte Klappe https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/podcast-premiere-dritte-klappe-podcast-fuer-film-forschung-und-wissenstransfer Wissens-was? Wissenstransfer?! - Der neue Filmuni-Podcast Dritte Klappe - Podcast für Film, Forschung und Wissenstransfer widmet sich der Bedeutung dieses Wort-Ungetüms und fragt, was Wissenstransfer überhaupt alles sein kann. Dritte Klappe Host Judith Koch spricht ab sofort jeden Monat mit Mitgliedern der Filmuni sowie Akteur*innen aus Kultur, (Kreativ-)Wirtschaft, Politik und anderen Wissenschaftsdisziplinen.

Künstlerischer Forschung und kreativen Innovationen aus der Filmuni sowie (künftigen) Kooperationen auf den Fersen, fragt Dritte Klappe, welche Antworten diese Innovationen auf aktuelle gesellschaftliche Fragen finden. Schließlich ist der Podcast selbst ein Raum für neue Ideen, Impluse und künftige Kooperationen: Wissenstransfer im Aufnahmestudio!

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news-1654 Tue, 19 Jan 2021 13:07:47 +0100 Mit Gespür für Stoffe und Dramatik Akzente setzen https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/mit-gespuer-fuer-stoffe-und-dramatik-akzente-setzen Unsere Alumna Johanna Kraus ist die neue Fiction-Chefin des MDR. 19.01.2021 - Wir gratulieren unserer Alumna Johanna Kraus. Seit vergangenem Freitag leitet die studierte Medienwissenschaftlerin die Fernsehfilm Redaktion des Mitteldeutschen Rundfunks.

Bereits seit 2012 arbeitet Johanna Kraus als Redakteurin für den MDR und seit 2013 auch für die ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabend. Teil der ARD Koordination Fiktion ist sie seit 2019.

Johanna Kraus wurde 1984 in Dieburg geboren. Bereits während ihres Studiums an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF interessierte sie sich für die serielle Aufbereitung fiktiver Stoffe. In ihrer Masterarbeit verglich sie mit "The Sopranos" und "Im Angesicht des Verbrechens" eine amerikanische und eine deutsche TV-Mafiaserie hinsichtlich ihrer seriellen Innovationen.

Heute ist ihr Name mit erfolgreichen MDR- und ARD-Produktionen im Bereich Fernsehfilm und Serie verbunden. So trug sie für alle drei "Charité"-Staffeln, die unter Federführung des MDR für Das Erste  und die ARD-Mediathek produziert wurden – die redaktionelle Verantwortung. Bei weiteren renommierten Projekten, wie dem Magdeburger "Polizeiruf 110" oder dem Fernsehfilm "Katharina Luther" stellte sie ihr Gespür für Stoffe und Dramatik unter Beweis.  (Filmografie)

In ihrer neuen Funktion wird sie für den MDR weitere fiktionale Akzente im Ersten setzen und diese - auch im Sinne der Digitalstrategie des Hauses  - weiterentwickeln.

In den vergangenen Jahren hat sich der MDR mit anspruchsvollen Stoffe und einem kreativen Blick auf Geschichte und Geschichten – auch in der Fiktion - einen Namen gemacht. Davon zeugen Auszeichnungen wie die Romy und der Jupiter Award sowie Nominierungen für den International Emmy Award, den Bambi und den Deutschen Fernsehpreis. Mit ihrer Fachkompetenz und Kreativität wird Johanna Kraus diesen Weg weiter verfolgen und befördern.

Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg.

Zur MDR-Pressemitteilung

 

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news-1652 Mon, 18 Jan 2021 16:06:35 +0100 "Druck" - Die 6. Staffel des funk-Erfolgsformats ist online https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/druck-die-6-staffel-des-funk-erfolgsformats-ist-online Unsere Alumni Nikolaas Meinshausen, Julia Zechiel und Julia Terrey haben sie produziert. 18.01.2021 - Es geht um die erste Liebe, um Freundschaft und Eifersucht, um Alltagsrassismus, Feminismus, Homophobie und viele andere aktuelle Themen. Die erfolgreiche Jugend-Webserie um eine Clique vom Gymnasium, die unser ehemaliger Kollege Jan Kromschröder und unser Alumnus Lasse Scharpen 2018 mit der Berliner Bantry Bay für den ARD/ZDF-Webkanal funk aus der Taufe hoben, geht jetzt mit der 6. Staffel und zehn weiteren Episoden weiter.

Im Zentrum neuen Staffel steht Fatou, für die es  in der Oberstufe langsam ernst wird, denn die Halbjahreszeugnisse stehen an. Mit dem wachsenden Schulstress und ihrem Talent, sich in komische Situationen zu bringen, wird es für Fatou immer schwieriger, die Erwartungen ihrer Eltern und der Freundinnen in Einklang zu bringen. Viel lieber gibt sie sich ihren Tagträume an die Stufenschönheit Kieu My hin. Zwar wollte Fatou keinen Gedanken mehr an sie verschwenden, seit sie mit einem Jungen rumgeknutscht hat, doch Kieu My ist plötzlich immer in ihrer Nähe. Was, wenn das Undenkbare passiert und Lichtjahre entfernte Träume auf einmal greifbar werden?

Unsere Alumni Nikolaas Meinshausen (Produktion 2019), Julia Zechiel (Produktion 2017) und Julia Terrey (Produktion 2012) haben sie produziert.

Mit Kamerafrau Lotta Kilian (Cinematography 2012), der Editorin Friederike Hohmut (Montage 2013), den Editoren Jamin Benazzouz (Montage 2013) und Max Kerkhoff (Montage 2018) wirkten weitere Ehemalige mit. Auch Set-Tonmeister Tim Altrichter (Sound 2014), Sound Designer Paul Rischer (Ton 2012) und Postproduction Supervisorin Saskia Veigel (Produktion 2016) studierten in Babelsberg.

"DRUCK" ist die deutsche Adaption der norwegischen Jugendserie "Skam". Nach der erfolgreichen Adaption der ersten vier Staffeln startete "Druck" 2020 mit einer komplett neuen Geschichte und neuen Jugendlichen..

Hier könnt ihr die neuen Folgen gucken.

Zur funk-Pressemitteilung

 

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news-1551 Tue, 12 Jan 2021 17:55:00 +0100 "So jung und schon so gestresst!" https://www.filmuniversitaet.de/artikel/detail/so-jung-und-schon-so-gestresst Am 01.12.2020 lud unser Alumniverein zur ersten Online-Ausgabe von "Störfaktor Nachwuchs". 12.01.2021 -  Mit seiner Veranstaltungsreihe "Störfaktor Nachwuchs" bringt unser Alumniverein den Filmnachwuchs, Alumni,  etablierte Film- und Medienschaffende, Mitglieder und Interessierte ins Gespräch. Die letzte Ausgabe titelte "So jung und schon so gestresst!" und fand am 01. Dezember 2020 erstmals online statt.

Im Februar veröffentlichte die Lancaster University den Looking Glass Report "Mental health in the UK film, TV and cinema industry" - mit erschreckenden Ergebnissen.  Danach haben oder hatten 87 Prozent der Menschen, die im britischen Film- und Fernsehgeschäft arbeiten, ein psychisches Gesundheitsproblem. mehr

Wir wollten wissen: Lassen sich diese Ergebnisse auf Deutschland übertragen? Wie geht es uns? Gehört Stress zum Filmemachen einfach dazu oder geht es auch ohne? Welche Erfahrungen machen Studierenden der Filmuni, wie geht es unseren Alumni und was raten Profis im Umgang mit Stress und Überlastung? Gibt es Tipps und Tricks im Umgang damit?

Auf dem Podium begrüßten wir die Regisseurin und ehemalige Kollegin  Julia von Heinz, unseren Alumnus und Regisseur Chris MieraChristina Barandunals eine im kreativen Kulturbereich erfahrene Expertin und Filmuni-Student Benedikt Saggel.  Das Panelgespräch und die Diskussion mit dem Publikum moderierte Boussa Thiam .

Erörtert wurde, wie sich der Arbeitsalltag auf die seelische Gesundheit auswirkt, welche Stress-Erfahrungen Studierende bereits an der Filmuni machen, ob es Tricks für den  Umgang mit Stress und Überlastung gibt und ob sich Resilienz trainieren lässt.

Wir haben die Veranstaltung aufgezeichnet und Ihr könnt sie Euch hieranschauen.

Zur Pressemitteilung

 

 

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