Arbeitsproben VFX

Projektarbeit Jahrgang 2017: Schrecksenmeister (Komplexprojekt)

In Anlehnung an den Fantasy-Roman "Schrecksenmeister" von Walter Moers entsteht diese gemeinsame Gruppenarbeit. Die künstlerische Projektarbeit im Rahmen des Komplexprojekts als Teil des Studienplans für den Schwerpunkt VFX und Production Design schult künstlerisch gestalterische, handwerkliche und technische Fähigkeiten und setzt diese ein. Ziel dieser Übung ist ein tieferes Verständnis für den Einsatz von Design und visuellen Effekten in einem filmischen Kontext. Die künstlerische und konzeptionelle Leitung und Supervision des Projekts erfolgt durch Alexander Pohl, Professor für den Schwerpunkt VFX.

 

Erste Entwürfe auf Basis der Buchvorlage

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Entwicklung eines Storyboards und Leica Reels für eine kurze cinematische Sequenz

 

Konzeption des Haupt- und einiger Nebencharaktere, Motion Capture Aufnahmen und erste Rendertests mit ausgearbeiteten Figuren

 

Weiterentwicklung des Sets mittels Concept Designs und Previz

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Pre composing der Establishing Einstellung (Work in Progress)

Projektarbeit Jahrgang 2018: Helheim (Komplexprojekt)

In Anlehnung an die mythologische Totenwelt “Helheim” entsteht diese gemeinsame Gruppenarbeit. Die künstlerische Projektarbeit im Rahmen des Komplexprojekts als Teil des Studienplans für den Schwerpunkt VFX und Production Design schult künstlerisch gestalterische, handwerkliche und technische Fähigkeiten und setzt diese ein. Ziel dieser Übung ist ein tieferes Verständnis für den Einsatz von Design und visuellen Effekten in einem filmischen Kontext. In diesem speziellen Fall soll eine kurze Aktionsequenz entstehen, in der sowohl real gefilmte als auch digitale Set- und Characterelemente kombiniert werden. Dieser Hybridfilm soll in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Cinematography und Schauspiel entstehen. Die künstlerische und konzeptionelle Leitung und Supervision des Projekts erfolgt durch Alexander Pohl, Professor für den Schwerpunkt VFX.

Pre-Production

Erste Entwürfe auf Basis der mythologischen Vorlage

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Visuelle Konzeption eines der Hauptsets

Auf Basis der ersten Ideen und Entwürfe wird ein Setting zur weiteren Ausarbeitung ausgewählt. Verschiedene Entwürfe und Konzept Designs sollen dazu dienen, sich über den Raum, die Details und Funktionalität klar zu werden. Dieser Prozess läuft meist parallel zur Ausarbeitung eines ersten groben 3D Entwurfs. Ebenso werden Überlegungen angestellt, welche Elemente aufgrund der Interaktion des Schauspielers als Requisiten real gebaut werden müssen.

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Previz

Basierend auf der Konzeption wird ein erstes sogenanntes Previz-Set im virtuellen 3D Raum erstellt. Primär dient es dazu, den Raum und die wichtigsten Requisiten für die Erzählung zu definieren. Anhand dieses Sets entsteht dann eine erste abstrakte Version der filmischen Sequenz, in der Kamerapositionen, Timing und schon ein grobes Lichtkonzept angelegt werden.

Darauf aufbauend wird ein detailierteres Previz-Set gebaut, das bereits wichtige Elemente enthält, die während des Designprozesses entstanden sind. Die Kameraeinstellungen können dann analog mit dem detailierteren Set ausgespielt werden und im Schnittprojekt ersetzt werden. Die Weiterentwicklung der echtzeitfähigen Grafik-Engines ermöglicht es uns mittlerweile schon vor dem finalen Renderprozess eine sehr gute Annährung an den finalen Look hinzubekommen. Nach und nach werden dann die Previz-Einstellungen durch fertig gecompte Einstellungen ersetzt. So nähert man sich dem finalen Endergebnis an.

Erweitertes Previz-Set

Aktuelles Previz

Produktion

In diesem Schritt wird alles Wesentliche für den Dreh vorbereitet. Es werden Requisiten gebaut, Technik bestellt, das Studio gebucht und ein Drehplan erstellt. Am Set wird mit einem Lidar Scan das Studio gescannt, um später eine Referenz für das Platzieren der virtuellen Kamera zu haben. Das Requisit wird zusätzlich photogrammetrisch erfasst um ein digitales double für alle Fälle zu haben. Beim Dreh muss jede Einstellung genau dokumentiert werden, um diese später im virtuellen Raum präzise nachbauen zu können. Zur Sicherheit werden Referenzfotos des Schauspielers gemacht, um für Enstellungen, die wir nicht im Studio drehen können, im Zweifel ein digital double bauen zu können.

Ein Teil des Sets, mit dem der Schauspieler später interagierte, wurde als Requisit in der Werkstatt gebaut.

Für das Medaillon, das der Schaupieler um den Hals hängen hat, wurde ein 3D Modell gebaut, gedruckt und anschließend so patiniert, dass es wie echtes Metall aussieht.

Um für bestimmte Einstellungen ein digital double zu haben, wurde die Patina als Textur auf das 3D Model übertragen.

 

Für den Schauspieler wurde ein passendes Kostüm zusammengestellt und in der Maske für den Dreh vorbereitet

Da das Studio nicht gross genug war, um die Abstände zwischen Kamera und Schauspieler so abzubilden, wie es vorher im Previz definiert wurde, wurden leichte perspektivische Verzerrungen bei den Aufnahmen in Kauf genommen.

Post-Production

Aufgabe der Post-Production ist es, die finalen 3D-Assets für das digitale Set detailliert auszumodellieren, zu texturieren und zu shaden. Um das Set mit den vielen Details effizient leuchten und rendern zu können, wird ein kluges System zum Instanziieren der 3D-Assets kreiert. Für das Look-Development werden vom Art Director sogenannte Paint Overs auf Basis der Previzeinstellungen erstellt, die möglichst genau definieren, wie die Einstellung final aus dem Compositing kommen soll.

Paint Overs

Hier sieht man einige Paint Over Bespiele. Einmal ein Screenshot aus dem Previz und daneben die übermalte Version, in der Farben, Effekte und Bildgestaltung vorgenommen wurden. 

Post-Production Galerie

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Screenshot Previz
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Screenshot Previz
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Screenshot Previz
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Screenshot Previz
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Paint Over
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Paint Over
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Paint Over
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Paint Over

Compositing

Showreel: Studiengang Szenografie

Compositing Beispiel 1 „F For Freaks“ (2019)

Compositing Beispiel 2 „F For Freaks“ (2019)

Concept Design

Ein essentieller Bestandteil des VFX-Schwerpunkts stellt die visuelle Konzeption einer Filmszene dar. Im Prinzip handelt es sich um die Illustration einer Szene und wir im Allgemeinen als Concept Design bezeichnet. Diese ermöglicht  Regie, Production Design und Kamera, eine möglichst präzise Vorstellung der Szene zu entwickeln. Speziell bei der Planung von hybriden Filmeinstellungen ist diese Art der Visualisierung von essentieller Bedeutung für die Planung und Kosteneinschätzung. Ein gutes Concept Design vereinigt und berücksichtigt sowohl Kriterien der Preproduction als auch der Production und Postproduction. Es beinhaltet sowohl Informationen des Production Designs als auch für den Kameramann wichtige Hinweise hinsichtlich der Bildkomposition und Lichtsetzung. Zudem ermöglicht eine genaue Darstellung der Filmszene, den Aufwand für digitale Set-Erweiterungen besser einzuschätzen.