Gleichstellung, Diversität & Antidiskriminierung

Als Ort der Bildung, der Kommunikation und Begegnung steht die Filmuniversität für Vielfalt, gegenseitigen Respekt und Toleranz mit dem Anspruch, ihren Angehörigen und Mitgliedern größtmöglichen Raum für die Entfaltung von Kreativität, Individualität und Persönlichkeit zu bieten. Die Hochschule übernimmt im Rahmen ihrer Zuständigkeit aktiv die Verantwortung für ein von Diskriminierung freies Umfeld und setzt sich unter Berücksichtigung der im Grundgesetz garantierten Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre für die Wahrung von individuellen Persönlichkeitsgrenzen und von Persönlichkeitsrechten im Sinne der Gesetze ein.

verschiedene Hände mit Stiften zeichnen das Wort Respekt, das Bild zeigt Vielfalt durch bunte Farben und diverse Formen

Vielfalt leben und Grenzen wahren!

Diskriminierung als die mittelbare oder unmittelbare Benachteiligung, Abwertung oder Herabwürdigung von Menschen aufgrund eines oder mehrerer schützenswerter Merkmale, wie ethnischer Herkunft, geschlechtlicher Identität, Religion oder Weltanschauung, Behinderung und chronischer Krankheit, Lebensalter, sexueller Orientierung oder sozialer Herkunft/Status und Familienstatus wird an der Filmuniversität ebenso wenig toleriert wie Belästigung aller Art.   

Die Durchführung regelmäßiger Antidiskriminierungsumfragen und die daraus resultierende Maßnahmen sollen wesentlich dazu beitragen, ein respektvolles und unterstützendes Umfeld an unserer Hochschule zu gewährleisten. 

Zentrales Anliegen der Filmuniversität ist insbesondere die Gleichstellung der Geschlechter im Bewusstsein ihres Zusammenwirkens mit verschiedenen Diskriminierungsdimensionen aus einer intersektionalen Perspektive. Die Sensibilisierung für gender- und diversitätsgerechte Kommunikation, das Aufzeigen und Überwinden von sozialen Stereotypen und das Schaffen von Chancengerechtigkeit versteht die Hochschule als Querschnittsaufgaben, die in alle Maßnahmen einfließen und alle Bereiche der Filmuniversität statusübergreifend erreichen sollen. 


Beratung & Kontakt

Dennoch ist die Filmuniversität kein widerspruchsfreier Raum. Sollte es im Studium oder am Arbeitsplatz zu Situationen kommen, die verunsichern, irritieren, benachteiligen oder beängstigen. Als Unterstützung in solchen Situationen stehen wir beratend zur Seite.  

Alle Kontaktaufnahmen und Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt. In den Gesprächen wird u.a. über Rechte, Vorgehens- und Handlungsmöglichkeiten informiert. Nur auf Wunsch des*der Betroffenen werden weitere Unterstützungsmöglichkeiten verfolgt und ggf. die Einleitung eines offiziellen Beschwerdeverfahrens durch die Beschwerdestelle veranlasst. Eine Übersicht der Beratungs- und Beschwerdeverfahren an der Filmuniversität gibt es hier.

Senat und Hochschulleitung rufen dazu auf, sich an die Anlaufstellen zu wenden, wenn Sie sich diskriminiert fühlen. Denn nur wenn Vorfälle bekannt werden, kann effektiv entgegengearbeitet und unterstützt werden. Diskriminierungsfälle können jederzeit auch anonym über unser Online-Formulargemeldet werden!

Interne Beratungsstellen

Externe Beratungsstellen

Gesetze, Leitfäden, Richtlinien

Artikel 3 des Grundgesetzessowie das Übereinkommen des Europarates, der sog. Istanbul Konventionschreiben vor, dass die Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen und Rechtssystemen der Unterzeichnerstaaten verankert sein muss und sämtliche diskriminierenden Vorschriften abzuschaffen sind. 

Weiterhin liegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das Brandenburgische Hochschulgesetzund das Landesgleichstellungsgesetzzugrunde, sowie die im Jahr 2017 zwischen den brandenburgischen Hochschulen und dem MWFK vereinbarten Qualitätsstandards für Chancengleichheit und Familienorientierung an brandenburgischen Hochschulen. Ebenso ist die Gleichstellung zentraler Bestandteil des Struktur- und Entwicklungsplans sowie des Hochschulvertrags 2024 - 2028 mit dem Land Brandenburg.


Gleichstellungsarbeit der Filmuni mit erweitertem gesellschaftlichem Fokus

Als auf das Medium Film in seinen künstlerischen, technologischen und wissenschaftlichen Dimensionen fokussierte Hochschule hat die intersektionale Gleichstellungsarbeit der Filmuniversität auch einen erweiterten gesellschaftlichen Fokus, da der Film als genuines Transfermedium eine starke Breitenwirkung in Bezug auf die Repräsentation marginalisierter Gruppen ausstrahlt. Wir sehen uns in der Verantwortung, den künstlerischen und wissenschaftlichen Diskurs zu fördern und in die Gesellschaft zu tragen.

Beispielhaft seien die folgenden Maßnahmen genannt: