Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an Kunsthochschulen für eine querschnittlich angelegte postgraduale Phase (CUNQuer)

CUNQuer erforscht und erprobt innovative Wege der gemeinschaftlichen und partizipativen Curriculumsentwicklung an Kunsthochschulen – mit dem Ziel, Kollaboration und Transdisziplinarität in der Lehre strukturell weiter zu stärken und neue fachübergreifende Lernangebote zu entwerfen.

Projektbeginn:
2025
Projektabschluss:
2029
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CUNQuer steht für ganzheitliche, kooperative und praxisorientierte Curriculumsentwicklung, mit dem Ziel Inter- und Transdisziplinarität an Kunsthochschulen weiter zu stärken. Der Ansatz des Projektes ist es, strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen von Lehre im Kunsthochschulkontext neu zu denken – nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Lehrenden, Studierenden, Verwaltungsmitarbeitenden und der Hochschulleitung. Wir konzentrieren uns dabei auf die postgraduale Phase (Master, künstlerische Qualifikation bzw. Promotion) und legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung fachübergreifender Lernangebote.

Im Laufe des Projekts entwickeln wir theoriebasiert einen systematischen Prozess der Curriculumsentwicklung, der auch in der Praxis funktioniert. Dabei berücksichtigen wir die Spannungsfelder, die an einer kreativen Hochschule existieren, etwa zwischen der Rolle als Künstler*in oder Wissenschaftler*in und Hochschullehrer*in, und nutzen sie konstruktiv.

Die Filmuniversität bietet für dieses Vorhaben eine ideale Umgebung, weil sie als Filmschule, Kunsthochschule und Universität unterschiedliche Praktiken, Disziplinen und Studiengänge vereint. CUNQuer knüpft hier an, entwickelt spezifische curriculare Ideen und Konzepte und trägt somit zu den strategischen Zielen der Filmuniversität bei. Wir verfolgen darüber hinaus den Anspruch, dass unsere Ergebnisse Modellcharakter erlangen und auch für andere Kunsthochschulen fruchtbar werden.

Projektziele

  • Prototypen für neuartige, querschnittliche Curricula und Lehrformate erproben und Handlungsempfehlungen formulieren
  • spezifisches Transformationswissen generieren und bereitstellen
  • als Modell für curriculare Entwicklungsprozesse an anderen Kunsthochschulen wirken 

Methodisches Vorgehen

  • theoretisch-konzeptionelle Grundierung der Thematik durch die systematische Aufarbeitung des Forschungsstandes und vertiefende Fokusgruppendiskussionen mit relevanten Statusgruppen und Expert*innen
  • Analyse der Bedarfs- und Interessenslage von den an einer Kunsthochschule von Curriculumsentwicklung betroffenen Personengruppen (Stakeholder-Analyse)
  • Analyse von Lehrstrukturen anderer Kunsthochschule (insbesondere im DACH-Raum)
  • kontinuierliche Evaluation unserer Arbeitsschritte und -ergebnisse
  • Entwicklung und Erprobung von maßgeschneiderten Prozessen zur Curriculumsentwicklung und von Lehrformaten

Lessons Learned

  • Hier veröffentlichen wir regelmäßig unsere Lessons Learned aus unseren Projektaktivitäten im CUNQuer-Update (bitte loggen Sie sich im Intranet ein und laden diese Seite anschließend neu, um untenstehend den Link zum Dokument einsehen zu können).

Konferenzbeiträge

  • Philippi, Anna-Sophie: „At the Curricular Periphery: A Fishbowl on Off-Centre Learning Opportunities“. Workshop auf der ELIA Biennial Conference 2026, 18.–21.11.2026, Zwolle (NL), 20.11.2026.

Ansprechpersonen

Projektverantwortliche