Förderung

Forschung braucht Freiheit. Die Filmuniversität unterstützt Forschungsvorhaben über verschiedene interne Instrumente und bietet umfassende Beratung zu nationalen und internationalen Förderangeboten. Die Mitgliedschaft im EU-Kompetenznetzwerk Brandenburg EUK ermöglicht den Zugang zur Forschungsförderung der Europäischen Union. Das Forschungsprofil der Filmuniversität ist auf Offenheit, Dynamik und Wachstum hin angelegt: externe Forscher und Forscherinnen, die in unserem Themenbereich arbeiten, sind jederzeit willkommen und werden in der Beantragung ihrer Projekte unterstützt. Interne Forschungsvorhaben  von Lehrenden werden durch den Fonds für Forschung und Transfer gefördert. Informationen dazu finden sich hier.

Kooperation mit der FONTE-Stiftung

Seit dem Sommersemester 2019 fördert die FONTE-StiftungGastprofessuren und Lehraufträge an der Filmuniversität. Mit einer Fonte-Gastprofessur bzw. einem Fonte-Lehrauftrag werden exzellente habilitierte Nachwuchswissenschaftler*innen bzw. (nicht-promovierte) Künstler-Forscher*innen und ihre Lehrkonzepte aus der Genderforschung an der Schnittstelle von Filmtheorie und Filmpraxis ausgezeichnet. Ziel ist es, den (künstlerisch) forschenden Nachwuchs in den Film-, Gender-, Literatur- und Kulturwissenschaften gezielt zu fördern, Forschung und Lehre in diesen Disziplinen zu unterstützen und insbesondere Genderthemen an der Hochschule zu stärken.

 

Aktuelle Fonte-Stipendiat*innen

Gastprofessorin Dr. habil. Franziska Heller

Gastprofessorin im Rahmen der FONTE Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses

Seminar: Filmbilder im (öffentlichen) Stadtraum: Audiovisuelle Körpererfahrungen zwischen Mediafaçades, Private und Public Screens
Co-Teaching Seminar: Memory_Screens_Spaces/Experiences

Seminar mit der FONTE-Lehrbeauftragten Regina Wuzella:
Technologien des Erinnerns – Künstlerische Forschung als geschichtspolitische Intervention

Lehrbeauftragte Regina Wuzella

FONTE-Stiftung-Scholarship-Holder / Project Staff Knowledge- and Technology Transfer

Seminar mit Gastprofessorin Dr. habil. Franziska Heller:
Technologien des Erinnerns – Künstlerische Forschung als geschichtspolitische Intervention

Bisherige Fonte-Stipendiat*innen

Gastprofessorin Dr. habil. Christiane König

Seminar: Montage/queer

Master-Seminar im Rahmen von „Montage im Kontext“, Co-teaching mit Susanne Foidl (Lehrbeauftragte Studiengang Montage).

 

Lehrbeauftragte Jana Seehusen

Seminar: re*frame remembering - Filmische Formen der Erinnerung

Das Seminar verknüpft die grundlegende Zusammenschau verschiedener Darstellungsformen und Verfahrenseisen von Erinnerung im Film mit Forschung.

Seminar: Filmbilder im (öffentlichen) Stadtraum: Audiovisuelle Körpererfahrungen zwischen Mediafaçades, Private und Public Screens

Ob Filmwerbung, Digital-out-of-Home-Werbetafeln oder andere immersive Screens mit Bewegtbildern – es sind Phänomene, die gerade auch im Großraum Potsdam und Berlin mittlerweile allgegenwärtig sind. Hierbei ist buchstäblich am eigenen Leib im Alltag zu erleben, wie Screen- oder Displaykonfigurationen spezifische Positionen und Bewegungen im Raum von den Betrachter*innen einfordern; diese zugleich als mitkonstituierendes Element funktionalisieren. Es ergeben sich komplexe gender- wie körperpolitisch-ideologisch aufgeladene Überlagerungen und Wechselwirkungen verschiedener räumlicher Koordinaten und Erfahrungen – zwischen Aktuellem und Virtuellem.

Integration, Intervention und/oder Immersion? Körperdiskurse und Filmphänomenologien digitaler Erinnerungskulturen in öffentlichen, musealen und traumatischen Räumen

Kooperationsforschungsprojekt von FONTE-Gastprofessorin Dr. habil. Franziska Heller und FONTE-Lehrbeauftrage Regina Wuzella (entwickelt im Rahmen und dank der Förderung durch die FONTE-Stiftung im WS 2019/2020 in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Forschung und Transfer sowie dem Institut für künstlerische Forschung (IFK) der Filmuniversität)

Körpererfahrungen und Raumpolitiken als diskursentscheidender Horizont digital-audiovisueller Erinnerungskultur: Die Möglichkeiten digitaler Inszenierung von historischen Filmbildern über Beamerprojektionen, Screens, Apps und Fassadenmapping haben zur Folge, dass in den letzten Jahren Phänomene Konjunktur haben, bei denen anlässlich wichtiger historischer Jubiläen filmisches Archivmaterial und/oder audiovisuelle Installationen an historischen (Gedenk-)Orten inszeniert werden – meist mit großer Anteilnahme der breiten Öffentlichkeit. Es gehört hier zu dem Konzept, oft eigentlich bekannte oder vertraute Räume medial so umzugestalten, dass sie eine neue Schicht ihrer Vergangenheit offenbaren. Solche audiovisuellen Installationen eröffnen insbesondere an historisch sensiblen Orten ein komplexes Spannungsfeld zwischen filmischer Dramaturgie, Erzählung und Spektakel der Audiovisionen.

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