Forschung


Die Forschung an der Filmuniversität konzentriert sich auf den Film als Gesamtheit audiovisueller Medien - vom Kino über Fernsehen und Video bis zu Installationen und VR Experiences. Wir verstehen es als Privileg und Herausforderung, als einzige deutsche Filmuniversität Forschung mit, in und über Film zusammenzuführen und voranzutreiben.

Dabei stehen drei Ansätze im Dialog miteinander: die wissenschaftliche, die künstlerische und die angewandt-praxisbezogene Forschung. Diese Multiperspektivität ist die gemeinsame Grundlage unserer Arbeit am Medium. Sie ermöglicht es, Gestaltungsspielräume zu erweitern und neue Wege in der Filmkunst zu eröffnen, die ästhetische Sensibilität zu vertiefen und praktische Neuerungen zu entwickeln, das Kulturerbe zu bewahren, den aktuellen Medienwandel zu begleiten und die gesellschaftlichen Rollen audiovisueller Medien kritisch zu reflektieren.

Im Bereich der wissenschaftlichen Forschung ergänzen sich Film-, Medien- und Kommunikationswissenschaft. Die Forschungsfragen umfassen Medienanalyse, Medienkritik, Theoriebildung, Geschichtsschreibung und empirische Forschung zu historischen wie aktuellen Medienentwicklungen. Die künstlerische Forschung (arts-based research) akzentuiert die Verbindung von Wissen, ästhetischer Erfahrung und künstlerischer Praxis. Sie versteht den Prozess künstlerischen Schaffens als einen Prozess der Erkenntnis und den Film als Medium des Denkens und Reflektierens. Die angewandte und technologische Forschung (practice-based / technological research) zielt auf die Entwicklung neuer Technologien, Prozesse und Werkzeuge für die Praxis.

Aus der wechselseitigen Inspiration von künstlerischem Experiment, praxisbezogener Entwicklung und wissenschaftlicher Reflexion entstehen neuartige Erkenntnisse über audiovisuelle Medien. Indem Studierende frühzeitig in Forschungsprozesse eingebunden werden, eröffnen sich unseren Absolvent*innen einzigartige Perspektiven.

Aktuelles

01.02.2021Homeschooling und digitale Beziehungspflege

Ein Interview mit Dr. Ada Fehr und Malin Fecke zur Aktualität ihres gerade gestarteten Forschungsprojekts

03. - 05.06.21 ConferenceOnline-VeranstaltungTransversal Entanglement - Artistic Research in Film

Das IKF veranstaltet eine internationale Online Konferenz in Kooperation mit GEECT, der europäischen Sektion des weltweiten Dachverbands der…

Der auf der Dose bezeichnete Film THE NAZI PLAN (1945, George Stevens) ist ein für die Nürnberger Prozesse hergestellter und dort vorgeführter Kompilationsfilm, in dem einige der im Projekt behandelten Materialien enthalten sind. Gerichtsverfahren, bei denen Beweisfilme vorgeführt wurden, sind die Stunde Null der Ikonisierungsprozesse von Filmbildern aus der NS-Zeit.

Forschungs-News 27.01.2021Filmbilder aus der NS-Zeit im Fokus

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert gemeinsames Forschungsprojekt von Filmuniversität und der Hebrew University in Jerusalem zur Erschließung und…

20.01.2021Podcast Premiere: Dritte Klappe

Wissens-was? Wissenstransfer?! - Der neue Filmuni-Podcast Dritte Klappe - Podcast für Film, Forschung und Wissenstransfer widmet sich der Bedeutung…

07. - 09.04.21 Online-VeranstaltungSAR International Conference on Artistic Research 2021

The 12th SAR International Conference on Artistic Research is calling for artistic researchers to present their work, processes, methods, discoveries,…

IKF-News 11.12.2020Der Förderpreis für künstlerische Forschung geht an ...

Am 8.12.2020 hat das Institut für künstlerische Forschung (IKF) der Filmuniversität den von der Präsidentin ausgelobten Förderpreis für künstlerische…

Forschungs-News 01.12.2020Freiheit und Verantwortung

Ein Gespräch mit Dr. Arne Freya Zillich und Prof. Dr. Daniela Schlütz zu ihrem gerade gestarteten Forschungsprojekt zur „Forschungsethik in der…

Kooperation mit der FONTE-Stiftung

Seit dem Sommersemester 2019 fördert die FONTE-Stiftung Gastprofessuren und Lehraufträge an der Filmuni.

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