Die Preisträger*innen der 69. Ausgabe von DOK Leipzig stehen fest. Die sieben Goldenen und zwei Silbernen Tauben sowie zahlreiche Partnerpreise wurden am Samstag in der Leipziger Schaubühne Lindenfels vergeben. Wir freuen uns riesig über die Erfolge im “Deutschen Wettbewerb Dokumentarfilm”:
Die Goldene Taube Langfilm ging an ÜBERGANGvon Peter Badel und Chris Wright - beide Alumni der Filmuni. Darin läuft die Kamera auch nach dem Tod eines Menschen weiter. Der Film erweckt Thomas Heises unveröffentlichte Archive und Fragmente seines geplanten, wenn auch nie vollendeten „Heimatfilms“ zum Leben. „Die Filmemacher greifen die subjektiven Perspektiven von Thomas Heise auf und komponieren daraus eine filmische Ode über Zeit und Vergänglichkeit“, lobte die Jury. Der Preis ist dotiert mit 10.000 Euro, gespendet von Doris Apell-Kölmel und Michael Kölmel. (Mehr zum Kinostart am 15. November)
HALLO DEBUS von Regiestudentin Rosa Gocht konnte sich in der Konkurrenz mit zwölf dokumentarischen Kurzfilmen durchsetzen und wurde mit der “Goldene Taube Kurzfilm” und einer Dotierung von 1.500 Euro ausgezeichnet, Bei dem Film über einen Vater, der auf dem Anrufbeantworter des Sohnes Bestellungen aufgibt, der wiederum zu einem Stillleben erstarrt münden Überforderung und Ohnmacht in eine absurde Verwandlung. Er „erschafft eine surreale, ironische Bilderwelt für einen Schmerz, der uns allen vertraut ist“, so die Juror*innen David Bernet, Stefanie Eckert und Adele Kohout.
Wir gratulieren den Gewinner*innen und ihren Teams herzlich.
Zu der diesjährigen Beteiligung der Filmuni bei DOK LEipzig hier mehr.

