Sophie Glawe

Sophie Glawe ist seit Dezember 2024 akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ästhetik und Analyse audiovisueller Medien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Filmtheorie und -analyse, Produktionsethik, Repräsentationstheorie sowie feministischer Medientheorie und -kritik. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie Inszenierungen sexualisierter Gewalt im deutschen geförderten Spielfilm im Kontext feministischer Gewaltdiskurse.
Sie absolvierte ihr Bachelorstudium der Medienkulturwissenschaft und Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort setzte sie sich mit populärer Kultur und Musik und Medienästhetik auseinander. Ihre Abschlussarbeit befasste sich mit der Inszenierung von Privatheit in medialen Selbstdarstellungen.
Wissenschaftlich und praktisch beschäftigt sie sich mit Intimacy Coordination. Sie begleitete inhaltlich und konzeptuell für den culture change hub die erste Weiterbildung für Intimitätskoordination im deutschsprachigen Raum und war beratend für den DFFB-Abschlussfilm Schwesterherz (2025) tätig, der auf der Berlinale debütierte.
FORSCHUNGSGEBIET
- Medien- und Kommunikationswissenschaft
FORSCHUNGSINTERESSEN
- Filmtheorie und -analyse
- Produktionsethiken und Arbeitskultur in der Film- und Medienbranche
- Repräsentationstheorie
- Feministische Medientheorie, -geschichte und -kritik
- Medienkulturen und Diskurse zu Geschlecht und Gewalt
PUBLIKATIONEN
Glawe, Sophie (2026). Sexualisierte Gewalt im Film als kulturelle, strukturelle und symbolische Gewalt verstehen. Feministische Perspektiven auf Inszenierungen, Diskurse und Bedeutungsangebote im deutschen Förderfilm. In: SCHNITTSTELLEN. Schriftenreihe des Studiengangs Medienwissenschaft, 1. Ausgabe, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Potsdam. https://doi.org/10.60529/466
Glawe, Sophie (2026). „Sexualisierte Gewalt im Film – häufig, beiläufig, staatlich gefördert“. In: mediendiskurs Jg. 113 1/2026, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). 30. Jg., 1/2026 (Ausgabe 113), S. 36-41. https://mediendiskurs.online/beitrag/sexualisierte-gewalt-im-film-haeufig-beilaeufig-staatlich-gefoerdert-beitrag-1321/
FACHVORTRÄGE
Eichner, Susanne & Glawe, Sophie (20.03.2026). Medien sind von Menschen gemacht: Herstellungsprozesse von Medien als Aushandlungsort von Geschlechter(un)gleichheit. Jahrestagung der DGPuK 2026: #Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie, 18.-20.03.2026, Technische Universität Dortmund.
Eichner, Susanne & Glawe, Sophie (17.09.2025). Machtverhältnisse in Transition? Intimacy Coordination als off-screen Medienpraktik nach #MeToo. Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2025: *Macht*, 16.-19.09.2025, Universität Paderborn.
Glawe, Sophie (17.09.2025). Inszenierungen sexualisierter Gewalt im deutschen Förderfilm: Eine feministische Analyse zur Funktionalisierung fiktionaler Gewalt. Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2025: *Macht*, 16.-19.09.2025, Universität Paderborn.
Eichner, Susanne, & Glawe, Sophie (9. September 2025). Is there a streaming effect on gender (in)justice in film and television production?. ECREA 2025: Film and Television’s Transformations in the Streaming Era, 8.-9.09.2025, Università di Bologna.
WISSENSTRANSFER
Paneldiskussion „Filmberufe mit Social Impact“, mit Anne Isensee, Judith Frahm und Chiara Noack, moderiert von Lisa Nawrocki. Aktionstag „DIE ZUKUNFT DES FILMS IST JETZT“, 25.11.2025, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
FILME
Miro Fischer, Sara (Regie). Schwesterherz. Deutschland, 2025. Produktion: Arkanum Pictures, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), rbb — gemeinsam mit Teresa Hager.
Reils, Sandra Julia (Regie). Undine geht (AT). Deutschland, 2025. Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF — Sensitivity Reading & Intimitätskoordination.
Schweikert, Lotta (Regie). Georg ist. Österreich, 2026. Produktion: Filmakademie Wien – Preproduction: Drehbuchberatung & Fördermittelkonzept. Weitere Intimitätskoordination: Mia Krejci.
