Filmuni-News

Rosas Ferienlager

Anregung und Motivation gegen den Corona-Blues. Ein Angebot von Prof. Rosa von Praunheim exklusiv für Filmuni-Studierende vom 15.-19.2., täglich 11-12 Uhr.

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Corona und kein Ende, jeder weitere Lockdown-Tag drückt auf die Stimmung. „Studieren in Zeiten von Corona“ steigert die ohnehin schon großen Herausforderungen eines Studiums, insbesondere des Filmstudiums. Die Filmproduktion an der Hochschule ist bis Ende März ausgesetzt, der schnelle persönliche Austausch im Filmteam aufs Digitale verlegt. Doch wie kann man die Krise positiv nutzen? Wie kann es gelingen, auch unter Corona-Bedingungen kreative Energie freizusetzen, alle Sinne zu öffnen und aus der Nichtverfügbarkeit neue Möglichkeitsräume zu erzeugen?

 

„Schreit Eure Sehnsucht heraus, aber nie ohne Kamera“. Wer zwanglos und mit viel Spaß, neue Anregungen und Motivation für kreatives filmisches Arbeiten im Lockdown sucht, der ist herzlich eingeladen vom 15. bis 19. Februar in „Rosas Ferienlager“. Frei nach dem Motto „Filme kann man über alles und überall machen“ teilt der „weise greise Prof. Rosa von Praunheim“ täglich von 11 -12 Uhr mit interessierten Studierenden der Filmuni allerlei Tipps und Erfahrungen im Umgang mit und Meistern von besonderen Lebenssituation.

 

Rosa von Praunheim ist ein engagierter Regisseur, wichtiger Vertreter des deutschen Films und vor allem „berüchtigt für seine rigorosen künstlerischen Selbstinszenierungen“. Seit seinem Debüt in den 1960er Jahren drehte er weit über 80 Filme, viele davon gelten heute als „Kultfilm“. Auf der Berlinale hält er mit mehr als 20 gezeigten Filmen den Festivalrekord. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und seit 2015 Direktor der Sektion Film- und Medienkunst der Akademie der Künste. An seiner Leidenschaft für das Filmemachen und seinen oft unkonventionellen Wegen, über das Medium auf gesellschaftliche Missstände und Tabus hinzuweisen, hat er immer auch den Nachwuchs teilhaben lassen. So lehrte er u.a. sieben Jahre als Professor für Regie an der Filmuniversität (damals HFF). Er polarisierte und begeisterte. Seine Studierenden hat er „geschult und gestählt“ und sie dankten es ihm filmisch. Die Filmuni-Alumni Axel Ranisch und Robert Thalheim drehten zusammen mit Tom Tykwer, Chris Kraus und Julia von Heinz den Dokumentarfilm „Rosakinder“, in der alle ihre Beziehung zum „Filmvater“ und Mentor aufarbeiten.

Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung des Kuratoriums der Filmuniversität statt.