Gruppe Site Specific Film 2017 auf der B3

Datum / Dauer:
30. November 2017
Zeit:
00:00
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1. An den Saal

5-Flächen/3-Kanal-Videoinstallation der Gruppe Site Specific Film 2017

An den Saal zeigt 19 Arbeiten, die sich im „Plenarsaal“ des ehemaligen Vorstandsgebäudes der Deutschen Bank einnisten. Als Gruppe Site Specific Film 2017  haben wir in diesem Raum gepicknickt, ihn vermessen, ihm zugehört und zu bespielende Flächen in ihm ausgemacht. Mit dem getäfelten Vorstandspult und den sakralbau-artigen Fensterproportionen bietet der Ort großartige Ausgangsbedingungen für unsere Projektionen. An den Saal reflektiert Themen zwischen Herrschaft und Desire.

Seit 2011 entstehen an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Forschungsfeld der Professur für künstlerische Montage / Nonlineare Formen von Marlis Roth Site Specific Film Projekte. Site Specific Film beschreibt eine forschende Arbeitsweise, bei der ein Ort sowohl Ausgangspunkt für filmische Arbeiten, als auch deren Präsentationsort ist. Räume und Settings für die jeweiligen Projekte werden so gewählt, dass sie üppige und unkonventionelle Anknüpfungspunkte für filmische Experimente bieten.

Am 30. November 2017, 14:00h findet hier ein Artist Talk mit Juliane Rebentisch statt.

 

2. Donnerstag, 30. November 2017, 14:00h

Artist Talk/ Site-Specific-Film@Plenarsaal: Juliane Rebentisch im Gespräch mit Marlis Roth und der Gruppe Site Specific Film

5-Flächen/3-Kanal-Videoinstallation An den Saal: täglich 11h, 13:30h und 16:00h 

Anlässlich der Installation An den Saal im Plenarsaal des ehemaligen Vorstandsgebäudes der Deutschen Bank sprechen Juliane Rebentisch und Marlis Roth, sowie Teilnehmer der Gruppe Site-Specific-Film über Film, Interventionen, Zeitgenossenschaft und die gesellschaftliche Rolle der audiovisuellen Künste. Marlis Roth ist Professorin für Künstlerische Montage / Nonlineare Formen an der Filmuniversität in Babelsberg KONRAD WOLF. Site-Specific-Film ist ein von ihr entwickeltes Modell zur Erforschung offener Formen und Verständnisweisen von Film, das bereits in mehreren kollaborativen Projekten angewendet wurde.

Juliane Rebentisch ist Professorin für Philosophie und Ästhetik im Fachbereich Kunst sowie Vizepräsidentin der Hochschule für Gestaltung Offenbach und führt das Gespräch.