Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden, zeigt das Filmmuseum Potsdam am 17. März ab 18:30 Uhr ein Programm mit vielfältigen Kurzfilmen von Studierenden der Filmuniversität.
Die jungen Filmemacher*innen setzen sich mit rassismuskritischen Themen auseinander. Genreübergreifend und mit kreativen Erzählweisen stellen sie gewohnte Perspektiven infrage und positionieren sich klar für Diversität und gegen Diskriminierung.
Mit dabei:
- OLINGO (R: Emile Itolo, DDR 1966, 13'): Ein afrikanischer Student auf Wohnungssuche bekommt wiederholt aus offensichtlich rassistischen Motiven Absagen.
- THE GREATEST SIN (R: Gabriel Bihina Arrahnio, D 2021, Dok., 24'): Der Kurzfilm vereint die Stimmen vier schwarzer queerer Männer und begleitet sie auf dem Weg zur Selbstliebe und Akzeptanz.
- OBST UND GEMÜSE (R: Duc Ngo Ngoc, D 2017, 30') Zwischen dem Berliner Lebensmittelladenbesitzer Herr Nguyễn und seiner Aushilfskraft Harry entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft.
- MEINUNGSAUSTAUSCH (R: Sophie Linnenbaum, Sophia Bösch, D 2015, Dok., 4'): Die Angst der Deutschen vor den Unbekannten – ein Zwiegespräch widerwillen.
- FESTUNG EUROPA (R: Markus Wende, D 1995, Animation, 7'): Wohlstandsbürger vergnügen sich in einem von Soldaten bewachten Swimmingpool. Ein Aufstand der Armen stört die Idylle, Blut fließt, doch die Reichen lassen sich nicht beirren.
- SINKFLUG (R: Hoàng Quỳnh Nguyễn, D 2025, 12'): Ein letzter Morgen, zwei Pässe und das Schweigen dazwischen. Doch wie verabschiedet man sich von einem Ort, an dem man nie willkommen war?
Im Anschluss an die Präsentation der Kurzfilme erfolgt ein Publikumsgespräch mit den Filmuni-Alumni Gabriel Bihina Arrahnio, Duc Ngo Ngoc und Hoàng Quỳnh Nguyễn.

