Kino TIPP

WTF - Wut trifft Feminismus

Im Rahmen der 36. Brandenburgischen Frauenwochen findet am 25. März 2026 ein Filmscreening mit anschließendem Podiumsgespräch im Filmmuseum Potsdam statt.

Datum / Dauer:
25.03.2026
Zeit:
18:30 – 21:00
Ort:
Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1A
Potsdam
Die Brandenburgischen Frauenwochen 2026 (öffnet Vergrößerung des Bildes)
Die Brandenburgischen Frauenwochen 2026

Im Rahmen der 36. Brandenburgischen Frauenwochen lädt die Gleichstellungsbeauftragen der Filmuniversität, Susanne Lösch gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Universität Potsdam, Christina Wolff und der Fachschule Potsdam, Sandra Cartes, am 25. März 2026 um 18.30 Uhr zu einem Filmscreening mit anschließendem Podiumsgespräch im Filmmuseum Potsdam ein. 

Gezeigt werden die Dokumentarfilme:

MEIN FEIND von Bettina Flitner (DE 1993, Dok., 30') und JUCK von Olivia Kastebring, Julia Gumpert und Ulrika Bandeira (SE 2018, Dok., 18').

Für MEIN FEIND fragte Bettina Flitner 1993 Frauen: „Haben Sie einen Feind? Was würden Sie ihm antun?“ Anschließend stellte sie Fototransparente mit den Befragten und ihren Antworten in der Kölner Fußgängerzone auf. Die Reaktionen reichten von Empörung bis Solidarität. 

25 Jahre später begab sich die schwedische Tanzgruppe Juck auf die Straße. Ihr Tanzstil: sich vor- und zurückbewegende Hüften. Die Stoßgeste – sonst männlich und sexualisiert gelesen – löste Irritation aus. 

Beide Filme reflektieren patriarchale Verhältnisse. An der großen Zeitspanne dazwischen wird deutlich, dass die Einnahme des öffentlichen Raums mit feministischen Themen bis heute nicht selbstverständlich ist.

Im Anschluss an das Filmscreening spricht die Filmkuratorin Johanne Hoppe mit Elisa Jochum (Deutsche Kinemathek) und Johanna König (Psychologin und feministische Coachin) über die beiden Dokumentarfilme und die Idee von Wut als Antriebsmotor für feministische Ziele.

Eine Veranstaltung des Gleichstellungsbüros der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der Fachhochschule Potsdam und dem Koordinationsbüro für Chancengleichheit der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam.

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