Susanne Stürmer

Seit Oktober 2013 ist Prof. Dr. Susanne Stürmer Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF – mittlerweile in der dritten Amtszeit. Von 2011 an bekleidete sie die Professur „Produktion Neuer Medien“ im Studiengang Film- und Fernsehproduktion an der Hochschule als Professorin im Nebenberuf, parallel zu ihrer Tätigkeit bei der UFA GmbH. 2013 entschloss sich Susanne Stürmer zum vollständigen Wechsel an die Hochschule. 

Von 1998 bis 2013 war Susanne Stürmer bei der UFA GmbH, dem seinerzeit größten Fernsehproduktionsunternehmen in Deutschland, in leitender Position tätig, seit 2006 als Geschäftsführerin. Sie ist Volkswirtin und hatte zuvor im Gebiet der Regulierungsökonomie promoviert sowie gearbeitet.

Die Filmuniversität Babelsberg ist die größte und älteste Filmhochschule in Deutschland. Zu Beginn der ersten Amtszeit Susanne Stürmers, im Juli 2014, erfolgte der Statuswechsel der Hochschule: sie ist nun zugleich Kunsthochschule und Universität. Seitdem gestaltet Susanne Stürmer als Präsidentin - gemeinsam mit den Gremien und allen Angehörigen der Hochschule – den Prozess der universitären Profilbildung. Susanne Stürmer steht zugleich für den Kontakt in die Filmbranche. Unter ihrer Leitung wurden u.a. neue praxisnahe Studienangebote entwickelt und externe Kooperationen ausgebaut. 

Susanne Stürmer ist vielfältig engagiert. So sitzt sie in den Aufsichtsräten der Medienboard Berlin-Brandenburg, des media.net Berlin-Brandenburg sowie des Erich Pommer Instituts (EPI). 2016 bis 2020 war sie als Vertreterin des Landes Brandenburg in den ZDF-Fernsehrat entsandt. Im September 2025 wurde sie als stellvertretende Sprecherin der deutschen Kunsthochschulenkonferenz (KHK) erneut bestätigt. Seit Dezember 2016 gehört sie dem Board der European League of Institutes of the Arts (ELIA) an, der Vereinigung der europäischen Kunsthochschulen. Hier wurde sie im November 2022 zur Präsidentin gewählt. 

Stand: Februar 2026

Präsidentin der Filmuni, Prof. Dr. Susanne Stürmer vor roter Treppe in Haus 6
© Filmuniversität, 2021