Henrika Kull

Henrika Kull, 1984 in Süddeutschland geboren, studierte Sozialwissenschaften in Köln. Ihrer Diplomarbeit über die deutsche Filmförderung (2012) schloss sie ein Produktionsstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) an. Als sie dort in der Filmklasse von Isabelle Stever das erste Mal selbst Regie führen durfte, wusste sie endlich, wo ihre wahre Leidenschaft liegt. So kam sie 2014 an die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, um Regie zu studieren.
Henrika Kulls Abschlussfilm „Jibril“ feierte 2018 seine Premiere im Panorama der Berlinale und gewann mehrere Preise, darunter den Studio Hamburg Nachwuchspreis als Bester Spielfilm. 2019 kam er deutschlandweit in die Kinos. Ihr zweiter Spielfilm „Glück / Bliss“ eröffnete 2021 das Panorama der Berlinale, lief auf über 180 Festivals weltweit, erhielt zahlreiche Preise und wurde international in Kinos gezeigt. Ihr dritter Film „Südsee / Salty Water“ (2023) hatte seine Weltpremiere im Wettbewerb des Filmfest München, seine internationale Premiere auf der Mostra São Paulo und wurde 2025 in der ARD ausgestrahlt.
Parallel arbeitet Henrika Kull als Lehrende und leitet regelmäßig Masterclasses und Semesterkurse, unter anderem an der Hamburg Media School, der MET Filmschool Berlin und der Hochschule Macromedia Berlin. Sie wurde mit dem DEFA-Preis für junge Regie (2022) und dem Wim Wenders-Stipendium (2021) ausgezeichnet. Ferner war sie Mitglied in mehreren Festivaljurys, darunter der Berlinale-Jury (2019, DEFA-Preis) und dem Lighthouse International Film Festival (USA, 2025). Derzeit arbeitet sie an ihrem vierten Kinofilm "Central Station" und am Drehbuch zu "Islands in the Stream".
Filmografie (imdb)
crew united
