Dr. Werner Barg

Honorarprofessor für Mediensysteme und Narration (in Kinder- und Jugendmedien)

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Werner C. Barg, Dr. phil. ist Autor, Produzent und Dramaturg.  An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) vertritt er die Professur „Audiovisuelle Medien“. Der zuletzt von ihm mit seiner herzfeld productions in Zusammenarbeit mit Opal Filmproduktion produzierte Kinofilm „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ lief 2017 erfolgreich im Kino, wurde mehrfach preisgekrönt. Der Film erhielt u.a. 2019 den Österreichischer Filmpreis ROMY (Beste Regie) für Lars Montag sowie eine ARD Programmprämie 2020.

Im Frühjahr 2020 ist der von Barg gemeinsam mit Michael Töteberg herausgegebene Sammelband „Rainer Werner Fassbinder transmedial“ im Schüren-Verlag Marburg erschienen; 2019 Bargs Buch „Blockbuster Culture. Warum Jugendliche das Mainstream-Kino fasziniert“ bei Bertz+Fischer Berlin.

Vor seiner Tätigkeit als freier Autor und Produzent für TV und Kino war er von 1998 bis 2007 Studienleiter der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) und von 1994 bis 1998 künstlerischer wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fächergruppe Fernsehen/Film der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM).

Nach seinem Lehramtsstudium (Germanistik/ Geographie) arbeitete Barg von 1983 bis 1987 als Schulsozialarbeiter und Medienpädagoge. Während seiner Promotion von 1997 bis 1992 war er Filmdozent an der Christian-Albrechts-Universität sowie Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule Kiel und an der Fachhochschule für Sozialwesen Kiel.

Barg war Mitbegründer des „stattfernsehen Kiel“ und der Kieler Künstlervereinigung „Deutsche AC.NE“, zudem Gründungsmitglied der „Filmförderung Schleswig-Holstein e.V“. Von Kiel und Hamburg aus betrieb Barg ab 1987 seine erste eigene Produktionsfirma, mit der er als Regisseur Kurz- und Dokumentarfilme herstellte.

Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Barg