Spurensuche im liminalen Bereich

Im liminalen Bereich von Theater, Film und Medien: Spurensuche wesentlicher Impulse einer ästhetischen als auch strukturellen Neuausrichtung durch Interaktivität, Partizipation, Immersion, Transkulturalität und Transmedialität

Projektbeginn:
2016

Transdisziplinäre studentische Projektgruppe Biopic unter Begleitung von Prof. Kerstin Retemeyer

Am 8. August 2016 war es bereits soweit: In der Filmuniversität wurde ein experimenteller hybrid-theatraler Erfahrungsraum erlebbar gemacht. Unter der Mentorenschaft von Kerstin Retemeyer, Esther Esche und Sylvius Lack ließ eine Gruppe Studierender auf diese Weise ein intermediales künstlerisches Echtzeit-Labor entstehen. Unter dem Motto ‚Macht Spiele!’ konnte jede/r Zuschauer/in seine/ihre individuelle Geschichte erleben. Beruhend auf der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Theatermodellen und  multimedialen Strukturen der Gegenwart wurde der Aufgabe nachgegangen, neue intermediale dramaturgische Strukturen, wie sie z.B. in Games angewendet werden, zu (unter-) suchen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden mehrere Orte und Räume der Filmuniversität bespielt. Die ZuschauerInnen passierten eine Art Theater-Parcours mit verschiedenen Live-Präsentationen, den Biopics. Dabei übernahm der/die Zuschauer/in eine wichtige Rolle: Jede/r Einzelne/r traf Entscheidungen, wie es in ‚ihrem/seinem Stück’ weitergehen sollte. Das Ergebnis: ein intermediales Labor. Biopic realisierte ein Konzept, ein studentisches Labor- und Experimentalformat als erkenntnisgenerierenden Erfahrungsraum, in dem konkrete künstlerische Forschungsfragen zu neuen Theaterformen untersucht wurden.

Studierende der Studienrichtungen Szenografie, Drehbuch, Schauspiel und Produktion kamen für dieses künstlerische Forschungsprojekt zusammen. Durch die eng verknüpfte transdisziplinäre Zusammenarbeit war es möglich, gängige Erfahrungs- und Erkenntnisräume zu überschreiten und auszuweiten.