Prof. Dr. Christine Reeh-Peters


Prof.
Dr. Christine Reeh-Peters

Juniorprofessorin für Theorie und Praxis künstlerischer Forschung in digitalen Medien

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Zum 1. Oktober 2019 hat Dr. Christine Reeh-Peters die Juniorprofessur für Theorie und Praxis künstlerischer Forschung in digitalen Medien an der Filmuniversität übernommen.

Christine Reeh-Peters studierte von 1995 und 1996 Kunstwissenschaft und Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Es folgte ein Studium der Montage und Regie an der Filmhochschule in Lissabon sowie 2007 der Magister in Kunstphilosophie und Ästhetik an der Faculdade de Letras der Universität Lissabon, der durch ein Stipendium der Fundaçao para a Ciencia e a Tecnologia gefördert wurde.

Ebenso unterstützt wurde ihre Dissertation, die dort in Kooperation mit der Universität Bonn entstand: Reeh-Peters ist in ihrem philosophischen Denken u.a. von den Strömungen des neuen Realismus und spekulativen Materialismus beeinflusst. Ihre Dissertationsschrift „The solaristic system“ entwirft eine Ontologie des Films auf der Grundlage Martin Heideggers und des Films „Solaris“ von Andrei Tarkovskij. Die Verteidigung der mit „summa cum laude“ bewerteten Arbeit fand im Jahr 2017 statt.

Seit Herbst 2016 arbeitete sie als akademische Mitarbeiterin an der HfG Karlsruhe mit Prof. Razvan Radulescu im Bereich Medienkunst/Film. Zeitgleich gestaltete sie als Geschäftsführerin der Kinemathek Karlsruhe das kulturelle Leben der Stadt mit. Reeh-Peters ist zudem Autorin/Regisseurin von 10 Dokumentarfilmen und Produzentin von rund 20 Filmen auch in den Formaten Spielfilm und TV-Serien. Als Filmemacherin hinterfragt sie das Verhältnis von Filmbild, Imagination und Wirklichkeit sowie gängige filmische Formate.