Jamie Lee Moser

Jamie Lee Moser absolvierte ihren Master of Arts in Filmwissenschaft im Rahmen des Netzwerk Cinema an der Universität Zürich – mit Aufenthalten an der Zürcher Hochschule der Künste, Université de Lausanne, Università della Svizzera italiana und Freien Universität Berlin. Sie war studentische Mitarbeiterin beim Digital Humanities Projekt «Timeline of Historical Colors in Photography and Film» von Prof. Dr. Barbara Flückiger am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Masterabschluss mit einer Arbeit zur politischen Qualität der Atmosphäre als immaterieller Verlust im Dokumentarfilm. Nach ihrem Studium war sie in der Kulturpraxis tätig, zuletzt bei Interfilm und den Berliner Festspielen. Anschließend war sie Graduiertenstipendiatin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit November 2024 ist sie akademische Mitarbeiterin und Doktorandin im ERC-StG-Forschungsprojekt «Cinematic Atmospheres: Towards a New Ecology of the Moving Image (CATNEMI)» von Dr. Steffen Hven an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
Ihr Dissertationsprojekt «Atmospheric Refractions: Elemental Operations in Moving Image Practices (AT)» konzertiert sich auf die materiellen und sinnlich-affektiven Dimensionen des Elementaren mit einem spezifischen Bezug auf die elementare Expressivität des Wassers und dessen (Aggregat-) Zustände in Verbindung mit experimentellen – analogen und digitalen – Formen der Filmkunst ab den 1960 bis in die Gegenwart. Dabei geht es um eine Verbindung zwischen infrastrukturellen Medientheorien und ästhetische Medienphilosophie in Hinblick auf die politische Dimension und die historischen Zusammenhänge zwischen optischen Technologien und Medientechnologien.
(Projektwebseite folgt bald)
