Nachhaltigkeit

Die Filmuniversität bekennt sich zum Prinzip der Nachhaltigkeit. Gemeinsam und im Sinne einer „lernenden Organisation“ wollen wir Strukturen und Prozesse dergestalt weiterentwickeln, dass eine Kultur der Nachhaltigkeit in Studium und Lehre, in Forschung und Transfer sowie im Campusalltag und -betrieb etabliert wird.


News & Events

GREEN SCREEN LECTURES im Sommersemester 2024

Im Sommersemester 2024 geht die Reihe GREEN SCREEN LECTUREs in die nächste Runde!

Am 30. Mai sprechen Prof. Meike Hauck, PD Dr. Thomas Klein und Dr. Maike Reinerth über «Green Storytelling: Nachhaltig erzählen für die Zukunft?» (online, auf Zoom).

Welche Geschichten erzählen wir angesichts von Klima- und Biodiversitätskrise? Wie können wir durch unsere Stoffe einen konstruktiven Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels anregen, ohne dabei zu verharmlosen oder zu belehren? Braucht es Dystopien, Utopien oder eine Normalisierung? Welche Zugänge und praktischen Tools gibt es, um unterschiedliche Arten von Geschichten in verschiedenen Medienformaten transformativ zu gestalten? Und wie müsste der Stoffentwicklungsprozess aussehen, um wirklich nachhaltiges Erzählen zu ermöglichen?

Im Gespräch mit Expert*innen diskutieren wir diese und weitere Fragen und reflektieren, auch kritisch, die Möglichkeiten und Grenzen von Green Storytelling in der Medienproduktion.

Prof. Meike Hauck ist Drehbuchautorin, Dramaturgin und Professorin für Stoffentwicklung an der Filmuniversität. 2023 hat sie gemeinsam mit Maike Reinerth einen Labortag zu Green Storytelling angeboten.

PD Dr. Thomas Klein ist Film- und Medienwissenschaftler, Green Consultant für Film & TV, Filmkritiker und freier Autor. Er war Mitinitiator des Workshops «Storytelling für die Zukunft» 2023 in Berlin. 

Dr. Maike Reinerth arbeitet als Film- und Medienwissenschaftlerin und Referentin für Nachhaltigkeit in der Lehre an der Filmuniversität. Sie ist Mitglied der 2023 gegründeten Green Storytelling Initiative.

Vollständiges Programm der Veranstaltungsreihe

GREEN SCREEN LECTURES international

(in cooperation with GEM, auf Englisch/in English)
Di/Tue, 05.03.2024 | 15:30–17:00 Perspectives on Environmental Impacts
Di/Tue, 07.05.2024 | 15:30–17:00 Designing with Nature
Di/Tue, 11.06.2024 | 15:30–18:00 GEM Multiplier Event (hybrid)

GREEN SCREEN LECTURES

(auf Deutsch/in German, siehe Ausnahme)
Do/Thur, 30.05.2024 | 17:00–18:30 Uhr: Green Storytelling: Nachhaltig erzählen für die Zukunft?
Do/Thur, 20.06.2024 | 17:00–18:30 Uhr: Green Production Guide for Animation (auf Englisch/in English)
Do/Thur, 04.07.2024 | 17:00–18:30 Uhr: tba.

Beim Besuch von mind. 3 Terminen können Studierende Leistungspunkte im Freien Studium erwerben (3 Termine = 1 LP, 5 Termine = 2 LP), dazu ist eine Anmeldung unter omnilab(at)filmuniversitaet.de erforderlich.

Zoom-Link erhältlich nach Anmeldung per Mail oder durch Selbsteinschreibung in Moodle (Kurs: Green Screen Lectures).

Sehsüchte-Workshop: Mit Green Guides durch den Nachhaltigkeitsdschungel

Im Rahmen des Sehsüchte International Student Film Festival, das vom 25.–28. April 2024 in Potsdam stattfindet, bieten die Initiative Grün und das Nachhaltigkeitsbüro für Lehre einen Einführungsworkshop zu nachhaltigem Filmschaffen an!

Du hast schon von den Ökologischen Standards gehört, weißt aber nicht, was sie für Deinen Filmdreh bedeuten? Du fragst Dich, wie sinnvoll CO2-Bilanzen sind – und wie Du sie erstellst? Dich beschäftigt, wie Du auch mit wenig Geld ökologisch drehen oder Green Storytelling einsetzen kannst? Dann bist Du hier genau richtig!

Mit Katja Clausner (Green Consultant), Maike Reinerth (Referentin für Nachhaltigkeit in der Lehre, Green Storytelling Initiative), Jonas Brock (Initiative Grün).

Bonus: Sneak Peak in unseren neuen Green Guide, der bald auch hier verfügbar sein wird! 

Termin: 25.4.2024, 12–13:30 Uhr
Ort: Festivalzentrum Waschhaus, Upstairs
Sprache: Deutsch
Kostenfrei, Anmeldung erforderlich (hier)!

Für alle Teilnehmer*innen haben wir hier eine Infografik zur Vertiefung des Themas vorbereitet.

SAVE THE DATE: Studi-Zukunftsforum #4 – Wandel durch Bildung – Zukunftsfähige Hochschulen gestalten! am 15.6.2024

Seid dabei, denn es geht darum, eure Hochschulen fit zu machen als Orte des nachhaltigen Wandels! „Wandel durch Bildung – Ja, aber wie? Zukunftsfähige Hochschulen gestalten!“ ist unser Thema.

Beim 4. Studi-Zukunftsforum wird sich alles um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) drehen – sprich kompetenzorientierte, empowernde sowie zukunftsfähige Lehre an Hochschulen und wie wir diese in einem ganzheitlichen Konzept etablieren können.

  • Was bedeutet eigentlich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)?
  • Was hat BNE mit Hochschullehre zu tun?
  • Wie können Studierende zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung befähigt werden?
  • Wie werden Hochschulen zu einem Ort des zukunftsfähigen Wandels?

Diese Veranstaltungsreihe richtet sich an alle interessierten Studierenden der Brandenburger Hochschulen.

Datum: 15. Juni 2024
Zeit: 11-18 Uhr
Ort: HNE Eberswalde
Weitere Infos: hier

Um eine Anmeldung bis zum 15. Mai 2024 via E-Mail an selena.dami@hnee.de wird gebeten.

Wandel durch Bildung – Ja, aber wie?! Zukunftsfähige Hochschulen gestalten. Informationen zum Studi-Zukunftsforum am 15.6.2024 in Eberswalde
Wandel durch Bildung – Ja, aber wie?! Zukunftsfähige Hochschulen gestalten

Neuer Bericht über Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen

Die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen hat einen Bericht über die Aktivitäten der AG im Zeitraum 2019 bis 2023 veröffentlicht.

Darin finden Interessierte umfassende Informationen zum Auftrag der Arbeitsgemeinschaft sowie zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Dazu gehören unter anderem hochschulübergreifenden und –spezifische Aktivitäten, Weiterbildungsangebote für Lehrende sowie Aktivitäten zur curricularen Verankerung von HBNE und zu studentischer Partizipation. Außerdem werden Gute Praxis-Beispiele an den acht staatlichen Brandenburger Hochschulen aufgezeigt.

Zum Bericht geht es hier. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Jennifer Maria Krah von der Koordinationsstelle der AG.

Mehr Kohle für Klimafreundliche Filme in 2024

Die Förderung aus dem Grünen Topf wird erhöht: Ab sofort stehen Abschlussproduktionen, die sich erfolgreich um einen finanziellen Zuschuss beim Grünen Gremium beworben haben, bis zu 500€ pro Projekt zur Verfügung! Diese Änderung ist derzeit noch nicht im Green Guide abgebildet, den wir aktuell grundlegend überarbeiten. 

Vergangene News & Events

Sustainable Film School Day 2024

Am 20.02.2024 lädt die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF gemeinsam mit der Initiative Changemakers.film deutsche Film- und Medienhochschulen zum Sustainable Film School Day ein, um über ihre Rolle in der Transformation zu einer sozial-ökologisch gerechteren Branche – und Welt – zu sprechen.

Details hier!

F2 GUTARTIG für Eisvogel 23/24 nominiert

Nach dem Erfolg von EXIT PANGEA im letzten Jahr ist auch 2024 eine Filmuni-Produktion in der Nachwuchskategorie des "Eisvogel – Preis für nachhaltige Filmproduktionen" nominiert: Wir gratulieren dem Team der F2 GUTARTIG zu diesem Erfolg und drücken die (grünen) Daumen für die Preisverleihung am 15.02.2024 im Bundesumweltministerium!

Besonders freut uns, dass die Jury auch die Nachhaltigkeitsarbeit der Filmuniversität lobt: "In diesem Fall überzeugt neben der Produktion selbst auch die tiefe Verankerung von grünem Produzieren an der Universität." (Quelle: Eisvogel – Preis für nachhaltige Filmproduktionen

Hoch relevant aber noch ausbaufähig: Ergebnisse der Befragung zur Vermittlung von Nachhaltigkeit in der Lehre

Im Juli 2023 ließ das Nachhaltigkeitsbüro für Lehre durch das Qualitätsmanagement eine Befragung zur Vermittlung von Nachhaltigkeit in der Lehre der Filmuniversität durchführen, deren Ergebnisse nun vorliegen. Die anonymisierten Ergebnisse sind für Filmuni-Angehörige im Intranet einsehbar, eine öffentliche Zusammenfassung gibt es hier. Auf Wunsch bietet das Nachhaltigkeitsbüro für Lehre eine individuelle Nachbesprechung in den Studiengängen an.

Transformation zu mehr Nachhaltigkeit in der Hochschullehre

33 Teilnehmer*innen des Programms „Hochschullehre im Kontext von Nachhaltigkeit" der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) verabschieden eine gemeinsame Erklärung zur Nachhaltigkeit in der Hochschullehre. Für die Filmuni hat Anna-Sophie Philippi unterzeichnet.

Filmuni unterstützt Initiative #Hochdruck

Prof. Dr. Susanne Stürmer hatte die Forderungen der Initiative #Hochdruck in die Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsidentinnen und Hochschulpräsidenten (BLHP) eingebracht und gemeinsam wurde am 16.01.23 ein unterstützendes Statement veröffentlicht.


Green Production

Die Klimakrise lässt sich auch in der Film- und Medienproduktion nicht mehr ignorieren. Nach zunächst nur vereinzelten Vorstößen ist die Auseinandersetzung mit konkreten Maßnahmen für nachhaltiges und bewussteres Produzieren inzwischen in der Branche angekommen. Die gegenüber bisherigen Herstellungsweisen ressourcenschonendere Film- und Medienproduktion wird als „Green Production“ (alternativ: Green Filming, Green Shooting) bezeichnet.

Durch die Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) 2022 gelten in Deutschland seit 01.07.2023 einheitliche ökologische Standards, die ein Mindestmaß an Nachhaltigkeit in der Medienproduktion zum verbindlichen Kriterium für öffentliche Förderung machen.

An der Filmuniversität gibt es mit dem Green Guide, dem Grünen Fördertopf und dem Grünen Siegel für Nachhaltigkeit bereits seit 2020 Instrumente, um Green Production in studentischen Projekten zu fördern.

Green Guide

Die Initiative Grün hat 2020 einen Green Guide mit Maßnahmen zur Förderung von Nachhaltigkeit in der Filmproduktion erstellt. Beraten wurde sie dabei von Korina Gutsche, Beraterin für ökologische Nachhaltigkeit in der Medienbranche. Der Green Guide enthält speziell für studentische Projekte entwickelte Anregungen zum ökologisch nachhaltigen Produzieren sortiert nach Departments und Produktionsphasen. Das Papier wird regelmäßig aktualisiert. Die aktuelle Fassung steht hier zum Download bereit.

Grüner Fördertopf

Nachhaltig produzierte Abschlussfilmprojekte können finanzielle Unterstützung aus dem studentisch verwalteten „Grünen Fördertopf“ erhalten. Dazu stellen die Teams innerhalb der unten genannten Fristen einen Antrag auf Förderung, der unter anderem ein Motivationsschreiben sowie die ausgefüllte Selbstverpflichtungserklärung (SVE)  enthalten muss und eine*n Nachhaltigkeitsbeauftragte*n für die Produktion benennt.

Das studentisch besetzte „Grüne Gremium“ berät zeitnah nach den Einreichterminen über die eingegangenen Anträge.

Damit die Entscheidung für oder gegen eine Förderung vor der individuellen Drehbesprechung fällt, empfehlen wir, Anträge spätestens 8 Wochen vor Drehbeginn zu stellen. Im Ausnahmefall können auch bereits laufende Projekte gefördert werden, sofern sie bereits Nachhaltigkeitsmaßnahmen umsetzen und diese im Motivationsschreiben glaubhaft darlegen.

Leider können aus dem Grünen Topf keine Koproduktionen gefördert werden. Die genauen Förderregularien findet Ihr im jeweils aktuellen Green Guide.

Die aktuellen Antragsfristen sind:

  • 15.02.2024
  • 15.06.2024
  • 15.10.2024

Bitte sendet Eure Förderanträge den Vorgaben entsprechend an: gruen(at)filmuniversitaet.de

Grünes Siegel

Alle Filmuni-Produktionen, die überprüfbare Nachhaltigkeitsmaßnahmen umgesetzt haben, können das „Grüne Siegel“ beantragen. Das Siegel darf als Auszeichnung für ökologisches Engagement im Abspann des Films und zu Werbezwecken verwendet werden.

Die Beantragung des Grünen Siegels erfolgt formlos durch Abgabe eines Abschlussberichts, der die umgesetzten Maßnahmen benennt und reflektiert, 3 Fotosder Produktion, die von der Filmuniversität zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden dürfen, und (sofern zutreffend) Instagram-Handles der Teammitglieder zur Verlinkung auf Social Media.

Für die Beantragung des Grünen Siegels gelten dieselben Fristen wie zur Förderung aus dem Grünen Topf, auch sie gehen an gruen(at)filmuniversitaet.de.

Green Storytelling

Mit der Vermittlung von orientierenden Narrativen und Informationen spielen auch Medieninhalte eine wichtige Rolle für die nachhaltige Transformation unserer Gesellschaft. Durch ihren dramaturgischen Aufbau weisen sie bestimmten Themen Bedeutung zu und bewerten Handlungsoptionen. Sie präsentieren verschiedene Positionen zu relevanten Fragestellungen und machen durch ihre Figuren existenzielle Konflikte für das Publikum kognitiv und emotional erlebbar.

Neben Maßnahmen zur direkten Reduktion umweltschädlicher Einflüsse in der Produktion können Filme und andere Medien daher auch durch ihre Inhalte zu mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft beitragen. Dies wird als „Green Storytelling“ (alternativ: Sustainability Storytelling, Nachhaltiges Storytelling) bezeichnet.

Green Storytelling kann in drei Dimensionen unterteilt werden:

  1. Explizites Green Storytelling: Die explizite thematische Integration von Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Artensterben oder Umweltschutz.
  2. Implizites Green Storytelling: Die implizite Integration von Nachhaltigkeitsthemen durch Figurenhandeln, die Gestaltung der Storyworld oder in parabelhaften Erzählungen.
  3. Pragmatisches Green Storytelling: Die Vorwegnahme und nachhaltige Gestaltung der realen Produktionsbedingungen (Green Production) durch Entscheidungen in der Phase der Drehbuchentwicklung.

2023 hat die Green Storytelling Initiative unter Beteiligung von Dr. Maike Sarah Reinerth von der Filmuniversität die Green Storytelling Checklist für die Drehbuch- und Stoffentwicklung entwickelt, die als erste Anregung zur Auseinandersetzung mit nachhaltigem Erzählen dienen kann.


Initiative Grün

Die Initiative Grün wurde 2018 von Studierenden der Filmuniversität gegründet, um Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Film- und Medienproduktion zu schaffen. Seit 2022 ist sie als optionale Lehrveranstaltung im Freien Studium verankert. Eine Teilnahme steht statusübergreifend allen Angehörigen der Filmuni offen und ist nicht an den Erwerb von Leistungspunkten gebunden!

Zu den ERfolgen der Initiative gehören die Entwicklung des Green Guide mit Green Production Maßnahmen für studentische Produktionen, die Einrichtung des studentisch verwalteten Grünen Fördertopfes und das Nachhaltigkeitssiegels für ökologisch produzierte Studierendenfilme sowie die Gründung des Nachhaltigkeitsbüros für Lehre.

Außerdem setzt sich die Initiative Grün für einen nachhaltigen Campusbetrieb und eine transformative Universitätskultur ein. Sie führt regelmäßig Gespräche mit der Hochschulleitung und steht im Austausch mit dem bundesweiten Studierenden-Netzwerk #Hochdruck. Die Initiative hat Material eines Tonstudios zum Hochbeet upgecycelt und für die Bibliothek ein Regal umgestaltet, in dem Literatur zu Nachhaltigkeitsthemen gesammelt wird.

Zu den aktuellen Themen und Arbeitsbereichen der Initiative Grün gehören:

  • Weiterentwicklung des Green Guide für Hochschulproduktionen
  • Verankerung verschiedener Dimensionen von Nachhaltigkeitsthemen in der Lehre
  • Mitarbeit an nachhaltigen Nutzungskonzepten (z.B. Umgestaltung Filmriss, Campus-Begrünung)

Hast Du Lust, mitzumachen? Schick uns eine Mail: gruen(at)filmuniversitaet.de.  Wir treffen uns während der Vorlesungszeit in der Regel 1–2x monatlich donnerstags sowie unregelmäßig zu Aktionen und Sonderveranstaltungen. 


Nachhaltigkeitsbüro für Lehre

Die Filmuniversität steht als wissenschaftlich-künstlerische Ausbildungsstätte in der Verantwortung, sich aktiv an der Entwicklung einer bewussten, nachhaltigen und klimaneutralen Produktionskultur zu beteiligen. Nachhaltigkeit ist daher in unserem Leitbild Lehre fest verankert. Unseren Studierenden vermitteln wir die praktischen, theoretischen, reflexiven und strategischen Kenntnisse und Kompetenzen, die es für eine nachhaltige Transformation der Medienproduktion braucht.

Um nachhaltigkeitsbezogene Aktivitäten zu koordinieren, gibt es an der Filmuniversität seit 2023 ein Nachhaltigkeitsbüro für Lehre. Zu den Aufgaben gehören die curriculare Verankerung und Weiterentwicklung von Lehr-Lern-Angeboten mit dem Schwerpunkt Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), die Organisation interdisziplinärer Veranstaltungen, die Vernetzung und Weiterbildung von Lehrenden sowie die Entwicklung einer Strategie, um Filmuni-Produktionen insgesamt nachhaltiger zu gestalten.

Das Nachhaltigkeitsbüro arbeitet eng mit verschiedenen Abteilungen der Filmuniversität zusammen und steht sowohl den Studiengängen als auch Einzelpersonen (statusgruppenübergreifend) beratend zur Seite. Darüber hinaus ist das Nachhaltigkeitsbüro Teil überregionaler Netzwerke in den Bereichen (Hochschul-)Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Transformation an Kunsthochschulen und Grüne Filmproduktion.

Haben Sie Fragen oder Ideen zum Thema Nachhaltigkeit in der Lehre? Dann wenden Sie sich an die Referentin für Nachhaltigkeit in der Lehre:

Lehrangebote an der Filmuniversität

Lehrangebote an der Filmuniversität

Verschiedene Nachhaltigkeitsdimensionen finden an der Filmuniversität schon seit geraumer Zeit Berücksichtigung in der Lehre. Mit der Einrichtung des Nachhaltigkeitsbüros für Lehre werden einige dieser Angebote nun zentral gebündelt und interdisziplinär verankert.
 

Perspektiven der Film- und Mediengestaltung

  • Die Korina Gutsche führt Studienanfänger*innen im Rahmen der Veranstaltung „Perspektiven der Mediengestaltung“ regelmäßig ins Thema Nachhaltigkeit in der Filmproduktion ein.

Green Screen Lectures

  • Die Green Screen Lectures sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Nachhaltigkeitsbüros für Lehre und des Erasmus+ Projekts „GEM“. Die Reihe thematisiert verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit in der Filmbranche aus deutschem und internationalem Blickwinkel.

Green Production Seminare

  • Im Rahmen interdisziplinärer Übungen finden Green Production Seminare statt. Zurzeit werden diese Kurse zur Fiktionalen Übung (F2) und zum Studioprojekt für die B.A.-Studiengänge Film- und Fernsehproduktion, Cinematography, Regie und Szenografie angeboten. Wir streben an, künftig möglichst viele Studiengänge an dem Programm zu beteiligen.

Initiative Grün

  • Die Initiative Grün ist ein von Studierenden selbst organisierter Think Tank, der sich für Nachhaltigkeit in der Medienproduktion und im Hochschulbetrieb einsetzt. Die Aktivitäten werden durch eine Dozentin und externe Expert*innen begleitet.

Information & Teilnahme: gruen(at)filmuniversitaet.de


Grüner Campus

Ökostromzertifikat

Der Filmuniversität ist der zukunftsorientierte Umgang mit der Umwelt und ihren natürlichen Ressourcen sehr wichtig. Sie ist ökostromzertifiziert und bezieht somit nachweislich Strom aus Anlagen erneuerbarer Energien, die die gesetzlich vorgesehenen Umweltstandards erfüllen. Das aktuelle Ökostromzertifikat kann hier eingesehen werden. 

Mülltrennung

In allen Gebäuden der Filmuniversität wird Müll getrennt. Abfallbehälter für Papier, Plastik, Restmüll und Biomüll stehen an zentral zugänglichen Orten bereit. In Büros und Seminarräumen erfolgt die Trennung nach Papier- und Plastikmüll. Die Initiative Grün hat sich für die breite Umsetzung dieser Maßnahme stark gemacht.

Bitte helfen Sie mit, indem Sie Ihren Müll wie vorgesehen entsorgen!

E-Bikes

Material vom Baumarkt holen? Requisiten zum Drehort fahren? Oder einfach schnell, individuell und emissionsarm von A nach B kommen?

Angehörigen der Filmuniversität stehen zur tageweisen Ausleihe zwei E-Bikes zur Verfügung: ein Damenfahrrad und ein Cargo-Bike (Tricycle) mit abschließbarer Transportkiste. Die Ausgabe erfolgt jeweils mit Fahrradschloss. Vor der Ausleihe ist eine einmalige Einweisung erforderlich.

Die Akkulaufzeit variiert je nach Belastung und zugeschalteter Unterstützung durch den Elektroantrieb, aufgeladen werden können die Räder zurzeit nur an den Stellplätzen auf dem Gelände der Filmuniversität.

Bitte beachten: Die Räder sind nicht über die Filmuniversität versichert. Bitte prüfen Sie, inwiefern Ihre Privathaftpflichtversicherung Vorfälle mit elektrobetriebenen Leihrädern abdeckt (Diebstahl, Unfall, Materialschaden). Wir empfehlen auf allen Fahrten das Tragen eines Fahrradhelms!

Bei Interesse bitte eine formlose Anfrage mit Informationen zum gewünschten Ausleihtermin an Constantin Leckler, Team Gebäudemanagement, stellen: c.leckler(at)filmuniversitaet.de

Lastenfahrräder können in Potsdam und Berlin übrigens auch an folgenden Stellen (kostenlos) geliehen werden:

Mensa

Nachhaltiges Essen

In den Mensen des Studentenwerks Potsdams gibt es jeden Tag vegetarische und vegane Speisen zur Auswahl, die in der Regel nachhaltiger sind als Fleischgerichte. 2021 wurde zudem der „Veggie Wednesday“ eingeführt: Immer mittwochs ist das gesamte Angebot in allen Mensen fleischlos! Das Studentenwerk legt außerdem Wert auf Saisonalität, Regionalität und faire Haltungs- und Produktionsbedingungen. Dazu gehört unter anderem der saisonale Bezug von Obst und Gemüse aus dem Umland und von Freilandeiern aus Beelitz sowie die Kennzeichnung regionaler Zutaten im Speiseplan. Darüber hinaus gibt es immer wieder Aktionen wie den Zero-Waste-Teller oder die Auszeichnung von CO2-Emissionswerten zur Klimaaktionswoche. Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit beim Studentenwerk Potsdam sind hier zu finden.

 

Mehrweggeschirr von Revelo

Alle Mensen des Studentenwerks Potsdam bieten das Mehrwegsystem Revelo an. Die Nutzung des To-Go-Systems ist pfand- und kostenfrei, erfordert allerdings vor Nutzung die Installation und Registrierung in der Relevo-App auf dem Smartphone. Die Relevo-Behälter können über 1.000-fach verwendet werden. Gebrauchtes sowie beschädigtes Geschirr wird anschließend geschreddert und zu neuen Bowls und Bechern verarbeitet. Die Ausgabe von Einweggeschirr entfällt mit der Einführung von Relevo. Eigene Becher und Behältnisse können weiterhin mitgebracht und verwendet werden.

 

Filmuni-Pfandbecher

Unsere Filmuni-eigenen 0,3-Liter-Pfandbecher sind zu 100 % recycelbar. Sie werden nach 800–1.000 Spülgängen vom Hersteller abgeholt und nach der Vermahlung wieder zu neuen Bechern verarbeitet. Erhältlich sind die Mehrwegbecher an den Kaffeeautomaten in der Mensa. Die Rückgabe erfolgt über einen Automaten im Hauptfoyer (Haus 1) gegen einen Pfandbon, der in der Mensa eingelöst werden kann.

Eigene Tassen und Becher sind als nachhaltige Getränkebehälter selbstverständlich weiterhin gern gesehen.


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